Behörde für Umwelt und Energie

Windkraftanlagen Ein 150-Meter-Windrad auf einer ehemaligen Deponie

Schon in den 1990er Jahren entstanden auf der ehemaligen Mülldeponie Georgswerder im Süden von Hamburg die ersten Windkraftanlagen. Heute krönt ein hochmodernes 3,4-Megawatt-Hochleistungswindrad den rund 40 Meter hohen Hügel der Deponie, auf dem exzellente Windverhältnisse herrschen.

Ein 150-Meter-Windrad auf einer ehemaligen Deponie

Die im Januar 2012 vom städtischen Energieversorger Hamburg Energie in Betrieb genommene Anlage ersetzte drei der älteren und gehört mit einer Höhe von 150 Metern und einem Rotordurchmesser von 104 Metern zu den größten und modernsten Windrädern der Hansestadt. Sie allein kann 3.000 Hamburger Haushalte mit Strom versorgen.

Gutes Beispiel für Repowering-Potenzial

Das weithin sichtbare Windrad neben dem Autobahnkreuz Hamburg-Süd ist zugleich ein gutes Beispiel für das sogenannte Repowering - das Ersetzen älterer Windkraftanlagen durch leistungsfähigere und wirtschaftlichere neue Modelle an gleicher Stelle. Repowering und die Ausweisung neuer Flächen für Windkraftanlagen sind die beiden Eckpfeiler der Strategie, mit der der Senat die Windenergiekapazitäten in den nächsten Jahren verdoppeln will. Das neue Windrad kommt übrigens von der Firma REpower, die ihre Deutschlandzentrale in der Hansestadt betreibt. Das unterstreicht das große Arbeitsplatzpotenzial der Energiewende.