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Hamburger Entwicklungspolitik

Schon seit vielen Jahren leistet Hamburg einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im globalen Kontext. Projekte und Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland sowie entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg bilden die beiden Komponenten Hamburger Entwicklungspolitik.

Auslandsarbeit

 

Tansania - Kinder (c) Phil Hatchard / flickr / flickr / Phil Hatchard

Ein besonderer Schwerpunkt der Auslandsarbeit liegt auf Hamburgs Partnerstadt León in Nicaragua. Das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Einrichtungen Hamburgs wird durch das Spendenaufkommen aus der freiwilligen Restcent-Aktion der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ergänzt – der umfangreichsten Aktion dieser Art in Deutschland.Engere Kontakte wurden in den vergangenen Jahren zudem mit der Hafenstadt Dar es Salaam in Tansania geknüpft, die mit der Unterzeichnung der Partnerschaft im Juli 2010 die offizielle Städtepartnerschaft besiegelt hat. Um die Entwicklungszusammenarbeit mit dem asiatischen Raum zu stärken, hat der Senat 2005 die Hamburger Stiftung Asien-Brücke ins Leben gerufen, deren Fokus auf den Ländern Süd- und Südostasiens liegt.

Fair Trade in Hamburg

 

Hamburg ist Fairtrade-Stadt

Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V.  / Pressestelle des Senats Anabela de Sousa

Nach erfolgreicher Prüfung durch den Transfair e.V. wurde die Hansestadt als "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet. Sie ist damit die 39. und größte Fairtrade-Stadt in Deutschland. Die Zweite Bürgermeisterin nahm die Auszeichnung entgegen. Mit dem Titel gehört Hamburg zu weltweit rund 900 Fairtrade-Towns, in denen Produkte aus Fairem Handel wirtschaftlich und im öffentlichen Bewusstsein eine wachsende Rolle spielen. »

 

hamburg mal fair

Junger Fair Trade Botschafter im Hamburger Rathaus / Aktion Hamburg Mal Fair

Ob T-Shirts, Schokolade oder Fußbälle bei „hamburg mal fair“ dreht sich alles um den Fairen Handel. Seit 2006 setzt sich das Aktionsbündnis entwicklungspolitischer Initiativen gemeinsam mit der Senatskanzlei Hamburg für eine Stärkung des Fairen Handels in der Hansestadt ein. Das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen soll geschärft werden für mehr Fairness und soziale Gerechtigkeit im Welthandel. »

Projekte und Organisationen

 

Tansania - Hausbau (c) Jonathan Dueck / flickr / flickr / Jonathan Dueck

Geförderte Projekte

Der Senat fördert Projekte nichtstaatlicher Gruppen und Initiativen in verschiedenen Entwicklungsländern. Darüber hinaus stellen Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine wichtige Ergänzung der Projektförderung dar. Ein Beispiel ist das Stipendienprogramm der Organisation Arbeit und Leben Hamburg e.V. für Fachkräfte aus Entwicklungsländern.

 

Nicaragua - Mann (c) Lon&Queta / flickr / flickr / Lon&Queta

Partnerorganisationen

Das entwicklungspolitische Engagement in Hamburg ist groß. Hier finden Sie eine Übersicht von Partnerorganisationen, mit denen der Senat zusammenarbeitet. »

Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

 

Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik / Pressestelle des Senats

Experten beraten den Senat

Das Gremium besteht aus bis zu zwölf ehrenamtlichen Mitgliedern und berät den Senat bei Themen von der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern bis zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Hamburg. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem die Erarbeitung fachlicher Gutachten. »

Förderrichtlinien

Entwicklungspolitik - Mädchen mit Wasser / flickr / ildiva

Inhaltlicher Schwerpunkt bei der Förderung von Auslandsprojekten sind Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen von Armut, zur Förderung der Gleichstellung von Frauen, zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie des Umwelt- und Ressourcenschutzes. Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe sind zwei weitere Begriffe von zentraler Bedeutung. Die Projekte sollen zudem immer eine Rückwirkung auf Hamburg haben – durch Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg oder personelle Verknüpfungen beispielsweise. So wird mit dieser Förderung bürgergesellschaftliches Engagement angeregt und entwicklungspolitisches Bewusstsein in Hamburg gestärkt.