EU-Industriekommissar Tajani informiert sich über die Bedeutung der Elbvertiefung
Der damalige Bürgermeister Christoph Ahlhaus (links) begrüßt Antonio Tajani.
(Pressestelle des Senats/Carina Storr)
Weitere Teilnehmer waren der damalige Präses der Handelskammer Hamburg, Frank Horch, sowie der Staatsrat der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Peter Wenzel.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Elbvertiefung: Hamburg wird in der kommenden Woche das Verfahren zur Genehmigung der Elbvertiefung bei der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission in die Wege leiten. Ahlhaus sprach in diesem Zusammenhang vom wichtigsten Thema für die Zukunftsfähigkeit der Hamburger Wirtschaft. Der EU-Kommissionsvizepräsident erkannte die Bedeutung des Projektes für die Hamburger Wirtschaft an. Er bot an, sich für einen schnellen und erfolgreichen Abschluss des Verfahrens einzusetzen und seinen Amtskollegen Janez Potočnik entsprechend zu informieren.
Schiffbau: Die Weltwirtschaftskrise hat auch den Schiffbau in Hamburg getroffen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Erste Bürgermeister für eine stärkere öffentliche Unterstützung der gesamten Branche ausgesprochen. Tajani teilte diese Einschätzung. Er hob hervor, dass angesichts der Konjunkturlage und der hohen Schiffbau-Subventionen in vielen Ländern der Welt auch das europäische Wettbewerbsrecht eine Unterstützung des heimischen Schiffbaus durch Bundes- und Länderregierungen zulassen sollte. Diese käme auch Hamburger Unternehmen des Sektors zu Gute.
AUCH INTERESSANT
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» Vizepräsident der Europäischen Kommission Antonio Tajani:
Offizielle Website des Kommissars
Tourismus: Tajani würdigte Hamburgs Entwicklung zur bedeutenden europäischen Tourismusmetropole. Die Stadt hat ihre Besucherzahlen in den letzten zehn Jahren verfünffacht. Er regte an, diese touristische Magnetfunktion mit der klassischen Hamburger China-Kompetenz zu verbinden, um den rasch wachsenden Tourismus-Markt der chinesischen Mittelschicht zu erschließen.
Christoph Ahlhaus: „Hamburg verdankt diese rasante Entwicklung dem europäischen Städtetourismus. Im internationalen Tourismus bestehen dagegen noch große Entwicklungsmöglichkeiten. Hier wollen wir in Zukunft in der Tat verstärkt auf unsere China-Exzellenz setzen, um die Entwicklung der Hamburger Tourismusbranche weiter zu fördern.“

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