Qualifizierungsoffensiven für Hamburg
Die Qualifzierungsoffensiven sind vergleichbar mit einem dichten Netzwerk, bestehend aus den Unternehmen und Verbänden der jeweiligen Branche, den staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie Kammern und Verbänden. Knotenpunkt ist die Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA). Ihre Abteilung Wirtschafts- und Strukturpolitik ist die zentrale Ansprechpartnerin in den Qualifzierungsoffensiven. Sie bringt die Akteure zusammen, moderiert und koordiniert Projekte, übernimmt oftmals auch deren Anschubfinanzierung und stellt Mittel zur Verfügung, um die Bildungsinfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen.
Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren
Aufgrund der Einbindung aller Akteure und eines langsam aufgebauten Vertrauensverhältnisses werden gemeinsam innovative Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften realisiert. Die Maßnahmen sind stets auf die betriebliche Praxis ausgerichtet, finden auf höchstem technologischem Niveau statt und berücksichtigen internationale Standards. Vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen profitieren von diesem Netzwerk, das von den guten Kontakten und kurzen, unkomplizierten Wegen lebt.
WEITERFÜHRENDE LINKS
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» Qualifizierungsoffensive Luftfahrt:
Best-Practice-Beispiel EU -
» Logistikinitiative
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» Erneuerbare Energien:
Die Brancheninitiative für Hamburg
Erfolgreiche branchenübergreifende Projekte
Die bisherigen Schwerpunkte der Qualifzierungsoffensiven lagen seit ihrer Entstehung im Jahr 2001 in den beiden Boom-Branchen Logistik und Luftfahrt. Das Maßnahmenpaket der Qualifzierungsoffensive Luftfahrtindustrie wurde sogar von der Europäischen Kommission als Best-Practice-Beispiel ausgezeichnet. Aber auch in den Branchen IT und Medien, Maritime Wirtschaft sowie in dem neuen Cluster Erneuerbare Energien wurden bewegende Projekte angeschoben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Maßnahmen, die branchenübergreifend sind. Denn im Fokus aller Bemühungen steht die Förderung der technischen und naturwissenschaftlichen Kompetenz der Arbeitskräfte – heute und in Zukunft.
Der jetzt schon vorherrschende Fachkräftemangel, gepaart mit der demografischen Entwicklung, verlangt nicht nur ein kurz- und mittelfristiges Handeln, sondern auch ein langfristiges Denken. In Hamburg werden deshalb bereits Kinder für das Thema Technik begeistert. Zudem wird die Hansestadt einmal mehr ihrem Ruf als Tor zur Welt gerecht und trägt der wachsenden Globalisierung Rechnung, indem sie die Interkulturalität ganz groß schreibt.
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WEITERE INFORMATIONEN
Hamburg fördert Qualifizierung
Von Ausbildung bis zu interkultureller Kompetenz: Die Broschüre "Wissen, Wachstum, Weitsicht" stellt Beispiele vor. »

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