Elblinien Autofähre zwischen Wedel und Jork

Die durch Hybrid-Motoren angetriebenen Elblinien sollen als zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt die Wege in Hamburg verkürzen und den Elbtunnel entlasten. Wann die Fähren ihren Betrieb aufnehmen können, ist allerdings noch unklar.

Autofähre zwischen Wedel und Jork

Elblinien

Das Hamburger Unternehmen Becker Marine Systems will eine neue Fährverbindung über die Elbe einrichten – zwischen dem Elbufer in Wedel und Jork im Alten Land. Dabei sollen Schiffe eingesetzt werden, die mit sehr moderner, umweltschonender Motorentechnik ausgestattet sind.

Positives Feedback

Recherchen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie im Bundesverkehrsministerium, um Einschätzungen für die Verbesserung der Infrastruktur in der Metropolregion Hamburg einzuholen, ergaben sehr positive und ermutigende Reaktionen, so dass nun mit den Kommunen Detailgespräche aufgenommen werden sollen. Die Sprecher aller Fraktionen aus der Stadt Wedel und der Pinneberger Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr haben bereits grundsätzlich ihre Zustimmung zum Projekt Elblinien ausgesprochen.

Die Fähre

Die Autofähre der LNG Hybrid wird etwa 65 Meter lang und 14 Meter breit sein und cirka 60 Pkw und 200 Passagieren Platz bieten können. Die Fahrten zwischen den Anlegern ElbeBusinesspark in Wedel und dem Anleger Kirschenland in Niedersachsen sollen im Halbstundentakt erfolgen und werden voraussichtlich 20 Minuten dauern. Die Fahrgäste sollen dann täglich von 6 bis 22 Uhr an dieser Stelle über die Elbe kommen.

Innovative Technik

Die innovative Besonderheit an dem Vorhaben ist die Hybrid-Antriebstechnik der Fähre. Denn das Schiff soll mit Flüssiggas-Motoren ausgerüstet werden, die Strom in Hybrid-Akkupacks liefern und die Elektromotoren antreiben. Diese wiederum übertragen ihre Kraft auf die Wellen mit den Propellern. Der Vorteil: Flüssiges Erdgas ist Methan und verbrennt viel sauberer als Diesel oder Schweröl.

Vorteile für die Metropolregoin Hamburg

Für die Menschen in der Metropolregion Hamburg brächte diese neue Fährverbindung deutliche Vorteile. Die Fahrtzeiten zwischen der südlichen und der nördlichen Unterelbe-Region würden erheblich verkürzt werden, es könnten täglich mehrere Stunden Fahrzeit eingespart und der Elbtunnel dabei entlastet werden. Ein weiterer positiver Begleitaspekt: Durch die Fährennutzung kann jeder einzelne Autofahrer Benzin sparen.

Start 2016

Der Fährbetrieb soll im Jahr 2016 aufgenommen werden. Für mögliche Auskünfte wurde eigens die E-Mail-Adresse info@elblinien.de eingerichtet und unter http://www.elblinien.de können Sie weitere Informationen erhalten.

Autofähre zwischen Wedel und Jork
Die durch Hybrid-Motoren angetriebenen Elblinien sollen als zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt die Wege in Hamburg verkürzen und den Elbtunnel entlasten. Wann die Fähren ihren Betrieb aufnehmen können, ist allerdings noch unklar.
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