Per Fahrrad durch Hamburg

Hamburg mit dem Fahrrad erkunden

Die Stadt an der Elbe wird immer umweltfreundlicher – selbst die Touristen sind häufig mit dem Fahrrad unterwegs, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Mit einer Fläche von 755,26 Quadratkilometern ist sie die größte Stadt in der Europäischen Union, die nicht Hauptstadt eines Mitgliedsstaates ist. Für Touristen ist sie ein sehr anziehendes Ziel auf Grund ihrer großen Popularität durch weltberühmte Musicals wie „König der Löwen", faszinierende Straßenmeilen wie die Reeperbahn und atemberaubende Ansichten wie am Hamburger Hafen. Um bei einem kurzen Städtetrip alle Attraktionen erleben und bestaunen zu können, muss zwangsweise die S-Bahn oder ein anderes öffentliches Verkehrsmittel genutzt werden. Sonst ist es körperlich und zeitlich kaum zu schaffen, alle Ecken Hamburgs zu erreichen. Wer aber ungern um die frische Luft gebracht wird und alles sehen möchte, was Hamburg zu bieten hat und was im Schnelldurchlauf mit der S-Bahn kaum zu erkennen wäre, der greift auf ein altbewährtes Fortbewegungsmittel zurück: das Fahrrad.

Den Hamburger Hafen erkunden

Der Hamburger Hafen ist eines der beliebtesten Ziele für Touristen. Dabei besuchen sie aber meist nur die Landungsbrücken oder die neu gebaute Hafencity. Selten erforschen sie auch die Ecken rund um die Norder- und Süderelbe. Ganze 25 Kilometer kann so eine Tour rund um den Hafen sein, wenn man sich denn als fit genug einschätzt, diese auch an einem Tag zu schaffen. Der Startpunkt der Tour liegt in der Hafencity, an der Brücke am Kaiserkai. Entlang der Überseeallee gelangt man nun zur Freihafen-Elbbrücke, die einen direkt nach Veddel führt. Von dort kann der herrliche Blick auf die Hamburger Silhouette genossen werden. Nach einer kurzen Tour durch Vettel geht es dann direkt nach Wilhelmsburg. Wem vom vielen Fahrrad fahren der Hintern schon ein wenig schmerzt, der kann diese Station nutzen, um sich ein wenig zu Fuß auf Entdeckungstour zu begeben. Cafés, Kleingartensiedlungen und eine Unmenge an Hafencontainern können hier zur Abwechslung bestaunt werden. Nach dieser angenehmen Pause geht es dann weiter nach Altenwerder über Moorburg, abschließend nach Flinkenwerder. Die Tour findet ihr Ende in Blankenese, einem ansehnlichen Villenviertel, das einen beeindruckenden Blick auf die Landungsbrücken und den Michel bietet.

Die richtige Ausrüstung

Ein Ausflug von 25 Kilometern ist aber keine Kleinigkeit. Über ein wenig Fitness sollte man bereits verfügen und auch die Wahl des richtigen Fahrrads ist wichtig. Mit einem gewöhnlichen Fahrrad lassen sich solche Strecken kaum absolvieren, ohne dass einem am Ende jeder Muskel des Körpers schmerzt. Die Wahl sollte eher auf Fahrräder wie diese hier fallen, welche ein angenehmeres Fahrgefühl, aber bei längeren Strecken auch ein wenig mehr Tempo ermöglichen. Gerade wenn es von einem Ort in den nächsten geht ist es wichtig, dass auch mal etwas schneller in die Pedale getreten werden kann. Nur so lassen sich die vielen Kilometer auch in der rechten Zeit absolvieren. Teilweise sind die Wege mit Radwegen ausgestattet, teilweise nicht. Ein Helm sollte als Ausstattung also nicht fehlen, auch für genügend Verpflegung, vor allem was Flüssigkeiten anbelangt, sollte gesorgt sein. So lässt sich Hamburg auf die beste Art entdecken und bietet Panoramen, die so keine andere deutsche Stadt vorweisen kann.