Bilder: Fahrradwege in Hamburg
Wer in Hamburg Rad fährt, sieht es: An vielen Stellen sind die Radwege ausgebessert oder neu angelegt. Und es geht weiter: Hamburg hat sich im Rahmen seiner Radverkehrsstrategie vorgenommen, das Wegenetz für Radfahrer weiter zu verbessern.
Die Bildergalerie gibt einen erster Eindruck, wie es aussieht, wenn man mit dem Fahrrad in Hamburg unterwegs ist.
Die Kennedybrücke zwischen Außen- und Binnenalster: Hier fahren bis zu 8.000 Radfahrer am Tag - an keiner anderen Stelle in Hamburg sind es mehr. Ziel der Radverkehrsstrategie für Hamburg ist es, das Radverkehrsaufkommen bis 2015 gegenüber 2002 zu verdoppeln.
Grindelallee: Der Radfahrstreifen in komfortabler Breite hat sich bewährt. Dank der besseren Sichtverhältnisse zwischen Autofahrern und Radfahrern haben Radfahrstreifen eine deutlich höhere Verkehrssicherheit als herkömmliche Radwege.
Die Wegweisung für den Fahrradverkehr ist noch nicht flächendeckend vorhanden, aber der weitere Ausbau ist beabsichtigt. Die grüne 6 bezeichnet die Freizeitroute sechs, die rote 11 die Veloroute elf. Das Logo "HH/HB" kennzeichnet den Radfernweg von Hamburg nach Bremen.
Große Elbstraße im Verlauf des Elberadwegs: neu angelegte Schutzstreifen.
Geh- und Radwegbrücke an der Klütjenfelder Straße im Hafen, "angehängt" an eine bestehende Brücke. Hier verläuft die Veloroute 11 vom Alten Elbtunnel durch Wilhelmsburg nach Harburg. Ausbau: 2011 und 2012.
Die ersten Fahrradstraßen wurden im Grindelviertel eingerichtet, heute verläuft hier die Veloroute 3. Eine Fahrradstraße ist ein "Radweg auf ganzer Fahrbahn", Autoverkehr kann zugelassen werden - hier nur in einer Richtung.
Soweit Radfahrer nicht mit den Autoampeln signalisiert werden, werden Radfahrerampeln aufgestellt. Die Grünzeit für Radfahrer kann so in der Regel länger werden als die für die Fußgänger. Beide "räumen"mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Fläche, wo der Verkehr ankommt, der als nächstes Grün bekommt.
In zahlreichen Grünanlagen können Sie komfortabel Rad fahren. Wo viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind, sollten die Wege breiter werden und am besten vorneinander getrennt sein. Viele Velorouten führen auch durch Parks.
Hier sehen Sie die edle Variante mit Holz. Das Rad soll mit dem Rahmen und mindestens einem Laufrad anschließbar sein, sonst ist es nicht diebstahlsicher. Ein Tipp noch: Räder versetzt anstellen, d.h. nicht Sattel neben Lenker, sondern das zweite Rad von der anderen Seite anstellen. Weitere Informationen zum Fahrradparken.
Jedes Fahrradhäuschen bietet Platz für zwölf Räder, diebstahlsicher, wettergeschützt und leicht zugänglich. Hamburg fördert Anwohner, die in der Nähe ihres Wohnsitzes Fahrradhäuschen aufstellen möchten. Insgesamt gibt es schon rund 350 davon.
An einem Sonntag im Juni wird die Köhlbrandbrücke gesperrt und für die Fahrradsternfahrt freigegeben. Tausende nutzen die Gelegenheit.
Ein Hamburger StadtRAD an der Außenalster. Das im Juli 2009 gestartete Fahrradverleihsystem ist das erfolgreichste in Deutschland.
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