Farmsen-Berne – Stadtteil mit viel Natur und einer guten U-Bahn-Anbindung ans Zentrum
Der Stadtteil Farmsen-Berne liegt im Bezirk Wandsbek im Nordosten der Hansestadt Hamburg. Der dicht besiedelte Stadtteil mit über 33.000 Einwohnern auf einer Fläche von 8,3 Quadratkilometern gehört mit anderen Stadtteilen wie Bergstedt, Duvenstedt und Volksdorf zu den sogenannten Walddörfern im Norden der Stadt, die sich im Mittelalter vor den Toren der Hansestadt befanden. Farmsen und Berne waren ursprünglich zwei kleine Orte, die bereits im Jahr 1296 urkundlich erwähnt worden sind. 1576 kamen Farmsen und die umliegenden Ländereien in den Besitz der Stadt Hamburg, und 1600 auch Berne, das fortan als Sommerresidenz des Hamburger Senats diente und viele internationale Gäste der Stadt beherbergte.
Im 19. Jahrhundert wurden die Orte zum Industriestandort und bekamen eine Kupfermühle, eine Schmiede und eine Bierbrauerei, die zahlreiche Arbeiter beschäftigten. In den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden in beiden Orten neue Siedlungen. Die wachsenden Orte, die zwischendurch zum Hoheitsgebiet Preußens gehörten, wurden 1937 als Farmsen-Berne durch das Groß-Hamburg-Gesetz in die Stadt Hamburg eingegliedert.
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