Finanzbehörde

Steuerverwaltung Aktuelles aus der Hamburger Steuerverwaltung

Aktuelles aus der Hamburger Steuerverwaltung

Steuerliche Identifikationsnummer für Flüchtlinge

Auch Flüchtlingen werden steuerliche Identifikationsnummern durch das Bundeszentralamt für Steuern zugeteilt. Dies erfolgt in einem automatisierten Prozess, der durch die Anmeldung der Person bei der zuständigen Meldebehörde des Unterbringungsortes ausgelöst wird. Die örtlichen Finanzämter können keine steuerlichen Identifikationsnummern vergeben und keinen Einfluss auf das Vergabeverfahren des Bundeszentralamtes für Steuern nehmen.

Mit der Zuordnung einer steuerlichen Identifikationsnummer sind keine weiteren steuerlichen Feststellungen verbunden, ebenso wenig gibt sie Auskunft über den Status des Flüchtlings. Sie beinhaltet insbesondere keine Aussagen über den Aufenthaltstitel oder über eine Arbeitserlaubnis. Einzelheiten können den Hinweisen des Bundeszentralamtes für Steuern zur Vergabe der steuerlichen Identifikationsnummer an Flüchtlinge und Asylsuchende entnommen werden

Einkommensteuererklärung 2015 - Beginn der Bearbeitung der Erklärungen

Für Einkommensteuererklärungen können die Finanzämter regelmäßig erst ab Ende März des jeweiligen Folgejahres Steuerbescheide erteilen. Viele Bürger geben ihre Einkommensteuererklärung bereits zu Jahresbeginn ab, um etwaige Steuererstattungen frühzeitig erhalten zu können. Die Steuerverwaltung weist deshalb darauf hin, dass die Finanzämter grundsätzlich nicht vor Mitte März 2016 mit den Veranlagungen für 2015 beginnen können. Grund dafür ist, dass Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen bis Ende Februar Zeit haben, die in den Finanzämtern aufgrund gesetzlicher Vorschriften benötigten Steuerdaten, wie beispielsweise die Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbezugsmitteilungen oder die Beitragsdaten zur Altersvorsorge (Riester/Rürup) und zur Kranken- und Pflegeversicherung, elektronisch an die Steuerverwaltung zu übermitteln. Diese zentral übermittelten Daten müssen anschließend aufbereitet und den Finanzämtern zur Verfügung gestellt werden, damit sie für die Veranlagung berücksichtigt werden können.

Für Steuerbürger, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet und nicht steuerlich beraten sind, ist der 31. Mai 2016 der letzte Termin für die Abgabe der Steuererklärung. Die elektronische Übermittlung der Informationen an die Finanzverwaltung vereinfacht die Steuerveranlagung,  weil Rückfragen durch das Finanzamt vermieden werden.

ELStAM-Hotline stellte zum 31.Dezember 2015 ihre Dienste ein

Nachdem sich das ELStAM-Verfahren zwischenzeitlich etabliert hat und die Notwendigkeit einer Hotline für die Erteilung von allgemeinen Auskünften während der Einführungszeit entfallen ist, wurde die ELStAM-Hotline zum 31. Dezember 2015 eingestellt. Stattdessen sind Themenschwerpunkte zu Anfragen in einem FAQ-Dokument zusammengestellt worden, die Sie hier abrufen können:

 

Kindergeld wird auch 2016 weiter gezahlt

Steuer-Identifikationsnummern können das ganze Jahr 2016 nachgereicht werden.

Das Bundeszentralamt für Steuern hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Identifikationsnummer für Kinder zwar Voraussetzung für den Kindergeldbezug ist, die Familienkassen es aber nicht beanstanden, wenn die Angaben im Laufe des Jahres 2016 nachgereicht werden.

 

Fehler in der ELStAM-Datenbank

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) speichert die für den Lohnsteuerabzug maßgebenden Merkmale (zum Beispiel die Steuerklasse) in einer zentralen Datenbank (sogenannte ELStAM-Datenbank) und teilt diese den Arbeitgebern monatlich automatisch mit (siehe auch 'ELStAM - Allgemeine Information: ELStAM-Verfahren'). 

Aufgrund eines bundesweiten technischen Fehlers in der ELStAM-Datenbank wurde für einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Steuerklasse automatisch von zum Beispiel Steuerklasse 3 auf Steuerklasse 4 geändert und deren Arbeitgebern Anfang September 2015 elektronisch mitgeteilt.

Die Finanzämter können die betroffenen Fälle nicht selbständig erkennen und aufgreifen, sondern sind auf die Hinweise der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angewiesen. Deshalb werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die feststellen, dass bei der Lohnabrechnung die falsche Steuerklasse zugrunde gelegt wurde, gebeten, schnellstmöglich Kontakt mit ihrem Finanzamt aufzunehmen, damit der Fehler geklärt und korrigiert werden kann. Mehr ...

 

De-Mail

Seit August 2014 können E-Mails an die Hamburger Steuerverwaltung auch mit den besonderen Sicherheitsstandards von De-Mail gesendet werden. Hierfür wurde ein zentrales De-Mail-Postfach eingerichtet (Finanzamt@hamburg.de-mail.de). Die eingehenden De-Mails werden von dort an das zuständige Finanzamt weitergeleitet. 

 

Einführung der Hamburgischen Kultur- und Tourismustaxe zum 1. Januar 2013

Die Freie und Hansestadt Hamburg erhebt seit dem 01. Januar 2013 eine Kultur- und Tourismustaxe zur Besteuerung von entgeltlichen privaten Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben.

Informationen sowie die erforderlichen Formulare können Sie hier herunterladen: Mehr ...

Für weitere Fragen zur Einführung der Hamburgischen Kultur- und Tourismustaxe steht Ihnen eine Telefonauskunft zur Verfügung:

Montag bis Donnerstag 8 - 15 Uhr, Freitag 8 - 12 Uhr

  • 040 - 42843 - 6960
  • 040 - 42843 - 6961

Kleiner Ratgeber für Lohnsteuerzahler

Stimmt die Steuerklasse oder können Freibeträge eingetragen werden? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet der Kleine Ratgeber für Lohnsteuerzahler jeweils für die folgenden Veranlagungsjahre. Zur Erleichterung der Wahl der Steuerklasse steht Ihnen auch das  Merkblatt zur Steuerklassenwahl bei Arbeitnehmer-Ehegatten zur Verfügung.

Kleiner Ratgeber 2013Kleiner Ratgeber 2014Kleiner Ratgeber 2015Kleiner Ratgeber 2016
Merkblatt 2013Merkblatt 2014Merkblatt 2015Merkblatt 2016

Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung von Jahressteuererklärungen - Neuregelungen ab 2012. Mehr ...

 

Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung von Bilanzen

Das Bundesfinanzministerium hat in einer Pressemitteilung vom 30. Mai 2012 noch einmal auf die Einführung der E-Bilanz hingewiesen. Die elektronische Übermittlung von E-Bilanzen ist in der Regel erst für Wirtschaftsjahre ab 2013 verpflichtend, die elektronische Übermittlung also im Jahr 2014. Für das Wirtschaftsjahr 2012 oder 2012/2013 steht es den Unternehmen noch frei, die Bilanz auf Papier abzugeben oder bereits elektronisch zu übermitteln. Mehr zur E-Bilanz ...

 

Bekanntmachung über die Kirchensteuerbeschlüsse in der Freien und Hansestadt Hamburg ab dem Kalenderjahr 2015. Mehr ... (PDF, 17KB)