Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Projektpartner Hand in Hand für den A 7-Ausbau

Das Großprojekt „Hamburger Deckel“ wird von den Hamburger Behörden für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) sowie für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bearbeitet und vorangebracht. Das Amt für Verkehr und Straßenwesen der BWVI hat die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) mit der Gesamtplanung und Bauausführung beauftragt.

Hand in Hand für den A 7-Ausbau

DEGES – Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Die DEGES ist eine Projektmanagementgesellschaft, die sich auf die Planung und Baudurchführung von Bundesfernstraßen spezialisiert hat. Sie koordiniert, überwacht und kontrolliert die Leistungen externer Dienstleister. Gegründet wurde die DEGES 1991 unter anderem von der Bundesrepublik Deutschland und den fünf neuen Bundesländern, um die vielen Verkehrsprojekte in Ostdeutschland rasch zu verwirklichen. Seit 2007 ist die Freie und Hansestadt Hamburg als erstes westliches Bundesland Gesellschafter der DEGES. Heute ist die Gesellschaft in großen Teilen des Bundesgebietes für den Aus- beziehungsweise Neubau von rund 1.800 Straßenkilometern verantwortlich (u. a. Verkehrsprojekte Deutsche Einheit – Straße (VDE) - und VDE-Projekte). Hinzu kommen zahlreiche Brücken- und Tunnelbauten wie beispielsweise der City-Tunnel Leipzig sowie Wasserstraßenprojekte. Beim Bau der Hamburger Deckel wird das erfahrene Unternehmen die Verantwortung für die Planung und Baudurchführung des Autobahnausbaus und der einzelnen Deckelabschnitte tragen.
www.deges.de

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI)

Mit dem Ausbau der A 7 mit erweitertem Lärmschutz durch Ergänzungsdeckel wird eine der komplexesten Tiefbaumaßnahmen der kommenden Jahre in die Wege geleitet, welches besondere und hohe Anforderungen an Hamburg als Auftragsverwaltung im Bundesfernstraßenbau stellt. Zur Bündelung aller erforderlichen fachlichen und teilweise auch fachübergreifenden Kapazitäten wurde zum 1. April 2012 in der BWVI eine Projektgruppe eingesetzt. Damit soll die Planung und Realisierung der Maßnahmen intensiv betrieben und so eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes sichergestellt werden. Die Projektgruppe besteht aus Mitarbeitern des Amtes für Verkehr und Straßenwesen der BWVI und des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG).
www.hamburg.de/bwvi

Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)

Der LSBG ist der BWVI zugeordnet. Als Dienstleister der Behörden und Ämter ist der Landesbetrieb für die Realisierung und die bedarfsgerechte Erhaltung baulicher Anlagen der technischen Infrastruktur verantwortlich – also beispielsweise für Straßen, Küsten- und Binnenhochwasserschutz sowie die öffentliche Beleuchtung. Wie auch beim Elbtunnel wird der LSBG nach der Fertigstellung die einzelnen Tunnelabschnitte des Hamburger Deckels betreiben. Dazu gehört auch die Videoüberwachung von einer Leitzentrale aus.
www.lsbg.hamburg.de

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)

Die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Verfahren für die Entwicklung von Wohnungsbauflächen und die damit verbundenen Planungen zur Nutzung der drei Deckelabschnitte werden in der BSW bearbeitet. Dort ist ein Projekt eingesetzt, welches die stadt- und landschaftsplanerischen Anforderungen in Abstimmung mit den Bezirksämtern Altona und Eimsbüttel koordiniert.
www.hamburg.de/bsw

Bezirke Eimsbüttel und Altona

Realisierungsgruppe „Parkanlagen Hamburger Deckel“
Die Umsetzung von Gestaltungslösungen für die Oberflächen der Lärmschutztunnel an der BAB 7 in den Abschnitten Schnelsen, Stellingen und Altona werden in der bezirksübergreifenden Realisierungsgruppe Parkanlagen Hamburger Deckel erarbeitet.