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Neue "Trost-Teddys" für die Feuerwehr

Teddy-Spende an der Feuer- und Rettungswache Bergedorf

 

Die Teddyübergabe an die Feuerwehr
(Bild: News & Art)

Die Teddyübergabe an die Feuerwehr Bernd Link und Matthias Cohrs von der Feuer- und Rettungswache Bergedorf nehmen die Teddys von Arno Ude in Empfang.

(News & Art)

An Bord der Rettungswagen der Hamburger Feuerwehr fahren wieder Teddybären mit. Die sogenannten "Trost-Teddys" werden von den Sanitätern an verletzte oder traumatisierte Kinder verschenkt, um diese etwa nach einem Unfall zu trösten. "Wenn ich einem verletzten Kind einen Plüsch-Teddy übergebe, hört der kleine Patient häufig sofort auf zu weinen", erklärt Michael Dohren (42). Der Rettungsassistent von der Feuer- und Rettungswache Bergedorf schätzt die Wirkung der Kuschel-Medizin: "Die Kinder nehmen den Teddy in den Arm und vergessen einfach ihren eigenen Schmerz".
 
Das Bergedorfer Softwarehaus "Medlinq" hat am 17. März insgesamt 222 neue Trost-Teddys an die Feuerwehr übergeben. "Wir wollen mit unserer Spende den Kindern direkt helfen", betont Medlinq-Geschäftsführer Arno Ude (45): "Dafür sind die Teddys ideal". Ude, dessen Firma Organisationssoftware für Krankenhäuser und Rettungsdienste anbietet, hat von dem Trost-Potential der Kuscheltiere in den USA erfahren. Doch auch die Hamburger Feuerwehr setzt seit Jahren erfolgreich Trost-Teddys auf ihren Rettungswagen ein. "Leider haben wir zu wenig mitfahrbereite Bären", lobt Bernd Link, der stellvertretende Wachführer in Bergedorf, die Plüschtierspende. Als Spender Ude hörte, dass die 222 Teddys, aufgeteilt auf die 60 Rettungswagen der Hamburger Feuerwehr, nur wenige Tage vorhalten, versprach er bei der Übergabe spontan, eine größere Menge Nachschub zu organisieren.

Text und Fotos: News & Art