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Ein Fischmarkt-Bummel

Sonntag, 5.30 Uhr

An einem Sonntag um diese Uhrzeit aufzustehen, ist wirklich kein Vergnügen. Der Grund, es trotzdem zu tun, heißt „Hamburger Fischmarkt“. Jener Markt, der zu Hamburg gehört wie der Michel und die Elbe und der jeden Sonntag eine bunte Mischung aus Partygängern, Touristen und Schnäppchenjägern anlockt. Was das Besondere am Fischmarkt ist, will ich heute herausfinden!

Morgendliches Fischmarkt-Panorama (Foto: Maike Baum) Morgendliches Fischmarkt-Panorama (Foto: Maike Baum)

(Baum,Benthin,Rädisch)

6.30 Uhr

Ich starte meine Tour am östlichen Ende des Marktes, direkt gegenüber dem Hafendock Nr. 11. Man sieht zwar noch den Mond, der rosa gefärbte Himmel verspricht aber schon jetzt einen schönen warmen Mai-Tag. Es ist angenehm kühl und ruhig. Die Händler bauen ihre Stände auf, sortieren die Waren in den Auslagen und schnacken nebenbei mit ihren Kollegen. Mein Bauch verlangt nach Frühstück, also schaue ich mich ein bisschen an den Ständen um.

Händler unterhalten sich beim Standaufbau. (Foto: Nicole Rädisch) Händler unterhalten sich beim Standaufbau. (Foto: Nicole Rädisch)

(Baum,Benthin,Rädisch)

Wie ich schnell herausfinde, gibt es hier an jeder Ecke kleine Köstlichkeiten:  frische Fischbrötchen, warme Franzbrötchen (ein herrlich klebrig-leckeres Gebäckstück mit Zimt), Kuchen, Käse, Wurst, Kaffee... Ich fühle mich wie im Schlaraffenland zwischen all den Buden. Eigentlich gibt es hier alles, außer Alkohol. Auf das Frühstück zu Hause kann man also getrost verzichten, wenn man zum Fischmarkt geht.