Fischmarkt Hamburg
von Andres Lehmann
| Adresse: | Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg |
|---|---|
| Öffnungszeiten: | Immer sonntags – April bis Oktober 5:00 bis 9:30 Uhr, November bis März 7:00 bis 9:30 Uhr |
| Öffentliche Verkehrsmittel: | S1 und S3 Haltestelle Reeperbahn, U3 Haltestelle Landungsbrücken, Buslinie 112 Haltestelle Fischmarkt |
| Parkplätze: | Am Edgar-Engelhard-Kai und in der Van Smissen Straße |
Gerüchte besagen, die Marktschreier auf dem Fischmarkt, die ihre Produkte lauthals anpreisen, werden noch auf der unweit gelegenen Reeperbahn gehört.
Unbestritten, auf dem Gebiet des Fischmarktes geht es jeden Sonntag in der Früh hoch her. Egal ob Fisch, Obst, Blumen, Klamotten oder Gockel: An den Ständen, aufgereiht auf einer Freifläche direkt am Hafenbecken der Elbe, kann alles gekauft werden.
Oft gibt es zusätzlich einen Hering obendrauf – "komm her, zwei Lachs packe ich auch noch dazu", schallt es dem Besucher entgegen.
Ob Schnäppchen oder nicht – das muss ein jeder Besucher beim Bummel über den Markt selbst entscheiden. Ein drohender Vitaminschock nach Kauf eines Obstkorbes ist nicht ausgeschlossen.
Trotz der frühen Anfangszeiten ist auf dem Fischmarkt immer was los.
Der Fischmarkt gehört definitiv zu den beliebtesten Attraktionen Hamburgs.
Anstehen für fangfrischen Fisch
Der Besucher kann den Fisch direkt vom Kutter kaufen.
Die Fischauktionshalle in Altona wurde 1894 gebaut.
Frischer kann ein Fisch nicht sein.
Die Marktschreier geben den Ton an.
Tropenpflanzen zum Mitnehmen
Eine Pflanze für die Dame
Der Fischmarkt existiert seit dem Jahre 1703.
Für frischen Fisch muss am Sonntag früh aufgestanden werden – oder die Nacht wird einfach durchgetanzt.
Auf dem Markt gibt es alles, was das Meer zu bieten hat.
Der Fischmarkt findet jeden Sonntag, auch an Feiertagen, statt.
Im Winter beginnt der Markt um 7 Uhr, in den Sommermonaten bereits um 5 Uhr.
Einen Korb bekommen
An vielen Ständen und Marktwagen wird gehandelt, die geflochtenen Körbe werden so lange bepackt, bis sich ein Käufer findet. Ein wortreiches Spektakel, das von vielen Touristen aber auch Einheimischen allwöchentlich beobachtet wird.
Nach einer langen St. Pauli-Nacht wurden auf dem Areal des Fischmarktes auch schon angereiste Fußballfans eines Auswärtsteams gesichtet, die in einem Einkaufswagen etliche großwüchsige Tropenpflanzen vor sich herschoben – ihnen standen rosige Zeiten bevor.
Doch längst nicht jeder schleppt kiloweise Fisch nach Hause – ein Frühstück in Form eines Fischbrötchens direkt am Elbufer mit Blick auf den Hamburger Hafen oder ein früh morgendlicher hanseatischer Schnack alleine lohnen den Besuch.
Rockige Klänge am Morgen
In der historischen Altonaer Fischauktionshalle kann in der Früh zu Live-Musik das Tanzbein geschwungen werden.
Manch Hochzeitsgesellschaft samt Braut und Bräutigam findet hier den letzten Bestimmungsort ihrer Feier und tanzt ausgelassen zu rockigen oder jazzigen Klängen. Auch Kiez-Gänger pilgern in Scharen an die Elbe – und finden in der Auktionshalle ihre letzte "Party-Location".
Land unter heißt es auf dem Fischmarkt indes nur in stürmischen Zeiten, dann stehen der historische Backsteinbau der Auktionshalle und die Freiflächen des Marktes unter Wasser.
In der Regel verlässt der Besucher trockenen Fußes und selten mit trockener Kehle den Fischmarkt – egal ob mit Tropenpflanze, oder ohne.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Reeperbahn | HafenCity & Speicherstadt | Mönckebergstraße
Michel Hamburg | Alster | Jungfernstieg | Elbe | Landungsbrücken | Rathaus
Deichstraße | Krameramtsstuben | Planten un Blomen | Chilehaus | Fernsehturm
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Rickmer Rickmers | Cap San Diego | Hamburger Flughafen | Schanzenviertel
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