Fischmarkt Hamburg

Jeden Sonntag zieht der traditionsreiche Hamburger Fischmarkt zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland in seinen Bann. Auch viele Partygänger strömen nach einer langen Nacht auf dem Kiez auf den Hamburger Fischmarkt. Frei nach dem Motto: Dat giwt nix wat op'n Fischmarkt nich to kriegen ist!

 

Fischmarkt_Header (Bild: Christoph Bellin, bildarchiv-hamburg.de)

 

Bildergalerie

Der Hamburger Fischmarkt (bildarchiv-hamburg.de) / bildarchiv-hamburg.de
Hier herrscht jeden Sonntag buntes Treiben. »
Hier finden Sie den Fischmarkt
Der Fischmarkt wird in der Großen Elbstraße gegenüber der Fischauktionshalle zwischen Kaistraße und den St. Pauli Landungsbrücken im Stadtteil Altona-Altstadt abgehalten.
Um dorthin zu gelangen, fährt man mit der S-Bahn (S1 und S3) bis zur Haltestelle Reeperbahn, anschließend läuft man noch etwa 10 Minuten zu Fuß bis zur Fischauktionshalle in der Großen Elbestraße. Eine weitere Möglichkeit ist die S-Bahn oder U-Bahn (U3) bis zu den Landungsbrücken mit anschließendem Fußweg von ca. 10 Minuten in Richtung Alter Elbtunnel.
Auch mit der Buslinie 112 erreicht man den Fischmarkt zum Beispiel ab dem Altonaer Bahnhof.
Für Autofahrer stehen Parkplätze am Ende der Großen Elbstraße am Edgar-Engelhard-Kai bzw. in der Van Smissen Straße zur Verfügung.

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Besuch des Fischmarkts
Der Fischmarkt findet jeden Sonntag von 5.00 bis 9.30 Uhr statt. In der Winterzeit (1.10.-31.3.) beginnt er erst um 7.00 Uhr. Einheimische versorgen sich hier mit Fisch und anderen Dingen des täglichen Lebens und können dabei das eine oder andere Schnäppchen machen. Für Touristen ist der Fischmarkt ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem sie das bunte Treiben mit den Marktschreiern und das unverwechselbare Flair dieses traditionsreichen Marktes kennen lernen können. Der Hamburger Fischmarkt zählt rund fünf Millionen Besucher jährlich.
Auch die unter Denkmalschutz stehende Fischauktionshalle ist während des Marktes für Besucher geöffnet. Bei Musik kann hier auf langen Bankreihen gegessen und getrunken werden. Es gibt Fisch in allen erdenklichen Variationen, Pilzpfannen und heiße Würstchen. Auch viele Partygänger strömen nach einer langen Nacht auf dem Kiez hierher, um sich zu stärken oder noch ein bißchen weiter zu feiern.

Angebot auf dem Fischmarkt
Es gibt nichts, was es auf dem Hamburger Fischmarkt nicht gibt. Hier kann man neben einem vielfältigen Angebot an frischen und geräucherten Fischspezialitäten auch Obst, Gemüse, Blumen und Zimmerpflanzen, Kleidung, Kerzen, Porzellan und Antiquitäten erstehen. Selbst lebende Tiere wie Kaninchen, Brieftauben oder Hühner werden feilgeboten. An vielen Ständen kann man noch echte Marktschreier beim Verkauf ihrer Waren erleben - ein ganz besonderes Erlebnis! Aal-Kai und Käse-Karl, Fisch-Dieter und Puten-Trude haben ihre ganz eigenen Verkaufstaktiken, um die Ware an den Mann zu bringen. Dazu gehören derbe Sprüche genauso wie lustige Witze, die die potentiellen Käufer rund um den Stand erheitern und zum Kaufen animieren. Die Marktschreier sind im wahrsten Sinn des Wortes Hamburger Originale und ihre Verkaufsaktionen ein erheiterndes Spektakel. Und wenn man geschickt mit ihnen handelt, kann man oftmals die angebotenen Waren zu echten Schnäppchenpreisen erwerben.

Geschichte des Hamburger Fischmarktes
Der Fischmarkt wird bereits seit 1703 auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Altona abgehalten. Der Grund für die frühen Öffnungszeiten am Sonntag ist die leichte Verderblichkeit des Fisches, der noch vor dem Kirchgang um 10.00 Uhr verkauft werden sollte. Im Jahr 1896 wurde die Fischauktionshalle in Form einer Basilika erbaut, in der Großhändler mit Hilfe eines Auktionators den Fisch an den Mann brachten. Ab etwa 1930 verlagerte sich der Fischhandel aus praktischen Gründen in die Nähe der Fischfabriken und Kühlhallen, die westlich der Fischauktionshalle erbaut wurden. Der Fisch wird heute nicht mehr direkt aus dem Meer angelandet, sondern kommt bereits tiefgekühlt per LKW in den ehemaligen Fischereihafen. Heute versteigern Großhändler ihren Fisch in virtuellen Auktionen. Der Fischmarkt dient heute also nicht mehr dem Fischhandel, sondern ist eine Einkaufsmöglichkeit für Hamburger und ein Erlebnis für Touristen.

Wiederaufbau und Skulpturen auf dem Fischmarkt
Das Gelände des Altonaer Fischmarkts wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Erst in den 70er Jahren begann die Stadt mit dem Wiederaufbau. Heute bilden die Gebäude aus dieser Zeit und die Neubauten aus den 90er Jahren ein bauliches Ensemble. Sehenswert ist die bronzefarbene Brunnenfigur der Minerva, der römischen Göttin des Handwerks. Zwei weitere Bronzefiguren stellen Marktverkäufer aus der guten alten Zeit dar: eine Frau mit zwei Fischkörben und ein Mann mit einem Bauchladenkorb voller Fische. Beim Betrachten dieser beiden Figuren fühlt man sich ganz in die Anfangszeiten des Hamburger Fischmarktes zurück versetzt.

Der Hamburger Fischmarkt gehört zu folgenden Touren

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6 Empfehlungen

Christoph | 23.12.2009, 12:09 Uhr

Ich war bereits zwei mal dort und es gibt soooo viel zu sehen, dass ich mich jedes Mal verlaufen werde :)

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