Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Flüchtlinge 6.552 Schutz suchende Menschen aufgenommen

Dezember-Bilanz: Zugangszahlen auf August-Niveau

In Hamburg haben sich im vergangenen Monat 6.552 Flüchtlinge gemeldet, davon verblieben 2.168 Schutzsuchende in der Hansestadt. Der Unterbringungsbedarf liegt nach wie vor auf hohem Niveau.

6.552 Schutz suchende Menschen aufgenommen

Im Dezember 2015 suchten 6.552 Menschen in Hamburg Schutz. 1.338 wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 2.168 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 2.053 mit Unterbringungsbedarf.

Damit hat die Freie und Hansestadt Hamburg in diesem Jahr insgesamt 22.299 Menschen aufgenommen. Insgesamt 20.987 Menschen waren auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Die monatliche Entwicklung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen (Quelle: Einwohner-Zentralamt)

MonatSchutzsuchende (vor Verteilung)davon Hamburg zugewiesendarunter mit Unterbringungsbedarf

Januar

1.557

924

845

Februar

1.755

1.080

1.004

März

1.811

937

794

April

1.817

844

777

Mai

2.192

985

898

Juni

3.404

1.673

1.407

Juli

5.709

1.725

1.501

August

6.676

2.125

2.070

September

10.100

2.886

2.815

Oktober

10.437

2.887

2.836

November

9.588

4.065

3.987

Dezember

6.552

2.168

2.053

Summe:

61.598

22.299

20.987

Vorjahreszeitraum:

13.042

6.970

6.026

Hauptherkunftsländer

Die im Dezember 2015 Hamburg zugewiesenen Personen stammen unter anderem aus folgenden Hauptherkunftsländern:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Afghanistan

757

Syrien

559

Irak

440

Iran

243

Eritrea

28

 Balkanstaaten:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Mazedonien

22

Albanien

12

Kosovo

7

Serbien

5

Bosnien und Herzegowina

4

Aktuelle Platzzahlen der Zentralen Erstaufnahmen und Folgeunterkünfte

Ende Dezember 2015 gab es rund 21.000 Plätze an 33 Standorten der Zentralen Erstaufnahme. In den 86 Folgeunterkünften wurden nach derzeitigen Berechnungen rund 18.000 Plätze bis zum 31.12.2015 geschaffen. Die genaue Zahl kann erst Mitte Januar genannt werden.

Information der Nachbarn

Über kurzfristige Maßnahmen wird die Nachbarschaft eines geplanten Standortes per Handzettel, mit Hilfe der Medien und in sozialen Netzwerken bzw. auf der Internetseite www.hamburg.de/sofortmassnahmen informiert.
Alle Informationen rund um das Thema Aufnahme, Versorgung, Gesundheitsversorgung und Integration von Flüchtlingen, sowie die Standorte zur Unterbringung finden Sie transparent auf www.hamburg.de/fluechtlinge.

Rückfragen der Medien