Planespotting am Flughafen Hamburg

Von vielen Stellen aus lassen sich in Hamburg startende und landende Flugzeuge beobachten. Bei einigen Beobachtern entwickelt sich daraus eine Leidenschaft: Sie werden zu Planespottern. Wir geben Tipps für den perfekten Schnappschuss.

Der Hamburger Flughafen ist bei vielen Planespottern sehr beliebt, da sich das Flughafengelände in Fuhlsbüttel umlaufen lässt, in weiten Teilen direkt an der Start- und Landebahn. Entlang des Geländes bieten sich einige Möglichkeiten, um die Flieger zu fotografieren.

Die B433 etwa verläuft als Tunnel unter der Start- und Landebahn. An der Ein- und Ausfahrten des Krohnstieg-Tunnels hat der Besucher perfekte Sicht auf die Rollbahn.

Parallel zum Bayernweg finden sich zudem einige Hügel, die nur wenige Meter vom Sperrzaun entfernt sind und eine gute Sicht auf das Rollfeld ermöglichen.

Bänke und begrünte Wege entlang des Zauns und der Tore senden zudem ein eindeutiges Signal aus: Gäste sind an der Start- und Landebahn willkommen.

Da Stadtteile wie Niendorf und Fuhlsbüttel unmittelbar an das Flughafengelände angrenzen, ist der Flughafen keineswegs "ab vom Schuss": Mit der S-Bahn, mit dem Auto oder Fahrrad ist der Hamburger Airport sehr gut zu erreichen.

Fußweg um den Flughafen Hamburg

Karte

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Was ist ein Planespotter?

Ein "Spotter" ist ein Mensch, der gezielt ein Objekt beobachtet. Dabei setzt er sich keinem Spott aus, vielmehr rückt etwas in seinen Fokus, er lokalisiert, so die Übersetzung aus dem Englischen. Mit Fernglas oder Fotoapparat bewaffnet versucht er, seinem Beobachtungsziel möglichst nahe zu kommen.

Beliebt bei "Beobachtern" sind Flugzeuge: Das Planespotting wird überwiegend in der Nähe von Flughäfen vorgenommen. Parkende, startende oder landende Flugzeuge werden abgelichtet. Oft legen Spotter lange Strecken zurück, um dem Objekt ihrer Begierde möglichst nahe zu kommen.

Weltweite Sicherheitsbedenken

An manchen Flughäfen herrscht seit Jahren ein generelles Fotografieverbot, ein Beispiel ist hier der Flughafen Charles de Gaulle in Paris. Teilweise sind auch Start- und Landebahnen schwer zu erreichen. Ein Grund hierfür sind die verschärften Sicherheitsvorkehrungen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Auch militärische Fluganlagen sind fast immer mit einem Fotografieverbot belegt.

In Hamburg jedoch heißt es: Licht aus – Spot an: Es darf fotografiert werden.

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