Sonderveröffentlichung
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Föhr

Die friesische Karibik.

 

Föhr
(Bild: © Lupico-Fotolia.com)

Mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt die Nordseeinsel Föhr in windgeschützter Lage – die davor gelagerten Inseln Amrum und Sylt dienen als Wind- und Wellenbrecher – mit einem vom Golfstrom begünstigten Seeklima. Hier am 15 Kilometer langen, hellen Sandstrand finden Urlauber ihr paradiesisches Plätzchen.

Mittelpunkt des Insellebens ist das Hafenstädtchen Wyk, das Mitte des 19. Jahrhunderts schon Dänen-König Christian VIII. für die Sommerfrische favorisierte. Heute lustwandelt man auf der hübschen Promenade mit ihren gepflegten Villen und Cafés. Vom einstigen Wohlstand aus Walfang und Robbenschlag erzählen die Kapitänshäuser in der Altstadt mit bunten Bauerngärtchen vor der Tür. Das Kurhaus bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, und Theateraufführungen. Besonders viel Liebe steckt in den Angeboten für die Kleinen wie Puppen- und Kindertheater, Basteln, Vorlesestunden und den „Piratentagen“.  Spielt das Wetter mal nicht mit, lockt das Meerwasserwellenbad mit Wellnessbereich.

Über die Geschichte der Insel erzählt das Friesen-Museum, in dessen romantischen Rosengarten das Haus „Olesen“, das älteste datierte Haus Nordfrieslands, wiederaufgebaut wurde und die Wohn-, Lebens- und Arbeitsweise der Föhrer aufzeigt.

Radeln um die Insel
Am besten lässt sich die Insel per Fahrrad erobern. Die 440 Kilometer Radwege führen durch weites Marschland und grüne Salzwiesen zu den elf Dörfern, die mit ihren urigen Reetdachhäusern und reich verzierten Türen ihren friesischen Charakter bewahrt haben. An manchen Orten wird sogar noch Friesisch gesprochen. In Niblum ist der trutzige Friesendom aus dem 13. Jahrhundert sehenswert.

Föhr sportlich
Sportliche Gäste finden auf Föhr ideale Voraussetzungen für Beachball, Joggen, Tennis, Reiten, Segeln und Surfen. Golfer freuen sich auf den gerade auf 27 Loch erweiterten Platz. Die meisten Urlauber reisen per Schiff auf die Insel, es sei denn, sie benutzen den kleinen Sportflughafen. Per Schiff bieten sich von Wyk aus auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten auf die Nachbarinseln Amrum und Sylt, zu den Halligen oder den Seehundsbänken. Für viele Föhr-Gäste ist und bleibt der schönste Ausflug jedoch die Wattwanderung.

Museum Kunst der Westküste
Das Museum Kunst der Westküste hat das Ziel, Kunst zu erforschen und zu vermitteln, die sich mit den Themen Meer und Küste auseinandersetzt. Den Ausgangspunkt bildet die historisch orientierte Gemäldesammlung des Museumsstifters Prof. Dr. h. c. Frederik Paulsen, dessen Vorfahren von der Insel Föhr stammen. Mit der Gründung des Museums drückt er seine Verbundenheit zur Insel aus und macht zugleich seine umfangreiche Sammlung „Kunst der Westküste“ öffentlich zugänglich. Darüber hinaus werden in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern Sonderausstellungen realisiert.  

Quelle: Land & Meer

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