Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Dialogforum Sprachförderung für Erwachsene

Auf dieser Seite finden Sie alle Ergebnisse und Materialien zum Thema Sprachförderung für Erwachsene, die das Dialogforum des Forums Flüchtlingshilfe erarbeitet.

Dialogforum Sprachförderung für Erwachsene

Verantwortlich für das Dialogforum Sprachförderung für Erwachsene

Hella Schwemer-Martienßen, Bücherhallen Hamburg

Uta Keite, Bücherhallen Hamburg und Bücherhallen Medienprojekte gGmbH

Marlene Schnoor, Hamburger Volkshochschule (VHS)

Björn Kessner, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg (BASFI)

Kontakt: sprache@dialogforum.hamburg.de


Fragen und Antworten

zum Thema Sprachförderung für Erwachsene

Sprachförderangebote im Überblick (PDF; 800 KB)

Systematische Darstellung der Sprachförderangebote des Bundes und des Landes Hamburg

FAQ zum Thema Sprachförderung für Erwachsene (PDF; 240 KB)

Das Dialogforum "Sprachförderung für Erwachsene" hat eine umfangreiche Liste häufig gestellter Fragen, insbesondere zu Sprachförderangeboten des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg, zusammengestellt. Die FAQs werden laufend aktualisiert und ergänzt. 

Linksammlung zum Thema Sprachförderangebote (PDF; 95 KB).

In dieser umfangreichen Linksammlung finden Sie insbesondere kostenfreie Sprachförderangebote und Informationen für Ehrenamtliche, die sich in der Sprachförderung engagieren. Diese Linksammlung wird ebenfalls laufend aktualisiert und ergänzt.


Aktuelle Hinweise

Öffnung der Berufssprachkurse für Asylsuchende aus Afghanistan

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat entschieden, die Berufssprachkurse des Bundes im zweiten Halbjahr 2017 für Asylsuchende aus Afghanistan zu öffnen.

Bislang konnten Asylsuchende nur an den Berufssprachkursen teilnehmen, wenn sie über eine sogenannte „gute Bleibeperspektive“ verfügen, d.h. aus den fünf Herkunftsländern Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia, stammten. Asylsuchende mit sogenannter unklarer Bleibeperspektive, d.h. nicht aus den genannten fünf Ländern und auch nicht aus den sogenannten „sicheren Herkunftsländern“, wie z.B. den Westbalkanstaaten, waren trotz eines formalen Arbeitsmarktzugangs von dieser Förderung ausgeschlossen.

Seit August 2017 können nunmehr auch Asylsuchende aus Afghanistan an den Berufssprachkursen teilnehmen. Die Kursplatzvergabe für diese Gruppe erfolgt über die Agentur für Arbeit und die Jugendberufsagentur.

Gleichwohl bleibt der Zugang zu allen Sprachförderangeboten des Bundes für Geflüchtete mit unklarer Bleibeperspektive, wie z.B. für Asylsuchende aus Afghanistan, ein drängendes Problem, auch weil die Öffnung der Berufssprachkurse für Asylsuchende aus Afghanistan nur bis 31.12.2017 befristet ist. Daher hat sich der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, bereits persönlich an die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, gewendet und die Öffnung der Sprachförderung des Bundes für alle Asylsuchenden mit einem Arbeitsmarktzugang gefordert.“

Fortbildungsangebot für Ehrenamtliche in der Sprachförderung mit Geflüchteten

Die Volkshochschule Hamburg (VHS) bietet kostenlose Einführungskurse für freiwillige Sprachlernhelferinnen und Sprachlernhelfer von Geflüchteten.

Öffnung der Integrationskurse für Personen aus Somalia

Mit Wirkung vom 01.08. hat das BAMF den Zugang zu seinen Integrationskursen neben Asylsuchenden aus Eritrea, Syrien, Irak und Iran auch für Asylsuchende aus Somalia geöffnet.
Damit können seit dem 01.08.2016 nun auch Personen aus Somalia bereits im laufenden Asylverfahren einen Integrationskurs des BAMF besuchen.

Orientierungshilfe zur Beurteilung von Sprachkompetenz (PDF; 420 KB)
Das Dialogforum "Sprachförderung für Erwachsene" hat eine Orientierungshilfe (nicht nur für Arbeitgeber) entworfen, die bei der Beurteilung der Sprachkompetenz von Bewerberinnen und Bewerbern hilfreich sein kann.

Medientaschen für ehrenamtliche SprachlernhelferInnen
Seit Mai 2016 leihen die Bücherhallen Hamburg gemeinsam mit der Hamburger Volkshochschule Medientaschen mit Deutschlernmaterialien an Ehrenamtliche aus, die sich in der Sprachförderung für Geflüchtete engagieren und zuvor eine entsprechende Fortbildung bei der VHS durchlaufen und ein Zertifikat erhalten haben.

Am 25. Mai 2016 hat Sozialsenatorin Melanie Leonhard die erste Medientasche überreicht. In Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule (VHS) und den Hamburger Bücherhallen unterstützt die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration das Projekt, das freiwillig Aktiven mehr Sicherheit bei der Sprachvermittlung bietet, im Rahmen des „Forums Flüchtlingshilfe“ mit rund 230.000 Euro.

Fortbildungsangebot für Ehrenamtliche in der Sprachförderung mit Geflüchteten

Die Volkshochschule Hamburg (VHS) bietet seit April 2016 kostenlose Fortbildungen für Ehrenamtliche an, die Geflüchtete beim Erlernen der deutschen Sprache bereits unterstützen oder dies vorhaben. Das Kursangebot wurde im Dialog mit vielen Ehrenamtlichen entwickelt, die sich über eine Online-Befragung Ende 2015 beteiligt haben, und greift viele, ganz praktische Fragen auf.

Worauf muss man bei der Sprachvermittlung achten? Wo findet man geeignetes Lehrmaterial? Welche Deutschkurse gibt es bereits in Hamburg und für wen sind sie zugänglich? Wie verhält man sich als ehrenamtliche Flüchtlingshelferin bzw. ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer in Konflikten, besonders, wenn es um interkulturelle Differenzen geht? Wie schafft man es, sich selbst nicht zu überfordern? 

Wenn Sie Antworten auf diese und andere Fragen erhalten wollen und Geflüchteten die Orientierung und die Integration durch Deutschlernen erleichtern wollen, melden Sie sich zur Teilnahme an.

Zu weiteren Infos und zur Anmeldung geht es hier

Aktivitäten

Sprache ist der Schlüssel zur Integration und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander. Diese schlichte Erkenntnis ist die Grundlage dafür, warum dem Thema Sprache - gemeint ist die Förderung des deutschen Spracherwerbs - ein eigenes Dialogforum im Rahmen des Forums Flüchtlingshilfe zukommt.

Das Thema Sprachförderung hat dabei viele Gesichter. Es reicht von den Einstiegsangeboten im Selbstlernbereich über offizielle Angebote wie zum Beispiel das Integrationskursangebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis hin zu den vielen ehrenamtlichen Sprachförderangeboten mit Kurscharakter, die sich rundum die Freiwilligen-Initiativen und um die Zentralen Erstaufnahmestellen und Wohnunterkünfte entwickelt haben.

Das Dialogforum Sprache soll ein offenes Gremium sein, das sich zu regelmäßigen Treffen verabredet, um sich über das Thema auszutauschen. Ziel ist es, die freiwilligen Akteure bei ihrer Arbeit und die Institutionen bei der Entwicklung bedarfsgerechter Angebote und Maßnahmen zu unterstützen. Falls Sie Interesse an der Mitwirkung am Dialogforum Sprache haben, senden Sie bitte eine E-Mail an das unten angegebene Postfach und stellen neben Ihrem Interesse auch Ihren Bezug zum Thema Sprachförderung dar.

Anliegen des Dialogforums Sprache ist es, die vielen Facetten des Themas Sprachförderung zu beleuchten und zu schauen, wo und auf welche Weise eine bedarfsorientierte Unterstützung erfolgen kann, zum Beispiel um die ehrenamtlichen Kursleiterinnen und Kursleiter in der Sprachförderung passgenau zu unterstützen. Wir wollen auch dazu beitragen, einen Überblick darüber zu gewinnen, welche offiziellen Sprachförderangebote bereits bestehen und wie sie erreicht werden können.

Ein stadtteilorientierter Überblick zum Integrationskursangebot des BAMF in Hamburg ist auf der Seite www.hamburg.de/integrationskurse abrufbar.

Informationen zum BASFI-Projekt „Deutschkurse für Flüchtlinge“, das vom Flüchtlingszentrum Hamburg durchgeführt wird, erhalten Sie auf den Seiten des Flüchtlingszentrums Hamburg (http://www.fz-hh.de/de/projekte/deutschkurse.php)

Wir werden Ihre Fragen gern aufnehmen und sie möglichst zügig beantworten. Dennoch bitten wir um Verständnis, wenn es aufgrund des Andrangs unter Umständen etwas länger dauert.

Erstes Austauschtreffen vom 25. Mai 2016

Rund 30 Akteure der Sprachförderung für Geflüchtete trafen sich erstmals in dieser Runde am 25. Mai zum einem allgemeinen Austausch in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg.

Einen kurzen Bericht über das Treffen finden Sie hier.

Kontakt und Information

Bei Fragen und Anregungen an das Dialogforum wenden Sie sich bitte an: 

sprache@dialogforum.hamburg.de

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