Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe 06 Aktuelle Nachrichten aus dem Forum Flüchtlingshilfe

Mit dem Newsletter Forum Flüchtlingshilfe der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration erhalten Sie aktuelle Informationen aus dem Forum Flüchtlingshilfe und der Arbeit der Dialogforen.

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe

Der Newsletter richtet sich insbesondere an ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer. Gerne nehmen wir auch alle weiteren Interessierten in den Verteiler auf.

Der Bezug ist kostenlos, die Abbestellung jederzeit möglich.

Vorwort


Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters Forum Flüchtlingshilfe,

mit diesem Newsletter möchten wir uns für 2016 von Ihnen verabschieden und Ihnen für alle Anregungen, Fragen und Kritik ans Forum Flüchtlingshilfe herzlich danken!

2016 war für uns ein bewegtes Jahr. Die Dialogforen haben 22 Veranstaltungen durchgeführt und Ihnen diverse Informationen auch schriftlich zur Verfügung gestellt. Über das neue Infoportal der Sozialbehörde, über das wir im Newsletter berichten, werden Sie diese Informationen zukünftig noch schneller auffinden können.

Wir hatten nicht nur beim Großen Forum im September auf Kampnagel die Möglichkeit, mit vielen von Ihnen ins Gespräch zu kommen - Begegnungen, die wir immer als sehr gewinnbringend und positiv empfunden haben und die wir uns auch für 2017 wünschen.

Seit Oktober sind wir in den sozialen Medien vertreten und haben im Dezember das Angebot der Dialogforen um die wichtigen Themen „Wohnen“ und „Geflüchtete mit Behinderung“ erweitert. Mehr zu den neuen Dialogforen und den dahinter stehenden Expertinnen und Experten können Sie in diesem Newsletter lesen. Außerdem haben wir unseren Internetauftritt überholt und hoffen, dass Ihnen das neue Design gut gefällt. Auf alldem aufbauend wollen wir Sie auch in 2017 weiter begleiten und unterstützen.

Wir wünschen Ihnen friedliche und besinnliche Festtage und Kraft und Mut für Ihr Engagement in 2017.

Ihr Redaktionsteam des Newsletters Forum Flüchtlingshilfe

Fragen, Anregungen, Wünsche oder Kritik, oder falls Sie unseren Newsletter nicht mehr beziehen möchten, schreiben Sie bitte an unser Postfach forumfluechtlingshilfe@basfi.hamburg.de.


Newsletter Forum Flüchtlingshilfe Ausgabe 06, Dezember 2016


Weihnachtsgruß der Senatorin


„Hinter uns liegt ein Jahr, in dem jede und jeder Einzelne gezeigt hat, was Menschen im Stande sind zu leisten, wenn es drauf ankommt. 

Ich habe viele von Ihnen bei meinen Besuchen vor Ort und auf dem Forum Flüchtlingshilfe kennenlernen dürfen. Ich bin beeindruckt von der Vielseitigkeit der Tätigkeiten und ich bin Ihnen allen sehr dankbar dafür, dass Sie Ihre Zeit spenden, damit es anderen Menschen ein wenig besser geht. Ihnen, die Sie sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren, möchte ich herzlich dafür danken, dass Sie mit Ihrem Engagement standhaft gegen Ressentiments sowie Fremdenfeindlichkeit sind.

Senatorin Leonhard beim Offenen Forum auf Kampnagel

1 / 1

Das, was wir weltweit und auch im Vorlauf des aufziehenden Bundestagswahlkampfes in sozialen Netzwerken lesen, erfüllt mich mit Sorge. Ich wünsche Ihnen und uns allen für das kommende Jahr eine sachliche und konstruktive Diskussionskultur, die uns als Gesellschaft weiter nach vorn bringt – und nicht zurückschickt. Für die kommenden Weihnachtstage wünsche ich Ihnen viel Zeit mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnacht und einen fröhlichen, friedlichen Jahreswechsel.“

Melanie Leonhard


Neue Dialogforen „Wohnen“ und „Geflüchtete mit Behinderung“


Das Spektrum der bislang sechs aktiven Dialogforen im Forum Flüchtlingshilfe erweitert sich um zwei weitere wichtige Themenschwerpunkte.

Mit Erscheinen dieses Newsletters nehmen die beiden Dialogforen „Wohnen“ und „Geflüchtete mit Behinderung“ ihre Arbeit auf, und sind ab sofort über ihre Homepage für Sie zu erreichen. Beide Foren planen bereits ein erstes Treffen für den Beginn 2017. Die genauen Termine veröffentlichen wir, wie immer, auf den Seiten des Forum Flüchtlingshilfe.

Dialogforum Geflüchtete mit Behinderung

 

Als Geflüchtete/r steht man in einem fremden Land, mit fremder Kultur und fremder Sprache vor großen, fast unlösbar erscheinenden Problemen. Ungleich größer sind die Sorgen und Probleme von Geflüchteten mit Behinderung, und damit auch der freiwilligen Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer.

In dieser verantwortungsvollen Aufgabe können Sie ab sofort mit der Unterstützung des Dialogforums und seiner Partner rechnen.

Auf unserer Internet-Seite haben wir erste interessante Informationen für Sie zusammengestellt. Ab sofort können Sie Fragen, auf die Sie bei Ihrer Arbeit mit Flüchtlingen mit Behinderung treffen, an uns stellen.

Für den Beginn des kommenden Jahres wird das Dialogforum zu einem ersten Kennlern- und Austauschtreffen einladen.

Ansprechpartnerinnen für das Dialogforum „Geflüchtete mit Behinderung“

  • Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen
  • Ines Schwarzarius, Projekt ZuFlucht Lebenshilfe
  • Asha Rajashekhar, Projekt Deaf Refugees Welcome - Hamburg

Wir werden unterstützt von

einem umfangreichen Netzwerk bestehend aus verschiedenen Trägern der Behindertenselbsthilfe, Behindertenverbänden und Organisationen der Flüchtlingsarbeit.

Kontakt: inklusion@dialogforum.hamburg.de

Dialogforum Wohnen

 

Neben Spracherwerb und Arbeit ist Wohnen wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Integration.

Zu dieser Thematik haben sich deshalb in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Fachbeteiligte zusammengetan, um die vielen Ehrenamtlichen im Bereich der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. 

Im Dezember 2016 startete nun das Dialogforum Wohnen mit der Veröffentlichung eines Fragen-Antwort-Katalogs rund um die Fragestellungen „Unter welchen Voraussetzungen können Geflüchtete privaten Wohnraum anmieten oder wer hilft bei der Wohnraumsuche?“ Das Kontaktpostfach des Forums wird federführend durch den Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) bearbeitet und unter Nutzung des Netzwerkes der vielen Fachbeteiligten allen Fragestellern antworten. 

Für den Beginn des kommenden Jahres plant das Dialogforum eine erste Veranstaltung mit ehren- und hauptamtlichen Expertinnen und Experten.

Ansprechpartner für das Dialogforum Wohnen

  • Dr. Holger Riemer und Susanne Wegener (Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge) unter Beteiligung von
  • Karin Schmalriede (Geschäftsführender Vorstand der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung)
  • Ole Jochumsen (Koordinator Wohnungsbau Flüchtlinge der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

Weitere beteiligte Institutionen

Bezirksamt Eimsbüttel, Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
Jobcenter team.arbeit.hamburg
Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
(VNW)

Kontakt: wohnen@dialogforum.hamburg.de

Neues Infoportal


Immer wieder wurde der Wunsch von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren in der Flüchtlingshilfe an das Forum Flüchtlingshilfe herangetragen, die vorhandenen Informationen an einer Stelle im Netz gebündelt zur Verfügung zu stellen. Diesem Wunsch folgend finden Sie ab sofort im Infoportal alle Links und Downloads aus den Dialogforen und den Seiten von hamburg.de/fluechtlinge sortiert nach Themen von A bis Z.

Sie erreichen das Infoportal entweder über die Seiten http://www.hamburg.de/fluechtlinge/

oder über das Forum Flüchtlingshilfe.

„Charta – Engagementfreundliche Einrichtung“ vorgestellt


Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk Hamburg und der DGB Hamburg, mit Unterstützung des Hamburger Fachkräftenetzwerk – das Aktionsbündnis für Bildung und Beschäftigung Hamburg, haben am 12. September 2016 die „Charta – Engagementfreundliche Einrichtung“ vorgestellt.

Die Charta formuliert Hinweise und Regelungen für die Gestaltung und Ordnung eines konstruktiven und wertschätzenden Miteinanders von bezahlten, beruflichen Mitarbeitenden und freiwillig Engagierten in einer Einrichtung.

Die Charta ist in dieser Form einmalig und spielt damit eine Vorreiterrolle für das ganze Bundesgebiet. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Hamburger Einrichtungen dazu entscheiden könnten, diese Charta zu unterzeichnen.

Initiativen stellen sich vor: Kids Welcome


Wo Kinder uns brauchen, werden wir aktiv: Kids Welcome betreut geflüchtete Kinder in Hamburger Erst- und Folgeaufnahmen. Wir organisieren freie Spielzeiten und bieten innovative Freizeitangebote. Wir schenken diesen häufig traumatisierten Jungen und Mädchen Aufmerksamkeit und wertschätzende Zuwendung. Durch uns können sie unbeschwert spielen und endlich ‚Kind sein‘ – inmitten ihres Alltags aus Warten, Langeweile und Ungewissheit.

Gegründet im Sommer 2015 als ehrenamtliche ad-hoc-Initiative aus den Messehallen im Hamburger Karolinenviertel sind wir mittlerweile in rund 12 Erst- und Folgeunterkünften sowie in „Erstversorgungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in Hamburg aktiv.

Wir organisieren ein Netzwerk von rund 150 Ehrenamtlichen und konnten in den fast 16 Monaten unseres Bestehens rund 2.000 Kinder in Erst- und Folgeunterkünften erreichen. Unsere Motivation ist es, Hamburg weit eine möglichst umfassende Betreuung der Kinder in den Unterkünften und in den Schulen zu gewährleisten – dafür suchen wir auch immer Ehrenamtliche, die uns unterstützen.

Geschenke im Schuhkarton

1 / 1
„Geschenke im Schuhkarton“ – eine Aktion von Kids Welcome für geflüchtete Kinder und Teenager in Hamburger Unterkünften

Die Weihnachtsgeschenke-Einpackexperten, Helfer-Elfen und Packer-Trolle von Kids Welcome waren in den letzten drei Wochen emsig in Hamburg unterwegs. Sie sammelten, kontrollierten und verteilten mehr als 3.500 „Geschenke im Schuhkarton“ für die Kinder in 30 Erst- und Folgeunterkünften – mit fast 700 Geschenke in 17 Einrichtungen zur Betreuung der minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten wurden auch die „großen“ Kinder nicht vergessen.

Eine logistische Herausforderung, die Kids Welcome auch nur Dank der großartigen Unterstützung von über 20 teilnehmenden Hamburger Schulen, 30 Kitas, 20 Betrieben und sehr vielen, vielen Einzelpersonen schaffen konnte – sie alle sammelten vom 20. November bis 10. Dezember Pakete – aufgeteilt nach Alter und Geschlecht der Kinder – und brachten sie zu Hanseatic Help, wo mehr als 60 Helfer*innen von Kids Welcome über 2 Wochen die „Geschenke im Schuhkarton“ kontrollierten und von da aus an die Unterkünfte verteilten.

„Mit unserer Aktion Geschenke im Schuhkarton möchten wir geflüchteten Kindern und Teenager, die jetzt in Hamburger Unterkünften leben, ein wenig das Gefühl von Wärme und Geborgenheit zurückgeben,“ so Kids Welcome-Sprecherin Nadja Frenz. „Manche erleben den Winter in Deutschland zum ersten Mal. Vor allem geflüchtete Kinder brauchen das Gefühl, willkommen zu sein.“

www.kids-welcome.org
https://www.facebook.com/kidswelcomehamburg/

Beratungsstelle gegen Gewalt


Das Projekt Savîa - steps against violence (savîa) bietet aufsuchende Beratung für geflüchtete Menschen, die in Flüchtlingsunterbringungen wohnen und Beziehungsgewalt, sexualisierte Gewalt oder Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erleben (http://www.verikom.de/projekte/savia/ und http://www.hamburg.de/savia)

An diesem Kooperationsprojekt beteiligen sich die interkulturellen Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt und Zwangsverheiratung, Lȃle in der IKB und i.bera – verikom, der Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. und die Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking. Savîa kooperiert darüber hinaus bei Bedarf mit weiteren Fachberatungsstellen des Opferschutzes sowie LSBTI*-Einrichtungen wie zum Beispiel der mhc- Schwulenberatung oder dem Lesbenverein Intervention e.V.

Savîa unterstützt auch Ehrenamtliche, die von Gewalt betroffenen geflüchteten Menschen helfen wollen.

Fortbildungsangebote


In der Sprachförderung begegnen Freiwillige immer wieder dem Problem mangelnder Alphabetisierung von einzelnen Geflüchteten. Im Rahmen der kostenlosen Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche in der Sprachförderung mit Geflüchteten der Hamburger Volkshochschule werden im Januar zwei Kurse zur Vermittlung der Grundlagen der Alphabetisierung angeboten.

Sonnabend, 14. Januar 2017,
Sonnabend. 21. Januar 2017, jeweils 10:00 bis 13:00 Uhr.

Anmeldung zur Teilnahme bitte über die Internetseite der Volkshochschule.

Auch über das Forum Flüchtlingshilfe werden im kommenden Jahr wieder Fortbildungen zu den relevanten Themen der freiwilligen Flüchtlingshilfe angeboten. Die ersten drei Termine stehen bereits fest.

Ausländer- und Flüchtlingsrecht, Freitag 10.02. und 07.04.2017
Interkulturelle Kommunikation, Freitag 17.02.2017

Es wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Bei dieser Gelegenheit eine Bitte in eigener Sache:
In den vom Forum Flüchtlingshilfe in 2016 für Sie kostenlos durchgeführten Fortbildungsangeboten im Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) ist es leider regelmäßig vorgekommen, dass angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu den Kursen erschienen sind und sich auch nicht abgemeldet haben. 

Selbstverständlich kommt es immer wieder vor, dass aus diversen Gründen die Teilnahme an einer Fortbildung nicht möglich ist. Wir bitten Sie nur dringend, sich in diesen Fällen bei uns abzumelden. Damit eröffnen Sie anderen Interessentinnen und Interessenten, die z.B. auf Wartelisten stehen, die Möglichkeit der Fortbildungsteilnahme.  

AKTIVOLI-Freiwilligenbörse


Am 22. Januar 2017 findet bereits zum 18. Mal die Hamburger AKTIVOLI Freiwilligenbörse in der Handelskammer statt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich von 11:00 bis 17:00 Uhr bei über 150 gemeinnützigen Organisationen über unterschiedliche Engagementmöglichkeiten zu informieren und beraten zu lassen. Speziell über die Möglichkeiten des Freiwilligendienstes für Geflüchtete informiert der Vortrag „Chancen und Möglichkeiten im Freiwilligendienst– auch für Geflüchtete“, der von 11:30 bis 12:30 Uhr im Merkurzimmer in der Handelskammer gehalten wird.

Neben dem Engagement in der Flüchtlingshilfe gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten des freiwilligen Engagements wie beispielsweise im Sport, im Behindertenbereich, in der Seniorenarbeit, im Katastrophenschutz – auch hier werden freiwillig engagierte Hamburgerinnen und Hamburger gebraucht.

Daneben gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops zum freiwilligen Engagement sowie kulturellen Darbietungen.

Termine der Dialogforen

 

Dialogforum Kultur - Willkommenskultur

23. Januar 2017

Praxis-Check - Workshop für Haupt- und Ehrenamtliche aus Kultureinrichtungen und -projekten. Austausch über konkrete Erfahrungen in der Arbeit mit und für Geflüchtete/n unter Einbeziehung externer Expertise. Anmeldung erbeten bis zum 16. Januar.

Dialogforum Sport

21. Februar 2017

Dialogforum „Sport und Flüchtlinge“ in HH-Nord

Dialogforum Wohnen

Das Dialogforum Wohnen plant für den Beginn des kommenden Jahres eine Veranstaltung mit ehren- und hauptamtlichen Expertinnen und Experten.
Den genauen Termin und Veranstaltungsort demnächst auf der Seite des Dialogforums veröffentlicht.

Dialogforum Geflüchtete mit Behinderung 

Für den Beginn des kommenden Jahres plant das Dialogforum eine Veranstaltung zum Austausch und Kennenlernen.
Der genaue Termin und Veranstaltungsort wird demnächst auf der Seite des Dialogforums veröffentlicht.

Aktuelle Zahlen


In den vergangenen zwei Monaten wurden in Hamburg im Oktober 823, und im November 967 Geflüchtete in das bundesweite Verteilungsverfahren aufgenommen. Insgesamt verblieben davon 942 Personen in Hamburg. 635 von ihnen machten einen Unterbringungsbedarf in Hamburg geltend. Somit waren in diesem Jahr bisher 7.380 Personen auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen.

Die im November 2016 Hamburg zugewiesenen Personen stammen aus Afghanistan (91), Syrien (80), Irak (72), Eritrea (58), Iran (30) und Russland (10). Von den Balkanstaaten kamen Schutzsuchende aus Albanien (38), Mazedonien (8), Serbien (35), Bosnien und Herzegowina (11) und dem Kosovo (5).

An den 34 Standorten der Erstaufnahme gab es Ende November rund 14.000 Plätze. Außerdem standen in den Folgeunterkünften rd. 25.000 Plätze zur Verfügung. Seit Jahresbeginn wurden bis November rund 8.000 Plätze in Folgeunterkünften geschaffen. Die Zahl der Überresidenten, d.h. der Menschen, die einen Anspruch auf einen Platz in einer Folgeeinrichtung haben, aber aufgrund von fehlenden Plätzen noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, lag Ende September bei ca. 6.700, Ende Juni waren es noch rd. 10.000.

Auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf sind 44 rollstuhlgerechte Plätze für Geflüchtete entstanden. In Ohlsdorf sind 452 Plätze für geflüchtete Menschen in Modulbauhäusern entstanden. Sie befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Anzuchtgartens des Friedhofs in Ohlsdorf. Die ersten 200 Plätze (1. Bauabschnitt) werden seit Ende November belegt.

Eine neue Erstaufnahme (EA) für besonders schutzbedürftige Asylsuchende wurde am Kaltenkircher Platz in Betrieb genommen: Die Unterkunft bietet bis zu 150 Frauen und ihren Kindern Platz. Die beiden Erstaufnahmen am Behrmannplatz und am Wiesendamm, die ausschließlich schutzbedürftigen Frauen und ihren Kindern vorbehalten waren, werden geschlossen.

Alle Informationen rund um das Thema Aufnahme, Versorgung, Gesundheitsversorgung und Integration von Flüchtlingen, sowie die Standorte zur Unterbringung finden Sie transparent auf www.hamburg.de/fluechtlinge.

Impressum / Abo bearbeiten

Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg
Redaktion: Meike Winterscheid, Doris Kersten, Florian Giertzuch, Marcel Schweitzer, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Realisierung: Florian Giertzuch (verantwortlich gemäß MDStV)
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
Tel. (040) 428 63 - 33 95
E-Mail: forumfluechtlingshilfe@basfi.hamburg.de
Homepage: www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe/
Der Bezug dieses Newsletters ist kostenlos. Sie können den Newsletter jederzeit bestellen oder abbestellen. Bitte senden Sie eine E-Mail an: forumfluechtlingshilfe@basfi.hamburg.de

Hinweis zum Datenschutz

Downloads