Adrenalin und Spaß Klettern in und um Hamburg

Neben vielen Sehenswürdigkeiten locken in und um Hamburg einige Kletterparks Touristen und Einwohner zu sportlichen Aktivitäten. Ob Kletterwald, Hochseilgarten oder ein alter Hochbunker – in Hamburg kommen Freunde des Klettersports auf ihre Kosten. Und jetzt gibt es auch einen Ort für junge und erfahrene Parkours-Fans.

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Kletterpark in Hamburg

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Alle Klettermöglichkeiten finden Sie auch im Stadtplan unten auf dieser Seite.

Kletterwald Hamburg
Klettern - bei dem einen ruft das Wort ein freudiges Kribbeln im Bauch hervor, für den anderen ist es mit weichen Knien und Angstschweiß verbunden. Doch im Kletterwald Hamburg kommen alle auf ihre Kosten: Parcours mit abenteuerlichen Namen wie "Niagara-Trail" oder "Borneo-Spezial" auf Höhen von zwei bis acht Metern versprechen viel Spaß für große und kleine Besucher, für Anfänger wie für Fortgeschrittene. Ein besonderes Sicherungssystem ohne Ein- und Aushaken auf den Plattformen macht das Klettern in Hamburgs einzigem Hochseilgarten sicher und komfortabel für alle.

Schnurstracks Kletterparks Aumühle
Ähnlich geht es ein wenig außerhalb von Hamburg im Sachsenwald zu. Beim freien Fall in die Tiefe, Radfahren in luftiger Höhe und Hinabgleiten an Seilbahnen ist schon ein wenig Mut gefragt. Doch Albrecht Stroop, einer der Betreiber des Schnurstracks Kletterparks Aumühle, sagt: "Am Ende des Parcours stehen alle mit leuchtenden Augen wieder vor mir." Im Eichen- und Buchenwald der fürstlichen Familie Bismarck schwingen, springen und schaukeln sich begeistert Teilnehmer durch die Lüfte. Nach zwei grünen Routen zum Eingewöhnen können Mutige die rote und schwarze Strecke klettern.

FLASH
Eine neue Kletterumgebung und angeblich "die größte und innovativste Boulderhalle Norddeutschlands" ist FLASH, ganz frisch seit Mitte Juli in Hamburg Bahrenfeld. Neben 300 verschiedenen, regelmäßig wechselnden Problemen und Routen bietet die Halle Yoga, Massagen, Kurse, Feiermöglichkeiten und vieles mehr, was das Klettererherz begehrt.

Kilimanschanzo
Klettern mitten in der Stadt ist am Hochbunker im Schanzenviertel möglich - dem Kilimanschanzo. Der 20 Meter hohe Betonklotz erlangte zunächst als Graffiti-Bunker internationale Bekanntheit, später entstand hier ein Kletterberg für den Stadtteil. An dieser nicht kommerziellen, freien Kletterwand können sich Kinder, Jugendliche, Gruppen und Sportkletterer austoben. Von April bis Ende Oktober gibt es jeden Sonntag von 15 bis 17.30 Uhr ein kostenloses offenes Klettern.

Museumsschiff Cap San Diego
Etwas ganz Besonderes ist auch der erste und einzige schwimmende Hochseilgarten auf dem Museumsschiff Cap San Diego. In bis zu 18 Metern Höhe können Seminar- und Tagungsgrupen hier ihren Teamgeist beweisen. Sich 30 Meter über der Elbe von einem Mast zum anderen zu hangeln, ist für jeden ein Erlebnis der besonderen Art.

Rickmer Rickmers
Jeden Samstag bietet sich Möglichkeit in der Takelage der 1896 gebauten Rickmer Rickmers zu klettern. Die beliebteste Kletterstrecke führt am Großmast über die Wanten bis zur 2. Saling. In bis zu 35 Meter Höhe bietet sich hier eine tolle Aussicht über den Hamburger Hafen. 

Salon du Bloc
Ohne jede Sicherung, dafür aber in Absprunghöhe und mit weichen Matten am Boden, klettert man im Salon du Bloc in Eimsbüttel. Das Abenteuer nennt sich "Bouldern" und findet auf etwa 400 m² Kletterfläche auch über Kopf statt. Leihschuhe gibt es im Laden, in dem weniger Kletterbegeisterte auch Kaffee trinken oder Kleider shoppen können.

Deutschen Alpenverein
Wer vor allem am Klettern oder auch am Wandern in den Bergen interessiert ist, ist beim Deutschen Alpenverein an der richtigen Adresse. Hier gibt es nicht nur ein Kletterzentrum, sondern auch regelmäßige Ausbildungskurse zu Kletter- und Bergtouren, einen Ausrüstungsverleih sowie verschiedenste Veranstaltungen und Aktionen. Im November 2011 wurde eine neue Kletterwand eröffnet. Mit jetzt gut 3.800 m² Kletterfläche ist die Anlage damit die größte Sportkletteranlage Norddeutschlands.

Kletterwände gibt es auch im Goethe-Gymnasium in Lurup und im Kletterzentrum-Allermöhe in der Gretel Bergmann Schule.

Nieder- und Hochseilgarten Kaltenkirchen Halimos
Die Outdoor-Anlage Halimos in Kaltenkirchen verfügt über den größten Hochseilgarten in Europa und bietet auf bis zu 25 Meter Höhe Kletter-Spaß, Seilbahnen und eine Riesenschaukel. Eine große Blockhütte dient als Aufenthaltslounge. Besucher können abends gemütlich am Lagerfeuer sitzen oder eine der zusätzlichen Eventflächen mieten. 

Parkours in der Halle

Der Verein Parkour Creation e.V. plant eine eigene Halle für die Anhänger dieser Sportart. Schon jetzt gibt es ein "Pre-Opening", bei dem bis zum 6. September 2015 gesprungen, gerollt, gehüpft und geklettert werden kann. Wichtig: Wer da hin möchte, muss sich vorher per Email anmelden: Parkour - die Halle.

Klettern in Wilhelmsburg

Auch in Wilhelmsburg kann man fern abseits von Felserhebungen Höhenluft schnuppern. Deutschlands modernste und nachhaltigste Kletterhalle bietet rund 4.500 m² Kletterwand. Die Nordwandhalle ist für Jung und Alt bei jedem Wetter ein Vergnügen.

Ganz in der Nähe im Inselpark liegt HanseRock mit 39 Kletterstationen in fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die Hindernisse aus Europa, Asien und Afrika bieten. Dazu gehören Drachenboot, die "Big Five" und die Berliner Mauer.

Hier finden Sie Spar-Angebote zum Klettern in Hamburg.

Alle Klettermöglichkeiten im Stadtplan

Klicken Sie in unsereren Stadtplan, um sich die Klettermöglichkeiten in und um Hamburg anzeigen zu lassen.         (1) Kletterzentrum Allermöhe, (2) Kilimanschanzo e.V., (3) Kletterwald Hamburg, (4) Schnurstracks Kletterpark Aumühle , (5) Hochseilgarten Museumsschiff Cap San Diego,  (6) Rickmer Rickmers, (7) Salon du Bloc, (8) Goethe-Gymnasium, (9) Deutscher Alpenverein, (10) Nieder- und Hochseigarten Kaltenkirchen Halimos, (11) Nordwandhalle, (12) HanseRock

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Klettern in und um Hamburg
Neben vielen Sehenswürdigkeiten locken in und um Hamburg einige Kletterparks Touristen und Einwohner zu sportlichen Aktivitäten. Ob Kletterwald, Hochseilgarten oder ein alter Hochbunker – in Hamburg kommen Freunde des Klettersports auf ihre Kosten. Und jetzt gibt es auch einen Ort für junge und erfahrene Parkours-Fans.
http://www.hamburg.de/freizeit/2642970/kletterpark/
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