Gedenkstätte Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945

Gedenkstätte der Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel

Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel

Adresse
Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg
Telefon
040 428 13 15 00
E-Mail
info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Homepage
Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945
Öffnungszeiten
Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen.
Barrierefreier Zugang
Nein, die Ausstellung ist lediglich über eine Wendeltreppe erreichbar.
Parkplätze
Ja

Konzentrationslager und Strafanstalt Fuhlsbüttel

Die Gedenkstätte wurde 1987 in dem ehemaligen Eingangsgebäude, einem zweitürmigen Torhaus, der noch heute in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalten eingerichtet und 2003 neu gestaltet. Eine im Eingangsbereich angebrachte Gedenktafel nennt die Namen der im "Kola-Fu" und im KZ-Außenlager getöteten Häftlinge.

In einer Ausstellung wird die Geschichte des Konzentrationslagers und das Schicksal seiner Gefangenen dargestellt. Nahezu alle verhafteten Hamburger Widerstandskämpfer und -kämpferinnen kamen in das "Kola-Fu", ebenso wie seit 1935 in größerer Zahl Zeugen Jehovas und Juden, in späteren Jahren zunehmend auch mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als "Asoziale" und "Volksschädlinge" verfolgten.

Während des Krieges waren auch viele ausländische Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter im "Kola-Fu" inhaftiert. Zahlreiche Originalgegenstände und eine nachgestaltete Einzelzelle sind Teil der Dokumentation.