Behörde für Inneres und Sport

Feuerwehr Hamburg F 046 Gefahrenerkundung / Kampfmittelverdacht

F 046 Gefahrenerkundung / Kampfmittelverdacht

Auf den Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkrieges ist kaum eine Stadt länger und intensiver von den Alliierten bombardiert worden als die Freie und Hansestadt Hamburg. Die strategische Bedeutung Hamburgs im Marine-Schiffbau, der Rüstungsindustrie und als Umschlagplatz für Importwaren machte es zu einem begehrten strategischen Angriffsziel der Alliierten. Zwischen dem 18. Mai 1940 und dem 17. April 1945 wurden 213 Luftangriffe auf Hamburg geflogen, mit insgesamt etwa 107.000 Spreng-, 3 Mio. Stabbrand- und 300.000  Phosphorbrandbomben.


Aufgabe:

Die Gefahrenerkundung / Kampfmittelverdacht (GEKV) der Feuerwehr Hamburg ist hoheitlich für die Einstufung von Flächen bezüglich ihres Gefährdungspotentials auf Kampfmittel zuständig. Das Gefährdungspotential der Flächen wird auf Antrag durch eine stereoskopische Luftbildauswertung historischer Luftbilder ermittelt und im Verdachtsflächenkataster, das von der Gefahrenerkundung / Kampfmittelverdacht geführt wird, dokumentiert. Als Grundlage dienen zurzeit ca. 28.000 Luftbilder aus Beständen der Royal Air Force und der US Air Force. Mittlerweile beteiligen sich externe Firmen an der Sondierung der Verdachtsflächen. Nachdem sie Kampfmittel ermittelt haben, wird dieser Fund von F 045 untersucht und ggfs. unschädlich gemacht.

Luftbildauswertung

Kennzahlen pro Jahr:

  • ca. 3.000 Anträge auf Luftbildauswertungen
  • ca. 820.000 m² Flächensondierung an Land
  • ca. 115.000 m² Flächensondierung im Wasser

Kontakt:
Referat Gefahrenerkundung / Kampfmittelverdacht (GEKV)
Billstr. 87
20539 Hamburg
Tel: 040 / 42851 4115

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