11 Geheimtipps für den März Von Keksen, Wunderkerzen und Buddelschiffen

Neues und Anderes entdecken! Wir haben uns in Hamburg und Umgebung umgesehen und außergewöhnliche Orte, kulinarische Geheimtipps sowie tolle Produkte und Läden zusammengestellt. Das sind unsere März-Tipps.

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Geheimtipp Hamburg - Unsere Geheimtipps für den März

Kaffee, Kuchen und Kerzen

Ohne Kerzen kein Weihnachten, kein romantisches Dinner, keine echte Geburtstagstorte. Kerzen verströmen ein warmes Licht und ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit. In der "Wunderkerze" kann man lernen, wie man Kerzen gießt, zieht, verziert und knetet. Täglich (außer mittwochs und donnerstags) können Interessierte vorbeikommen und mit Wachs Kerzen herstellen oder Fackeln wickeln. Jeden Sonntag wird Gelwachs in Gläser gegossen. In die Wachsstube integriert ist ein Café, in dem Besucher Crêpes und Waffeln, Kaffee & Kuchen aber auch kleine herzhafte Snacks genießen. Kindergeburtstage, Firmen, Kitas und Gruppen können sich zu Workshops anmelden. Die Wunderkerze liegt etwas außerhalb von Hamburg in Stapelfeld, ist aber vom Hamburger Hauptbahnhof in einer halben Stunde gut zu erreichen. 

Erinnerungen wachhalten

Erinnerungen wachhalten ist das Anliegen der Stadtteilschule Winterhude. 1930 als Reformschule gegründet, wurden dennoch 1933 nach Erlass des Berufsbeamtengesetztes die beiden jüdischen Lehrerinnen Julia Cohn und Hertha Feiner-Asmus sowie deren Kinder der Schule verwiesen. Julia Cohn wurde nach Riga deportiert und ermordet, Hertha Feiner Asmus starb auf dem Transport nach Auschwitz. Vor der Schule erinnern ein Güterwaggon der Deutschen Reichsbahn und zwei Skulpturen an das Schicksal der beiden Frauen und an die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten.

Kaffee und Bowls in der Deichstraße

In bester innenstädtischer Lage in einer der historischen Straßen Hamburgs befindet sich die Nord Coast Coffee Roastery
Kaffeebohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt werden hier geröstet. Die Inhaber Paula Mendes und Jörn Gorzolla achten dabei auf nachhaltigen Anbau, fair gehandelten Rohkaffee und eine schonende Röstung, damit sich die Aromen voll entfalten können. Verschiedene Brühmethoden von V60 bis Aeropress werden für die unterschiedlichen Sorten angewandt. Zu frischem Kaffee gibt es morgens Frühstück mit Bowls, Pancakes, Rührei oder Lachsstulle. Auch tolle Waffelvariationen stehen auf der Speisekarte. Neben dem Verkauf vor Ort können Kaffee-Genießer die Kaffeesorten auch online bestellen. 

Buddel bei die Schiffe

Hamburg mit seinem riesigen Hafen gilt seit jeher als das Tor zur Welt. Maritime Souvenirs wie T-Shirts und Taschen mit Ankern, Möwen und Rettungsringen, Leuchttürme oder Kissen mit dem Hamburger Wappen sind gerade bei Touristen beliebt. Ein handwerklich gefertigtes traditionelles Buddelschiff ist hingegen nicht nur typisch Hamburg sondern auch etwas ganz besonderes. Darauf spezialisiert hat sich die Buddelschiffwerft in Winterhude. Hier werden sie auf traditionelle Weise hergestellt - von Hand, mit Messing, Naturhanf und Siegellack frei von Gummi, Plastik und Nylon. Ob Rickmer Rickmers oder Gorch Fock, Hamborger Veermaster oder Cap San Diego - die Buddelschiffwerft reduziert die Schiffe immer in dem Maßstab wie sie in die noch so kleinen Flaschen passen. Die Schiffe können mit individuellen Gravuren, Schildern und Flaggen versehen werden. Die Buddeln kann man online bestellen und sich schicken lassen oder nach vorheriger Absprache in Winterhude abholen. Wer sich nicht mit dem Anschauen der schönen Schiffe zufrieden geben möchte und selbst das Handwerk erlernen möchte, kann auch an einem der Workshops teilnehmen, die die Buddelschiffwerft anbietet.

Verpackungslos im Karoviertel

Fast alles ist heutzutage verpackt. Kaum ein Lebensmittel wird heute lose oder ohne Plastikfolie verkauft. Nachhaltigkeit ist ein Wort, das in der Gastronomie allenfalls für die Verwendung biologischer Lebensmittel steht, nicht aber zwingend für die Vermeidung von Müll. Mit gutem Beispiel voran geht nun das erste Zero-Waste-Café "In guter Gesellschaft" in Hamburg. Hier gibt es - wie in anderen Cafés - leckere Getränke wie heiße Schokolade, Latte, Lemon Aid oder hausgemachte Limonaden. Zu essen werden Brote mit Avocado, Chutney, Käse, Bowls, Salate und Suppen serviert. Der Unterschied zu anderen Cafés besteht in dem Umgang mit Verpackungen. Ware wird unverpackt eingekauft, wofür Mehrwegbehälter, Papier und wiederverwendbare Verpackungen genutzt werden. Statt Plastikstrohhalm gibt es Aluminiumstrohhalm, anstelle von Papierservietten Stoffservietten. Essensreste werden kompostiert, Papier recyclet. Einen Coffee to Go erhält man nur in einem mitgebrachten Becher. 

Kulinarischer Süden im Schatten der Elphi

Unter einem echten Olivenbaum und mit Blick auf die Elbphilharmonie: Hamburgs HafenCity ist seit November 2017 um einen Gourmet-Tempel reicher. Der Italiener Matteo Ferranti bringt hier im Bianc gehobene mediterrane Küche von Gazpacho und Pata Negra bis Hummer und Entenleber auf den Tisch. Besonders hervorzuheben ist dabei die ansprechende Präsentation. Jede Speise ist kunstvoll angerichtet. Das Interieur des Restaurants verbindet modernes Design mit natürlichen Materialien wie Naturstein, Olivenparkett und Holzlamellen. Das Preisniveau ist gehoben.  

Kunst in Ratzeburg

Nur einen Katzensprung von Hamburg entfernt, ist die Stadt Ratzeburg in Schleswig-Holstein immer eine Reise wert. Die Stadt liegt mitten im Ratzeburger See und wird deshalb auch Inselstadt genannt. Der Künstler Ernst Barlach verbrachte in hier einen Teil seiner Kindheit und Jugend. Das "Alte Vaterhaus" in Ratzeburg ist seit 1956 der Öffentlichkeit zugänglich. Hier werden Werke des expressionistischen Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers ausgestellt. Plastiken wie die Figur des Bettlers werfen existentielle Fragen auf und sind gleichzeitig ein Mahnmal für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Ab dem 14. März 2018 hat das Ernst Barlach Museum nach der Winterschließung wieder geöffnet.  

Vintage und Antiquitäten

Antiquitäten vor allem aus Skandinavien aber auch aus der Barockzeit bis in die 70er Jahre sind das Steckenpferd von Sleeping Dog. Auf der Suche nach uralten Perlen nehmen die Inhaber Barbara und Kai Hoffmann so manche Reise quer durch Europa auf sich. Doch das lohnt sich. Möbel, Schmuck und Accessoires aus verschiedenen Jahrhunderten und Jahrzehnten versammelt das Geschäft in der Arnoldstrasse in Ottensen unter einem Dach. Auch wer alten Möbeln neuen Glanz verleihen möchte, ist hier richtig. Im Sleeping Dog kann man Möbel restaurieren, wachsen, ölen, leimen, polieren und abbeizen lassen. 

Café für Keksliebhaber

In echter Handarbeit und nach alten Familienrezepten wird das Gebäck der Eimsbüttler Keksmanufaktur "Der Keksbäcker" hergestellt. Ob Nougattropfen, Zimtsterne, Hamburger Elbmuscheln oder Schoko-Karamell Herzen - das Haus kann auf eine lange Konditoren-Tradition zurückblicken. Vor vielen Jahren startete das Familienunternehmen mit vier Mitarbeitern. Inzwischen widmen sich 35 Keksexperten den kleinen Köstlichkeiten. Das Sortiment ist nicht nur online oder in ausgewählten Läden verfügbar, der Backstube ist ein Betriebsladen angeschlossen. Unter der Woche (Dienstag bis Freitag) kann man die frisch gebackenen Plätzchen abholen oder noch vor Ort mit einem Kaffee genießen. Selbstverständlich erfahren Gäste hier alles rund um die Herstellung und Kunst des Keksbackens. 

Schnitzeljagd durch Hamburg

Um Hamburg auf spannende Art und Weise zu erkunden, braucht man nicht unbedingt einen Guide. Hamburg-Liebhaber und Hamburg-Kenner, Kinder und Gruppen können mit dem Stadtspiel abenteuerliche Schnitzeljagden durch die Elbmetropole unternehmen. In der Stadtspiel-Box (Kosten je nach Tour zwischen 22 und 29 Euro) befinden sich Informations- und Aufgabenkarten. Spieler erfahren Wissenswertes und Kurioses zum jeweiligen Standort bzw. der Sehenswürdigkeit und werden mit der Aufgabenkarte zum nächsten Ziel gelotst. Elbe und Alster, Hafen und Speicherstadt, Planten un Blomen und Rathaus - die Touren führen die Spieler mit viel Spaß zu den Hotspots der Stadt. 

Lastenfahrräder 

Sie prägen immer mehr das Stadtbild in Hamburg und anderen Großstädten und sie sind einfach so praktisch ohne die Umwelt zu verschmutzen: Cargobikes. In Hamburg hat sich darauf Ahoi Velo Cargobikes spezialisiert. Im Geschäft am Kleinen Schäferkamp 12 stehen rund 20 Modelle und Rahmen-Sets auf Lager zum Testen und Ausleihen bereit. Die Gefährte stammen dabei aus Dänemark, Niederlande, Deutschland, Frankreich, Italien, USA. Neben den Rädern an sich verfügt der Store auch über das jeweilige Zubehör und Ersatzteile. 








Von Keksen, Wunderkerzen und Buddelschiffen
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