11 Geheimtipps für den Januar Frisch ins Neue Jahr

Dänische Bonbons, Keramik zum selbst Bemalen, Kaffeegenuss am Isebekkanal oder nachhaltige Produkte aus Hamburg - mit unseren 11 Geheimtipps für den Januar genießen Sie den Start in das neue Jahr. 

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11 Geheimtipps für den Januar

Indoor-Spielplatz für Hunde

Eine Indoor-Trainingshalle für Hunde hat Anfang Dezember 2017 in Bargteheide eröffnet. Hundefreunden, die mit ihren Vierbeinern Agility oder Obedience trainieren möchten, bietet die Halle eine mehr als 1.000 Quadratmeter großes Areal. Die Halle verfügt dabei über alle notwendigen Geräte wie Pylone, Boxkegel, Stangen zum Umrunden, Reifen, Hürden, Tunnel und mehr. Die Trainingsfelder lassen sich in ihrer Größte variieren. Hundevereine, Hundetrainer und Privatpersonen können die Halle stundenweise mieten. Wer sich einen Eindruck von der Hundehalle verschaffen möchte, hat am Tag der offenen Tür am 7. Januar 2018 (11 bis 16 Uhr) Gelegenheit dazu. Eröffnet wurde die Trainingshalle von der Bargetheiderin Petra Becker, die 2013 die Hamburger Meisterschaften mit ihrem australischen Kelpie gewann. 

Keramik selbst bemalen

Was den Winterhudern das Porzellanfräulein ist den Hammern die Malbucht. In unmittelbarer Nähe zum Ballettzentrum John Neumeier hat kürzlich der Laden eröffnet, in dem man sein Porzellan selbst bemalen kann. Zur Wahl stehen über 200 verschiedene Rohlinge z.B. Teller, Frühstücksbretter, Vasen, Becher oder sogar Sparschweine. Zum Verzieren der Rohlinge stehen sämtliche Utensilien wie Farben, Schablonen, Stempel und Pinsel bereit. Danach wird das Porzellan im Ofen gebrannt und kann nach zwei bis fünf Tagen abgeholt werden.

Laktosefrei genießen

Genießen trotz Laktoseintoleranz - das können die Gäste von Laura's Küche in der Bundesstraße 30. Ob Frühstück mit Brioche oder Croissant, Piadina mit Kartoffeln und Lauch, Tagessuppen, Ziegenkäse, Quiche, Ciabatta oder Kuchen - hier werden alle Gerichte laktosefrei und teils vegan und glutenfrei hergestellt. Die Backwaren werden dabei alle frisch im Steinbackofen gebacken. Gegründet wurde das Café im Juni 2016 von der Wahlhamburgerin Laura Vespa, die selbst seit vielen Jahren laktoseintolerant ist. 

Wie an einer Gracht

Fast wie in den Niederlanden kommt man sich vor, wenn man in diesem überdachten Terrassen-Café sitzt. Denn wie an eine niederländische Gracht schmiegt sich das Café "Little Amsterdam" an den Isebekkanal. Umsäumt von Hecken, Bäumen und Blumen versprüht der Ort mit seinen weißen Sprossenfenstern einen rustikalen Charme. Während tagsüber Panini, selbst gebackener Kuchen, Salate, Merguez mit Pommes, Ciabatta und vegane Wraps serviert werden, wandern abends ab 20 Uhr Cocktails, Longdrinks, Weine und Biere über den Tresen. Und im Winter lässt sich hier wunderbar ein Glühwein mit Blick auf den Isebekkanal schlürfen. 

Schmuck-Workshop für Kinder

Bänder, Perlen, Draht, Schmuckplättchen zum Gravieren - um schönen Schmuck herzustellen bedarf es nicht in erster Linie teurer Materialien, sondern Kreativität und Handwerk. Kreativität haben Kinder im Überfluss, das nötige Handwerk erlernen sie in den Workshops von Ann Schubert in der Kleinen Werkschule in Ottensen. Im Zusammenspiel von Material, Farbigkeit und Form entdecken die Kleinen ihr eigenes handwerkliches Können. Darauf basierend kommen immer mehr Werkzeuge zum Einsatz, sodass Hände und Werkzeuge zu einem eingespielten Team werden. Ideal für dunkle Nachmittage im Winter, Ferienworkshops oder Kindergeburtstage. 

Café am Kampnagel

Zugegeben, von außen ist das Rooster Café ziemlich unscheinbar. Auch wenn es ideal zwischen Gertigstraße und Kampnagel liegt, würde man es an der stark befahrenen Barmbeker Straße im Vorbeigehen- oder fahren wohl eher verpassen. Doch es ist eines dieser Cafés, in das man einfach immer wieder gerne geht. Eingerichtet mit Barhockern und stlyischen Cocktailsesseln ist das Rooster Café sehr gemütlich. Neben selbstgemachtem Kuchen und leckeren Kaffee-Spezialitäten bietet die überschaubare aber feine Karte auch Sandwiches und hübsch angerichtete Salate im Glas. 

Möbel gegen Spende

Wer auf der Suche nach gut erhaltenen Möbeln und Elektrogeräten ist, kein Geld für neue Einrichtungsstücke hat oder ganz einfach nicht die Wegwerfmentalität unterstützen möchte, könnte im Kleinmöbellager in der Stresesmannstraße 136 fündig werden. Hier sammelt der Arbeitskreis Lokale Ökonomie Kleinmöbel, Lampen, Kühlschränke, Elektrogeräte, Computer, Musikanlagen und mehr, um sie dann gegen eine kleine Spende weiterzugeben. Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich. Wer (kleine) Möbel bei sich stehen hat, die zu Schade zum Wegwerfen sind, kann diese selbstverständlich vorbeibringen. Ein anderer freut sich über das gute Stück. 

Bonbons: dänisch und konfigurierbar

Hamburg ist um einen skandinavischen Flecken reicher geworden. In Poppenbüttel hat erst im November das Geschäft Lutschebuller eröffnet. Der gebürtige Däne Thomas Tantzen kreiert hier im Ladenlokal am Moorhof 2D live Bonbons an der Bonbonwalze - nach dänischer Rezeptur und mit ausschließlich dänischen Zutaten, die aus unserem Nachbarland importiert werden. In schlichte Gläser abgefüllt, kommen die bunten Farben der süßen Naschereien erst richtig zur Geltung. Wer möchte kann die Bonbon-Herstellung in Abendkursen erlernen oder sich online einen eigenen Bonbon konfigurieren. Dort gibt man ein, welche Geschmackssorten, Formen und Muster es werden sollen. Geliefert wird die Ware nach 1 bis 3 Werktagen. 

Alles aus Hamburg

Spargel aus Peru, Knoblauch aus China und Äpfel aus Neuseeland - während die Globalisierung vor kaum einem Bereich halt macht, setzt man sich ihr im Kaufhaus Hamburg gezielt entgegen. Getreu dem Motto "Alles Gute aus der Stadt" wurden hier die schönsten Produkte lokaler Hersteller unter einem Dach vereint. Darunter finden sich trendige Sweatshirts, Kinderspielzeug, handgemachte Kaffeebecher, kreative Grußkarten, Fotodrucke aber auch Kulinarisches und Kosmetik aus Hamburg und dem Umland. Gemeinsam ist den Produkten ihre nachhaltige und umweltfreundliche Produktion sowie die Leidenschaft der Hersteller für das, was sie tun. 

Seemannsmission: Club und Hotel

Die Seemannsmission Altona ist der besondere Hafen für Seefahrer. Nicht Religion und Kirche stehen hier an erster Stelle, sondern die Menschen, die wochen- und teils monatelang (fast) isoliert an Bord riesiger Schiffen leben und arbeiten. Ein Teil der Arbeit der Seemannsmission Altona e.V. besteht darin, den Seefahrern die Anerkennung zu geben, die sie für ihre harte und vom sozialen Leben an Land entbehrende Arbeit verdienen. Denn ohne den Einsatz der Matrosen auf den Schiffen, könnte die Gesellschaft nicht die über See angelieferten Waren konsumieren. Das Haus an der Großen Elbstraße beherbergt ein Hotel, eine Kirche, die Raum für Ruhe und Besinnlichkeit bietet und einen Seemannsclub im Untergeschoss. Hier gibt es neben einer Bar und einem Billardtisch auch einen kleinen Shop mit nützlichen Utensilien für den Alltag auf hoher See. Das Hotel steht dabei nicht nur Seefahrern aus aller Welt von Brasilien bis Indien offen, sondern auch "normalen" Gästen, die beruflich nichts mit der Seefahrt zu tun haben. Ebenso sind im Seemannsclub auch alle Gäste willkommen, die in gemütlicher Atmosphäre etwas trinken möchten und Seefahrern aus aller Welt dabei Gesellschaft leisten mögen. 

Märchenwanderweg in Jesteburg

Nur rund 30 Autominuten von Hamburg im Lohofwald bei Jesteburg erwartet Groß und Klein ein besonderes Abenteuer. Hier ist vor einigen Jahren ein Märchenwanderweg entstanden, auf dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen Teil einer spannenden Geschichte werden. Diese lautet wie folgt: Ein Dorf, in dem Kobolde, Zwergen und Elfen einträchtig zusammenlebten, hat den Zauberstab verloren. Seither herrscht nur noch Streit zwischen den Gruppen. Um das zu ändern und das friedliche Leben der Dorfbewohner wieder herzustellen, machen sich drei Freunde des Dorfes auf die Suche nach einem neuen Zauberstab. Um den zu erlangen, müssen Zutaten gesammelt und Abenteuer bestanden werden. Der Märchenwanderweg erstreckt sich über 3,2 Kilometer und hält 15 interaktive Stationen bereit. Der Pfad führt auch am Hof-Cafè im Lohofer Speicher vorbei, wo man eine Pause einlegen und sich stärken kann. Der Märchenwanderweg ist jederzeit begehbar, der Eintritt ist frei. 

Frisch ins Neue Jahr
Dänische Bonbons, Keramik zum selbst Bemalen, Kaffeegenuss am Isebekkanal oder nachhaltige Produkte aus Hamburg - mit unseren 11 Geheimtipps für den Januar genießen Sie den Start in das neue Jahr. 
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20180103 17:43:00