Alte Schale, neuer Kern Historische Bauwerke mit neuem Charme

Vom Leuchtturm zur Pension, vom Gaswerk zum Hotel, vom Schiffsschraubenwerk zum Kino: Viele Hamburger Gebäude aus dem 19. Jahrhundert werden gegenwärtig anders genutzt als zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. In welchen Gebäuden man trotz neuer Funktion noch heute den Atem der Geschichte spüren kann, lesen Sie hier. 

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Historische Bauwerke mit neuen Funktionen

Sands Bar
Dort, wohin früher Trunkenbolde abgeführt wurden, wird heute ganz bewusst Alkohol ausgeschenkt – die ehemalige Dammtorwache wurde in den Jahren 1878/79 erbaut und steht seit 1972 unter Denkmalschutz. Damit endete ihre Karriere allerdings nicht, denn dann zog die Cocktailbar Sands in das ehemalige Polizeirevier ein. Im Andenken an das legendäre Sands-Hotel auf dem Las Vegas Strip wird die Tradition, die Nacht zum Tage werden zu lassen, nun in der Bar am Dammtorplatz fortgeführt. Die markante rote Lichtinstallation leuchtet dabei bis auf die benachbarte Dag-Hammarskjöld-Brücke. Die Happy Hour der Sands Bar beginnt täglich schon zum Afterwork ab 15:30 Uhr und endet um 20:30 Uhr.

Weitere Informationen: Sands Bar

Osdorfer Mühle
Eingekesselt zwischen einem Kopierladen und einer Autowaschanlage ist die Osdorfer Mühle mit ihrem türkisen Haupt schon von weitem sichtbar. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1888 erbaut und einige Jahrzehnte später nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt. Sein markantes Aussehen verlor das Wahrzeichen Osdorfs jedoch nicht, denn die Flügel wurden mehrfach erneuert. Zwischenzeitlich als Diskothek genutzt, beherbergt die Mühle gegenwärtig das Restaurant „Don Quichotte“. Der Name lehnt sich passenderweise an die Abenteuer der Romanfigur von Miguel de Cervantes an.

Weitere Informationen: Osdorfer Mühle

FABRIK
Damals wie heute laufen den Menschen in der FABRIK die Schweißperlen von der Stirn – heute allerdings sogar am späten Abend, wenn Live-Bands dem Publikum einheizen. Die FABRIK ist eine 1899 erbaute Werkhalle, die schon viel miterlebt hat. Das Altonaer Gebäude wurde zunächst viele Jahrzehnte für den Bau von Holzverarbeitungsmaschinen genutzt. Ab den 70er Jahren wurde die FABRIK dann zum Kulturtreffpunkt, wo noch heute Groß und Klein in einem bunten Nachmittags- und Abendprogramm ihren Spaß haben. Nach einem Brandanschlag von Unbekannten im Jahr 1977 lag das Gebäude in Schutt und Asche. Damit die Stadt Hamburg dadurch nicht auf das Gebäude mit alternativen Ambiente verzichten musste, wurde die Halle direkt wieder aufgebaut – und zwar im gleichen Stil wie zu ihrer Geburtsstunde.

Weitere Informationen: FABRIK Hamburg

Alsterschlösschen Burg Henneberg
Einzigartig in Hamburg ist das Alsterschlösschen Burg Henneberg. Die Cousins Albert und Bruno Henneberg legten im Jahr 1887 den Grundstein des historischen Gebäudes. Sie ließen damals das Dorf am Oberlauf der Alster weiterbesiedeln. Parallel zur Burg entstand auch der anliegende Hennebergpark, wo Radfahrer, Spaziergänger und Jogger nun die Natur genießen. Einige Eichen, die das Alsterschlösschen einrahmen, sollen um die 200 Jahre alt sein. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Burg als Denkmal eingetragen. Heute stellt die Burg ihre Gemächer für Kunst- und Kulturveranstaltungen, Entspannungskurse sowie für besondere Anlässe wie Jubiläen oder Trauungen zur Verfügung.

Weitere Informationen: Alsterschlösschen

Hadley's Café und Pension
Auf eine lange Geschichte mit unterschiedlichen Funktionen kann das Hadley's Café zurückblicken. Vor über 150 Jahren versorgte man hier Kranke. Als „väterländischer Frauen-Hülfs-Verein zu Hamburg“ gegründet, gehörte das Hospital zum Deutschen Roten Kreuz. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Institution in „Vaterländischer Frauenverein vom Roten Kreuz“ umbenannt. Für das leibliche Wohl wird hier immer noch gesorgt, allerdings mit Kaffeespezialitäten, Kuchen und warmen Speisen. In der schönen Jahreszeit können Besucher auch auf der Terrasse Platz nehmen. Im Hinterhof des einstigen Hospitals liegt zudem eine zum Hadley’s gehörende Pension mit urbaner Einrichtung und einem Blick ins Grüne. Dort, wo früher Privatpatienten und Kinder behandelt wurden, können Hamburg-Besucher nun im stylischen Ambiente übernachten. Das rote Kreuz an der Fassade gibt Passanten weiterhin einen Hinweis auf die ursprüngliche Nutzung des Gebäude-Komplexes.

Weitere Informationen: Hadley's Café & Pension

Kampnagel
Dass Kampnagel ursprünglich nicht für die Schauspielkunst erbaut wurde, ist jedem klar, der bereits einmal dort gewesen ist. Eine Produktionsstätte ist das Gebäude-Ensemble dennoch geblieben, allerdings künstlerischer und nicht mehr handwerklicher Natur. Deutschlands größte freie Spielstätte war einst Werkgelände zum Bau von Großmaschinen. Vor allem Ladegeschirr und Kräne fertigte man hier. Der Name ist Programm, denn die Firma Nagel & Kaemp gründete 1865 das Eisenwerk. Während im Zweiten Weltkrieg die Hallen für die Rüstungsproduktion genutzt wurden, begann nach Kriegsende die Produktion von Ladetechniken für Schiffe und Häfen. 1982 zum ersten Mal als Schaustätte für Schauspielerei genutzt, wurde drei Jahre später unter der Leitung von Hannah Hurtzig und Mücke Quinckhardt der regelmäßige Spielbetrieb aufgenommen. Heute beleben neben Theaterstücken auch Tanz-Performances, Festivals und Kulturmärkte die historischen Hallen auf Kampnagel. 

Weitere Informationen: Kampnagel Hamburg

Wasserturm Ohlsdorfer Friedhof
Damals Wasserturm, heute Dokumentationszentrum: der Wasserturm auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Er liegt nahe des Gartens der Frauen e.V. und wird in unregelmäßigen Abständen für Ausstellungen über Frauen genutzt, die auf dem Friedhof bestattet sind. Das Bauwerk des ehemaligen Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes wurde 1898 fertig gestellt. Der Turm wurde ursprünglich für die Wasserversorgung des Parkfriedhofs genutzt, nachdem die vier vorhandenen Wasserspeicher nicht mehr ausreichten. Während des Zweiten Weltkriegs funktionierte man den großen Wasserbehälter als Luftschutzbunker um. Eine Grundsanierung erfolgte Ende der 80er Jahre.

Weitere Informationen: Wasserturm

Parlament im Rathaus
1896, kurz vor Fertigstellung des Rathauses selbst, feierten die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs die Eröffnung des Ratsweinkellers. Gefeiert wird hier auch heute noch und das regelmäßig: Zu Electro, Pop, Lounge-Musik oder Klassik, werden im „Parlament“ regelmäßig Partys gefeiert und Events veranstaltet. „The Great Gatsby-Party“, das „Krimidinner“ und die Halloween-Party sind nur eine kleine Auswahl des Veranstaltungsprogramms. Auch privat kann der ehemalige Ratsweinkeller für Feiern und Tagungen gemietet werden. Fresken, Tonnengewölbe und die mächtigen Säulen verleihen der Location einen offiziellen und vornehmen Charakter.

Weitere Informationen: Das Parlament

Leuchtturm auf Neuwerk
Über 700 Jahre hat der Leuchtturm von Neuwerk schon auf dem Buckel. Er ist das älteste Bauwerk Hamburgs und diente mit seinem Leuchtfeuer über viele Jahrhunderte hinweg Schiffsfahrern zur Orientierung. Gleichzeitig war er ein Zufluchtsort für die Bewohner der Insel, die bevor Deiche errichtet wurden, bei Sturmfluten und Unwettern hier Unterschlupf fanden. Als Wehrturm schützte er passierende Handelsschiffe vor Piraten. 2014 verlor der Leuchtturm schließlich seine ursprüngliche Funktion. Auch heute ist der Leuchtturm auf Neuwerk ein Ort der Zuflucht, allerdings für Touristen: Von den sieben Zimmern der „Pension zum Leuchtturm“ hat man einen romantischen Ausblick auf das Meer und kann lauschige Zweisamkeit genießen. 

Weitere Informationen: Leuchtturm von Neuwerk

Zeise Kinos
Wo einst Schiffsschrauben gefertigt wurden, kann man seit 1993 Filme aus aller Welt schauen. Ob Autorenfilme, Sneak Previews oder Filme im Originalton mit Untertiteln - die Zeise Kinos haben einen festen Platz in der Hamburger Kinoszene. Charakteristisch für das Ottensener Filmtheater sind dabei seine edle Innenarchitektur mit roten Samtsesseln und die schweren Vorhänge. Von außen deuten vor allem die ziegelroten Backsteine und die hohen Eisenfenster auf die Geburtsstunde der Industriehalle im Jahr 1869 hin. Nur einen Steinwurf von der Elbe entfernt, wurden hier mehr als ein Jahrhundert lang Schiffsschrauben produziert. Namensvater für das Filmtheater wurde der Erbauer Theodor Zeise. 

Herrenhaus und Torhaus Wellingsbüttel
Wer sich einmal wie ein Gutsherr bzw. eine Gutsherrin fühlen möchte, sollte sich das Herrenhaus in Wellingsbüttel anschauen. Zusammen mit dem vorgebauten Torhaus wurde es vor über 250 Jahren errichtet. Von hier aus verwaltete man das einst zu Bremen gehörende Gut Wellingsbüttel. Während in einem Teil des Herrenhauses Feste wie Taufen, Hochzeiten oder Geburtstage gefeiert werden und Café-Gäste im fürstlichen Ambiente der Säle Kaffee und Kuchen genießen können, wird der andere Teil des Hauses als Seniorenresidenz genutzt. Das vorgelagerte Torhaus hingegen beherbergt das Alstertal-Museum, in dem Besucher sich über die Geschichte des Alstertals informieren können. Zum Wochenprogramm im Torhaus gehören zudem Lesungen, Ausstellungen, Filmabende und Kurse, die der Bürgerverein Wellingsbüttel organisiert. Der linke Flügel des Torhauses war früher ein Pferdestall. Die andere Hälfte wurde von der Gutsverwaltung und dem Gutsherren selbst genutzt.

Weitere Informationen: Herrenhaus und Torhaus Wellingsbüttel

Gastwerk Hotel
Was einst die Kohlehallen des Altonaer Gaswerks waren, wurde im Jahr 2000 zum Hotel Gastwerk umfunktioniert. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in dem Zeitraum von 1892 und 1895 als Teil des Gaswerks Bahrenfeld erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es Futtermittelfabrik, Autowerkstatt und Lagerhalle. Doch auch Künstler und Aktivisten prägten die Halle und nutzen die großzügigen Räumlichkeiten für ihre Ateliers und Lagerhallen. 1994 kaufte die Investorengruppe HVP das denkmalgeschützte Areal des Parks auf und baute es zum „Otto von Bahrenpark" um. Auf der ehemaligen Industriefläche entstand so nach langjährigen Boden- und Sanierungsarbeiten ein modernes Gewerbezentrum. Hier sind heute Büros, Fitnesscenter, Wohnflächen, Restaurants und das Designerhotel „Gastwerk“ zu finden. Der Name des Parks geht auf den ehemaligen Großgrundbesitzer, den Ritter Otto von Bahren, zurück, dem im 13. Jahrhundert diese Ländereien gehörten.

Weitere Informationen: Gastwerk Hotel

Speicherstadt mit Wasserschloss
Das wohl prominenteste Beispiel für alte Bauwerke mit neuen Funktionen ist die Hamburger Speicherstadt. Dabei handelt es sich um einen ganzen Gebäudekomplex, der von 1885 bis 1907 als Kompensation für den Zollanschlussvertrag errichtet wurde. Damals nutzten Händler die Speicher als Kontore und Lagerflächen für Güter aus aller Welt. Über hydraulisch betriebene Lastwinden oder manuelle Haspelwinden wurden die Waren bis in die hohen Speicherräume befördert. Die Wärter dieser Winden wohnten damals im Wasserschloss am Ende des Holländischen Brooks. Das malerische Gebäude ist heute eines der beliebtesten Fotomotive und vereint Erlebnisgastronomie und einen Teekontor unter einem Dach. Auch die einzelnen Kontore der Speicherstadt haben vielerlei neue Funktionen erlangt. Einige sind zu bedeutenden Museen (Speicherstadtmuseum, Deutsches Zollmuseum, Gewürzmuseum, Internationales Maritimes Museum, etc.) und Freizeitattraktionen (Hamburg Dungeon, Miniatur Wunderland, Dialog im Dunkeln, Dialog im Stillen, etc.).geworden, andere beherbergen Medienagenturen und Unternehmen unterschiedlichster Art. 2015 wurde die Speicherstadt zusammen mit dem Chile-Haus zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. 

Weitere Informationen: Wasserschloss Speicherstadt

Zinnschmelze
In dem unter Denkmalschutz stehenden Fabrikgebäude wird heute kein Zinn mehr gegossen oder geschmolzen. Stattdessen wird hier getanzt, gelacht und sich bei Kaffee und Kuchen entspannt. Der Fabrik-Komplex geht, zusammen mit dem heutigen Museum für Arbeit und dem Restaurant T.R.U.D.E., auf die „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie" zurück. 1871 wurde die Fabrik für ihre ursprüngliche Nutzung erbaut. Die Schmelze kam dreizehn Jahre später hinzu. Hier entstanden Gussformen für die Gummiprodukte, zu denen unter anderem Haarkämme gehörten. Nach der Ausbombung der Anlage im Zweiten Weltkrieg musste man die Produktionsstätte nach Harburg auslagern. Nur ein Bruchteil der Gebäude auf dem Gelände überstand die Kriegsjahre. Hierzu gehörte die Zinnschmelze. In den 1980er Jahren wurde sie von dem gleichnamige Kulturzentrum bezogen. So wird die Zinnschmelze heute auch zur „Swingschmelze“ für Swing-Tanzende oder zur Bühne für Autoren und Schauspieler. In dem Kulturzentrum sitzt außerdem das Café LüttLiv, das täglich hausgemachte Speisen und Heißgetränke anbietet.

Weitere Informationen: Zinnschmelze Barmbek

THE BOX Concept Store
In dem Concept Store THE BOX ist alles beim Alten und irgendwie doch nicht. Während in der ehemaligen Industriehalle vor über 100 Jahren noch Maschinen gefertigt wurden, vereint der Concept Store heute Buchladen, Design-Geschäft, Galerie, Küchen-Geschäft und Event-Location unter einem Dach. Zwischenzeitlich fanden in der Industriehalle in der Borselstraße Theaterinszenierungen statt, als das „Theater in der Basilika“ den Ort für sich entdeckte. 2012 wurde dann die Halle zum THE BOX Concept Store umgebaut. Musiker geben regelmäßig Konzerte. Auch privat kann das THE BOX gemietet werden. Es gibt Platz für bis zu 150 Personen.

Weiter Informationen: THE BOX Concept Store

Fischauktionshalle
Jeder, der einmal den Hamburger Fischmarkt besucht hat, kennt sie – die Altonaer Fischauktionshalle. Das Magistrat der Stadt Altona ließ sie 1894 als Antwort auf den Zollanschlussvertrag Hamburgs erbauen. Einst ausschließlich für den Handel an der Stadtgrenze zu Hamburg bestimmt, wird sie heute vorwiegend für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt. Als dreischiffige Basilika aus Buddelstahl mit Vierung und Vierungskuppel erinnert ihre Architektur an eine römische Markthalle. Erst 1938 im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Altona in das Staatsgebiet eingemeindet, wodurch sich fortan auch die Fischauktionshalle auf Hamburger Boden befand. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde die Fischauktionshalle nur notdürftig repariert bis sie Anfang der 70er Jahre leerstand. Erst 1982 begann die Grundsanierung in Anlehnung an die ursprünglichen Baupläne. Sowohl die Kuppel, die Giebel als auch die Dächer mussten erneuert werden. Neben dem sonntäglichen Marktbetrieb wird die Fischauktionshalle für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt. Events wie das Ice Cream Festival fanden hier bereits statt. Zur Bundestagswahl 2017 wurde in der Fischauktionshalle ein Wahlkampfaufritt von Angela Merkel ausgetragen.  

Weitere Informationen: Fischauktionshalle Altona

Karte


  1. Osdorfer Mühle: Restaurant Don Quichotte
  2. Sands Bar
  3. FABRIK
  4. Burg Henneberg
  5. Hadley's Café
  6. Hadley's Pension
  7. Kampnagel
  8. Wasserturm Ohlsdorfer Friedhof
  9. Parlament im Rathaus
  10. Leuchturm Neuwerk
  11. Zeise Kinos
  12. Herrenhaus Wellingsbüttel
  13. Torhaus Wellingsbüttel
  14. Gastwerk Hotel
  15. Speicherstadt
  16. Zinnschmelze
  17. THE BOX Concept Store
  18. Fischauktionshalle Altona

Historische Bauwerke mit neuem Charme
Vom Leuchtturm zur Pension, vom Gaswerk zum Hotel, vom Schiffsschraubenwerk zum Kino: Viele Hamburger Gebäude aus dem 19. Jahrhundert werden gegenwärtig anders genutzt als zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. In welchen Gebäuden man trotz neuer Funktion noch heute den Atem der Geschichte spüren kann, lesen Sie hier. 
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