Geotouristische Objekte im Bezirk Altona
Neuer Botanischer Garten
Zum Botanischen Garten gehört auch ein Gesteinsgarten, in dem die wichtigsten Gesteinsarten in großen Schaustücken gezeigt werden. »
Die Grotte am Altonaer Balkon
Es gibt künstliche Höhlen in Hamburg. Eine davon liegt im nördlichen Elbhang am Altonaer Balkon. »
Bahrenfelder See
Der Bahrenfelder See ist ein Erdfall über dem Gipshut des Salzstockes Othmarschen-Langenfelde. Er ist durch die Auslaugung leicht löslicher Gesteine im Untergrund entstanden. »
Erdfall Ansorgestraße
Wie viele Erdfälle über dem Salzstock Langenfelde-Othmarschen entstanden sind, ist unbekannt. Auch der Teich an der Ansorgestraße ist eine solche Karsthohlform. »
Stein von Othmarschen
Bei Bauarbeiten im nördlichen Eingangsbereich der vierten Elbtunnelröhre in Othmarschen wurde ein Granit aus Småland mit einem Gewicht von etwa 60 t und einer Länge von ca. 4,5 m gefunden. »
Sylvesterstein
Am Eingang des Volksparks in Hamburg-Altona liegt ein großer Findling. Der Sylvesterstein hat nichts mit dem 31. Dezember zu tun. Er ist vielmehr benannt nach Senator Sylvester, einem Förderer des Volksparks. »
Findling „Alter Schwede“
Der Findling hat ein Gewicht von 217 t (gewogen!) und einen Umfang von fast 20 m (19,7 m). Es handelt sich um einen grauen, nicht porphyrischen Ostsmåland-Granit aus Schweden. »
Findlingsgarten Marienhöhe
Ein Findlingsgarten liegt im Waldpark Marienhöhe. In der ehemaligen Kiesgrube in Rissen sind nach dem Ende des Abbaus 23 große Findlinge gut zugänglich aufgestellt worden. »
Austernbank in Blankenese
Am Krähenberg in Blankenese (heute Potosistraße) befand sich Ende des 19. Jahrhunderts eine Sand- und Tongrube, in der in 2,5 m Tiefe eine Austernbank der Holstein-Warmzeit aufgeschlossen war. »
Flottbektal
Im Einflussbereich der Tide – wenn auch von Menschenhand erheblich umgestaltet - ist das untere Flottbektal. Besonders bei Sturmfluten kommt es hier zu Überschwemmungen weiter Uferbereiche. »
Eem-Torf Schulauer Ufer
Das Kliff am Schulauer Elbufer hatte eine Höhe von ca. 20 Meter, wobei Torfe der Eem-Warmzeit mit einer Mächtigkeit von max. 1 Meter im Hangenden eines kalkreichen Geschiebemergels der Saale-Kaltzeit lagen. »
Altonaer Museum
Ein Lackfilm des Torfprofils vom Schulauer Ufer ist im Altonaer Museum zu sehen. Es handelt sich um Carex-Torf; der zum Rand hin sandiger wird und Stammfragmente von Fichte und Kiefer enthält. »
Holozäner Torf
Bei Niedrigwasser findet man am Sandstrand knapp östlich des Leuchtturms am Wittenbergener Ufer Torf und Holzreste, die nur wenig von Sand bedeckt sind. Dieser Torf ist über 4 m mächtig. »
Dünen im Klövensteen
Ähnlich wie die Holmer Sandberge sind auch die Dünen am Klövensteen entstanden. Die Dünen sind heute völlig bewaldet; es ist daher schwer, einen Überblick über die Oberflächenformen zu gewinnen. »
Schnaakenmoor
Das an den Klövensteen westlich angrenzende Schnaakenmoor ist als Deflationswanne (muldenförmiger Bodenabtrag durch Wind unter arktischen Klima) entstanden. »
Wrack der "Polstjernan"
Bei Blankenese kann man einige alte Wracks am Strand entdecken. Zwischen den Buhnen liegen die Überreste des finnischen Motorseglers „Polstjernan“, der 1926 im Nord-Ostsee-Kanal in Brand geriet. »







