Geotouristische Objekte im Bezirk Harburg

 

051_Herzog-Otto-Stein / Ehlers

Herzog-Otto-Stein

Am 7. Oktober 2001, wurde der 30 Tonnen schwere Herzog-Otto-Stein geborgen und auf den Platz vor dem Helms-Museum transportiert. Dieser Findling ist von den Gletschern der Saale-Eiszeit nach Norddeutschland gebracht worden. »

 

Beethovenstein

052_Beethovenstein / Ehlers

Der Beethovenstein im Harburger Stadtpark wurde zum 100. Todestag Beethovens aufgestellt. Der große Findling stammt nicht aus Harburg, sondern aus der Lüneburger Heide. »

 

Sinstorfer Kirche

060_Sinstorfer_Kirche / Ehlers

In zahlreichen Kirchen Norddeutschlands sind große Geschiebe mit verbaut worden. Zu den Feldsteinkirchen in Hamburgs Umgebung gehört die Kirche in Sinstorf. »

 

077_Fischbeker_Heideweg_Mergelkuhlen / LGV

Mergelkuhlen

Am Fischbeker Heideweg in Neugraben stehen örtlich Reste einer ehemals weit verbreiteten Decke aus Geschiebelehm und –mergel an. Dieser ist beim „Lehmbauern“ früher in einer Mergelgrube abgebaut worden. »

 

111_Fischbeker_Trockental / LGV

Fischbeker Trockental

Das Fischbeker Trockental ist eines von drei großen Trockentälern, die das Hochgebiet der Harburger Berge in Richtung Elbtal zerschneiden. »

 

112_Neugrabener_Trockental / LGV

Neugrabener Trockental

Auch das Neugrabener Trockental ist eines der drei großen Trockentäler, die den Nordrand der Harburger Berge in Richtung Elbtal zerschneiden. »

 

125_Baggerteich_Neuland / LGV

Baggersee Neuland

Aus dem bis zu 17 m tiefe Baggersee Neuland ist – außer Sand und Kies – auch eine reiche Wirbeltierfauna aus der letzten Warmzeit (Eem-Warmzeit) und der Weichsel-Kaltzeit zutage gefördert worden. »

 

116_Falkenberg / Ehlers

Falkenberg

Die Geest der Harburger Berge ist mancherorts so stark zerschnitten worden, dass lediglich einzelne Kuppen als „Zeugenberge“ zurückblieben. Ein Beispiel hierfür ist der 64,8 m hohe Falkenberg in Neugraben. »

 

121_Aussenmuehlenteich / Ehlers

Außenmühlenteich

Der bereits 1565 unter Herzog Otto II. angelegte Außenmühlenteich in Harburg ist künstlich aufgestaut und nicht sehr tief. »

 

141_Estesperrwerk / Ehlers

Este-Sperrwerk

In den Jahren 1996-2000 wurde das Este-Sperrwerk erneuert. Diese Maßnahme diente dazu, den Hochwasserschutz auf einen technisch aktuellen Stand zu bringen, und mit einer stärkeren Brückenkonstruktion dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. »

 

142_Heuckenlock / Ehlers

Heuckenlock

Das etwa 100 ha große naturnahe Süßwasserwatt im Heuckenlock erinnert als geologisches Objekt an die in historischer Zeit häufigen Sedimentumlagerungen im Stromspaltungsgebiet der Elbe. »

 

158_Spadenlaender_Busch / LGV

Spadenländer Busch

Der Verlauf der Elbe und ihrer Seitenarme ist durch menschliche Eingriffe stark verändert worden. Um 1570 wurde der Spadenländer Busch durchtrennt, um einen geradlinigeren Verlauf der Norderelbe herbeizuführen. »

 

219_Stillhorner_Brack / LGV

Stillhorner Brack

Das Stillhorner Brack ist das letzte aus einer Gruppe von drei Bracks, die auf der Erstausgabe des Messtischblattes von 1880 noch verzeichnet sind. »

 

220_Moorwerder_Brack / LGV

Moorwerder Brack

Das 5-6 m tiefe Brack am Moorwerder Süderdeich ist bei einer Sturmflut im Jahre 1862 entstanden. 1964 war das Brack noch bis zu 13m tief. »

 

242_Robertshall / Ehlers

ehem. Bergwerk Robertshall

Vom Braunkohlebergwerk Robertshall am Ehestorfer Heuweg zeugen heute nur noch wenige Spuren an der Geländeoberfläche. »

 

216_Uhlenbuschbrack_I / LGV

Uhlenbuschbrack I

Das Entstehungsdatum der beiden Uhlenbuschbracks I und II in Wilhelmsburg ist unbekannt. Das nördliche Brack (I) ist umgestaltet worden. »

 

217_Uhlenbuschbrack_II / LGV

Uhlenbuschbrack II

Auf der Karte der Kurhannoverschen Landesaufnahme 1777 ist das südliche Uhlenbuschbrack II bereits in seiner heutigen Form eingezeichnet. »

 

218_Kuckucksteich / Ehlers

Kuckucksteich

Der etwa 2 m tiefe Kuckucksteich ist wesentlich jünger als die benachbarten Bracks; er ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Anlage des Parks entstanden. »

 

213_Callabrack / Ehlers

Callabrack

Auf der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1772 ist das Callabrack schon eingezeichnet. Es ist seit dem 24.11.1936 als Naturdenkmal ausgewiesen. »

 

214_Kuekenbrack / LGV

Kükenbrack

Das Alter der Bracks in Wilhelmsburg ist unbekannt. Das Kükenbrack entstand vermutlich in der Zeit vor der Eindeichung der sogenannten Bauwiese um 1624. »

 

215_Galgenbrack / LGV

Galgenbrack

Das 2,5 m tiefe Galgenbrack entstand vermutlich in der Zeit vor der Eindeichung der sogenannten Bauwiese um 1624. »

 

210_Gutsbrack_Text  / Ehlers

Gutsbrack

Das 0,78 ha große Gutsbrack wurde früher als "Prophetenbrack" oder "Wetterfrosch" bezeichnet, da sich sein Wasser bei bevorstehendem Unwetter gelb färbte. »

 

211_Huckerbrack / Ehlers

Hucker oder Schleusenbrack

Das 17 m tiefe Hucker oder Schleusenbrack mit seiner weit ins Wasser ragenden Landzunge liegt zwischen der Hohenwischer Straße und dem Deich. »

 

212_Papenbrack / Ehlers

Papenbrack

Das Alter der Bracks in Wilhelmsburg ist unbekannt. Das 2,5 m tiefe Papenbrack ist auf der Karte der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1772 bereits eingezeichnet. »

 

208_Brakenburger_Brack / Ehlers

Brakenburger Brack

In unmittelbarer Nachbarschaft des Flutbracks liegt das malerische Brakenburger Brack. Es ist das letzte von ursprünglich einmal 4 Bracks. »

 

209_Moorburger_Alter_Deich / Ehlers

Brack am Moorburger Alten Deich

Das Brack am Moorburger Alten Deich ist möglicherweise während der Allerheiligenflut am 1./2. November 1570 entstanden. »

 

196_Francoper_Moor / Ehlers

Nincoper Moor, Francoper Moor, Vierzigstücker Moor

Die Entstehung der Randmoore des Elbtales lässt sich bis in die ausgehende Weichsel-Eiszeit zurückverfolgen. »

 

205_Abdaemmung_Alte_Suederelbe / LGV

Abdämmung Alte Süderelbe

Bei der Sturmflut am 17. Januar 1962 brach der Süderdeich an sechs Stellen. Am 28. Februar berichtete die Presse: „Süderelbe wird abgeriegelt!“. »

 

026_Marmorplastik_

Marmorplastik "Zugvögel"

Die Plastik „Zugvögel“ an der Ecke Rehrstieg/Neuwiedenthaler Straße in Neuwiedenthal besteht aus Carrara-Marmor. Die weiße Skulptur, die der Bildhauer Pierre Schumann 1977 geschaffen hat, ist mit Sockel 4,25 m hoch und 15 Tonnen schwer. »

 

028_Basaltsaeulen / Ehlers

Basaltsäulen

Während der Basalt früher als Straßenpflaster verwendet wurde, findet er heute eher bei der künstlerischen Ausgestaltung der Landschaft Verwendung, so zum Beispiel in Harburg Ecke Hohe Straße / Winsener Straße. »

 

Findling mit Windschliff / Ehlers

Findling mit Windschliff

Der Findling am Praktikantenweg in Bostelbek weist deutliche Spuren von Windschliff auf. Die weicheren Minerale, zum Beispiel die dunklen Glimmer, sind tief abgeschliffen worden. »

 

065_Moisburger_Stein_2 / Ehlers

Moisburger Stein

Früher wurden Grenzen häufig durch markante Grenzsteine gekennzeichnet. Einer der auffälligsten Grenzsteine ist der Moisburger Stein in Neugraben. Der Stein wurde als Grenzmarkierung zwischen den Ämtern Harburg und Moisburg gesetzt. »

 

066_kleiner_Grenzstein_N / Ehlers

kleiner Grenzstein N

Wenn man vom Moisburger Stein in Richtung der Endstation der Busline 240 in Waldfrieden geht, trifft man an der ersten Weggabelung auf den ersten Stein. Es ist ein kleiner Findling mit dem deutlich sichtbaren Buchstaben N. »

 

076_Opferberg (46,4 m) / Ehlers

Opferberg

Am Opferberg bei Hausbruch wurde 1914 eine imposante Rodelbahn eingerichtet. 300 Schlitten standen bereit, und als der nötige Schnee ausblieb, wurde dieser per Bahn aus dem Harz antransportiert. »

 

115_Bodenkriechen / Ehlers

Bodenkriechen

Auch unter den heutigen Klimabedingungen herrscht keine völlige Formungsruhe. Die oberflächennahen Bodenschichten kriechen an Steilhängen, die über 30 Grad geneigt sind, langsam hangabwärts. »

 

160_Bunthaeuser_Spitze / Ehlers

Bunthäuser Spitze

Harburg erhielt früher den Löwenanteil des Oberwassers der Elbe. Hamburg mühte sich, durch die Anlage von Stacks mehr Wasser in die Norderelbe zu zwingen. 1868 wurde vereinbart, die Bunthäuser Spitze um 350 m zu verlängern. »

 

181_Duenen_Jungfernmuehle / Ehlers

Dünen Jungfernmühle

An den Rändern des Elbe-Urstromtales, so zum Beispiel das Vorkommen bei der Jungfernmühle in Hausbruch, haben sich am Ende der letzten Eiszeit Dünen gebildet. Viele Kuppen sind heute eingeebnet und im Gelände kaum noch zu erkennen. »

 

182_Altenwerder_Kirche / LGV

Altenwerder Kirche

Dünengebiete waren im Elbe-Urstromtal weit verbreitet. Die Kirche in Altenwerder und das Wilhelmsburger Museum (166) stehen auf derartigen Dünen, die den Klei des Elbtales überragen. »

 

199_Bodenlehrpfad / Ehlers

Bodenlehrpfad

Im Bodenlehrpfad Harburger Berge  werden die Böden erläutert, die im Bereich der Harburger Berge vorkommen. Die verschiedenen Böden, ihre Eigenschaften und ihre Entwicklung sind anhand von Schautafeln beschrieben. »