Geotouristische Objekte im Landkreis Harburg
Steinwälle in Schwiederstorf
Nach Abschmelzen der eiszeitlichen Gletscher war die Landschaft von Steinen übersät. Dort wo geackert wurde, sind diese Steine nach und nach abgesammelt und zu Kopfsteinpflaster oder Steinwällen verarbeitet worden, wie zum Beispiel in Schwiederstorf. »
Findling am Kiekeberg
Der Findling auf dem Kinderspielplatz des Freilichtmuseums am Kiekeberg bei Ehestorf hat eine Größe von 3,8 x 2,8 x 1,8 m und wiegt etwa 35-40 t. Der Stein war im Frühjahr 1964 in der Sandgrube am Heidberg in Helmstorf (Niedersachsen) entdeckt worden. »
Paul-Roth-Stein
Auf einer Anhöhe gut 1,5 km westlich von Sottorf liegt 131 m über NN der Gedenkstein für einen „Wanderer, Freund der Heide und des Waldes“ – Paul Roth. Der 1,9 m hohe Granitfindling trägt auf der Vorderseite die Inschrift „Paul Roth 1912“. »
Pulvermühlenteich
Wirbeltierreste aus der Weichsel-Kaltzeit werden vor allem im Bereich des Elbe-Urstromtals gefunden. Die Nassbaggerei in Glüsingen hat zahlreiche Reste von großen Säugetieren zu Tage gebracht (35 Einzelfunde). »
Kalksandsteine
Im oberen Bereich von Sandschichten an der Basis lehmiger Grundmoränen treten nicht selten bis zu mehrere Meter große Kalksandsteine auf, die man gelegentlich am Rande von Sandgruben findet, so z.B. früher in Neu Wulmstorf. »
Grenzstein_N_LIV
Wenn man von Waldfrieden in Richtung Alvesen geht, findet man nach etwa 200 m auf der Nordseite des Weges den ersten Stein mit Wolfsangel. Kurz vor Alvesen schließlich liegt der Grenzsteinmit der Inschrift N LIV. »
Hupfeld-Findling
Es war das Schicksal vieler Findlinge, dass sie nachträglich zerstört worden sind. Der große Findling, der Ende der 1970er Jahre in der Kiesgrube der Fa. Hupfeld in Ovelgönne gefunden wurde, existiert heute nicht mehr, und niemand vermag zu sagen, wo er geblieben ist. »
Grenzstein_N_LII
Auf dem Weg von Waldfrieden nach Richtung Alvesen, findet man kurz vor Alvesen und etwa 200 m jenseits des Steins mit der Inschrift N LIV auf der Nordseite des Weges den Grenzstein N LII. »
gestauchte Sande bei Woxdorf
Oft finden sich stark gestörte Schichten in Gebieten, in denen an der Geländeoberfläche keine Besonderheiten erkennbar sind. Dazu gehören zum Beispiel die früher bei Woxdorf aufgeschlossenen gestauchten Schmelzwassersande. »
Sandgrube bei Daerstorf
In den Sand- und Kiesgruben westlich der Harburger Berge sind die Schmelzwassersande der Saale-Kaltzeit aufgeschlossen, zum Teil von der zugehörigen Grundmoräne überlagert. Dies ist in der Sandgrube westlich Daerstorf der Fall. »
Kleientnahme bei Drage
Nicht nur Sand ist in der Marsch gewonnen worden, sondern auch der für den Deichbau so wichtige Klei. Auf diese Weise ist bei Drage eine große Wasserfläche entstanden, die zur Zeit noch auf ihre künftige Gestaltung wartet. »
Dünen bei Rübke
Auf den frisch gepflügten Flächen im Hohen- und Harzmoor zwischen Ovelgönne und Rübke erkennt man große hellgraue Flecken. Hier ragen die sandigen Kuppen ehemaliger Dünen aus dem Mooruntergrund heraus. »
Bracks nördlich von Stelle
Eine ganze Gruppe von Bracks begleitet den Deich des Ashausener Mühlengrabens und weist darauf hin, dass das friedliche Flüsschen früher durchaus erhebliche Hochwässer geführt hat. Das Alter der acht Bracks ist unbekannt. »
Groß Modder Eiche
Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Arten von Findlingen verschaffen will, kann dies in einem der Findlingsgärten in Hamburgs Umgebung tun. Westlich von Sottorf liegt der Findlingsgarten Groß Modder Eiche. »
Kirche Elstorf
In zahlreichen Kirchen Norddeutschlands sind große Geschiebe mit verbaut worden. Zu den Feldsteinkirchen in Hamburgs Umgebung gehört die Kirche in Elstorf. »
ehemaliger Bismarckturm
Der 1912 aus Elbklinker und Sandstein entstandene Bismarck-Turm auf dem Kiekeberg bei Ehestorf war der teuerste Bismarck-Turm Niedersachsens. Er wurde am 20. April 1945 gesprengt. »
Niendorfer Grundmoräne
In der Südwand der aufgelassenen Grube der Fa. Schneider in Grauen war die Grundmoräne des Mittleren Saale-Eisvorstoßes aufgeschlossen. Die Niendorfer Moräne ist stark tonig, flint- und kreidereich. »
Toteislöcher bei Ardestorf
Wenn Eisblöcke den Kontakt zum aktiven Gletscher verlieren, werden sie oft von Schmelzwassersanden und –kiesen verschüttet. Das Eis im Untergrund taut im Laufe der Zeit auf, und die Sand- und Kiesschichten darüber sacken nach. »
Versunkene Insel
Die Schmelzwässer der Weichsel-Eiszeit haben sich im Elbe-Urstromtal tief in den Untergrund eingeschnitten. Dabei sind jedoch Inseln im Urstrom zurückgeblieben. Eine solche Insel lag bei Hoopte. »
Uferwälle der Elbe
Tritt ein Fluss bei Hochwasser über die Ufer, so werden die Sand und Kies in unmittelbarer Ufernähe abgelagert. Bei Laßrönne sind die so entstandenen Uferwälle der Elbe noch immer klar auszumachen. »
Dünen im Moor
Die beste Stelle, um die vom Moor überwachsenen Dünen des Elbtales im Gelände zu sehen, liegt bei Bullenhausen, östlich von Harburg. Die Flurbezeichnung „Up’n Barg“ deutet bereits darauf hin, dass sich hier etwas Besonderes befindet. »
Brack Alter Elbdeich
Über das sehr hübsch gelegene Over Brack sind aus der Literatur keine Angaben zu entnehmen. Es ist eines der wenigen Bracks, das bei der Erneuerung des Deiches nach dem Deichbruch ausgedeicht worden ist. »
Junkernfeldsee
Der Junkernfeldsee ist als Baggersee während des Baus des Rangierbahnhofs Maschen 1970-77 entstanden. Von einem Aussichtsturm aus kann man die zahlreichen Wasservögel in dem heutigen Vogelschutzgebiet beobachten. »
Steller See
Der Steller See ist beim Bau des Rangierbahnhofs Maschen entstanden. Er hat eine Tiefe von 10 m. Das westliche Ufer des Sees wurde durch die Anlage von Buchten, Teichen und Inseln naturnah gestaltet. »
See im Maschener Moor
Der als Baggersee entstandene Maschener Moorsee dient heute als Fischteich und Freizeitsee mit Badestelle. »
See im Großen Moor
Der See im Großen Mooor zwischen Hörsten und Meckelfeld ist ein ehemaliger Baggersee und über 20 m tief. Er wird heute als Bade- und Freizeitsee genutzt. »
Untergrundspeicher Sottorf
Im Salzstock Sottorf wurde in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Kavernenspeicher für Heiz- und Rohöl angelegt. In den 9 Kavernen können insgesamt 1,7 Millionen Kubikmeter Öl gespeichert werden. »
Erdölfeld Sinstorf
Das Erdölfeld Sinstorf liegt im Unterschied zu den meisten Öl- und Gasfeldern in der Umgebung Hamburgs nicht oberhalb eines Salzstockes, sondern zwischen den Salzstöcken Meckelfeld und Sottorf. »








