Geotouristische Objekte im Bezirk Hamburg-Mitte

 

004_Geologisches_Landesamt_Gebaeude / Ehlers 2008

Geologisches Landesamt

Das Geologische Landesamt ist die zentrale Auskunftstelle der Freien und Hansestadt Hamburg für geowissenschaftliche Informationen und Daten. Das Geologische Landesamt berät Behörden und Privatleute in allen Fragen zur Geologie. »

 

Hamburger Rathaus

015_Hamburger_Rathaus / Ehlers

Beim Bau des Rathauses im Jahre 1897 sind Oberkreide-Sandsteine aus dem Elbsandsteingebirge sowie Obernkirchener Sandstein aus der Umgebung von Hannover verwendet worden (Wealden, Unterkreide). »

 

Bismarck-Denkmal

013_Bismarck-Denkmal / Ehlers

Das Bismarck-Denkmal besteht aus Granit aus dem Schwarzwald, sogenanntem Oberkirch-Granit. Charakteristisch sind die großen, meist eingeregelten Feldspatkristalle und der graue Gesamteindruck. »

 

016_Boerse / LGV

Börse

Obernkirchener Sandstein (aus der Umgebung von Hannover) ist in einer ganzen Reihe von repräsentativen Gebäuden rings um das Rathaus verwendet worden, so z. B. in der Börse. »

 

017_Alte_Post / Ehlers

Alte Post

Der Obernkirchener Sandstein aus der Umgebung von Hannover ist in einer ganzen Reihe von repräsentativen Gebäuden rings um das Rathaus verwendet worden, so z. B. in der Alten Post. »

 

018_Foelsch_Block / Ehlers

Fölsch-Block

Auch für den 1952 fertiggestellten Fölsch-Block am Hamburger Rathausmarkt ist Obernkirchener Sandstein für die Fassade verwendet worden. »

 

020_Hauptbahnhof / Ehlers

Hauptbahnhof

Die Fassade des 1905 erbauten Hamburger Hauptbahnhofs besteht im Unterschied zu anderen Repräsentativbauten in der Hamburger Innenstadt aus Tuff und Muschelkalk. »

 

021_Strassenpflaster_Colonnaden / Ehlers

Straßenpflaster Colonnaden

Der Fußgängerbereich in den Colonnaden zwischen dem Neuen Jungfernstieg und der Fehlandstraße ist mit „Rotem Yorkshire-Sandstein“ gepflastert. Die Platten lagen früher auch im Innenhof des Rathauses. »

 

022_Strassenpflaster_Wesersandstein / Ehlers

Straßenpflaster Deichstraße

Wesersandstein ist früher häufig als Pflasterstein für Gehwege verwendet worden. Neue Gehwegplatten aus Wesersandstein findet man zum Beispiel in der Pflasterung des Gehweges in der Deichstraße. »

 

030_Rathausmarkt / Ehlers

Rathausmarkt

Der „rote“ Granit, der 1983 bei der Neugestaltung des Rathausmarktes benutzt worden ist, ist sogenannter Bohusgranit aus Westschweden. Die rote Färbung kommt bei Regenwetter und im Anschliff am besten zur Geltung (z. B. auf den Sitzbänken). »

 

032_Larvikit-Streifen / Ehlers

Larvikit-Streifen

In der Hamburger Innenstadt finden sich im Straßenpflaster der Bürgersteige der Mönckebergstraße und der Spitalerstraße schmale Streifen von Larvikit. Das ist ein Gestein, dessen Herkunft man genau kennt - ein wichtiges eiszeitliches „Leitgeschiebe“. »

 

033_Heller_Larvikit / Ehlers

heller Larvikit

In der Hamburger Innenstadt gibt es im Pflaster der Bürgersteige Streifen von Larvikit. Neben der dunkel blaugrauen Varietät gibt es den Larvikit auch in hellgrau. Davon sind einige Platten auf der Nordseite der Mönckebergstraße zu finden. »

 

034_Strassenpflaster_Colombo-Granit / Ehlers

Colombo-Granit

Vor der Laeisz-Halle findet sich eine Pflasterung aus einem exotischen Gestein. Dieser rote Granit wird in Deutschland unter dem Namen "Colombo" verkauft - er kommt jedoch keineswegs aus Sri Lanka, sondern aus der Ukraine. »

 

094_Staatsoper / Ehlers

Niendorfer Moräne

Die Niendorfer Moräne der Saale-Kaltzeit ist stark tonig, flint- und kreidereich.  Wenn Sie vor der Staatsoper ein Loch graben, werden Sie auf diese kreidereiche Moräne treffen. »

 

117_Alster_Eis_Winter / Petschelies

Die Alster

Die Alster ist ein künstlicher, ursprünglich zum Betrieb einer Wassermühle aufgestauter See. Der Wasserspiegel liegt bei 3,1 m über NN. Die Alster ist nur wenige Meter tief. »

 

140_Flutturm / Ehlers

Flutturm

Der Hamburger Hafen liegt im Einflussbereich von Ebbe und Flut. Wie hoch das Wasser gerade steht, lässt sich am Flutturm an den Landungsbrücken ablesen. »

 

124_Oejendorfer_See / Archiv GLA

Öjendorfer See

Der Öjendorfer See ist durch Bodenaushub entstanden. Von 1925 bis 1929 wurde das ehemals landwirtschaftlich genutzte Gelände auf eine Tiefe von 10-12 m ausgebaggert. »

 

159_Kalte_Hofe / LGV

Kaltehofe

Der letzte große Eingriff in den Verlauf der Norderelbe war die Durchtrennung der Kalten Hofe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1875-1879). »

 

191_Begrabener_Wald / Hamburger Fremdenblatt

Begrabener Wald Industriekanal

Beim Aushub des Industriekanals 1924 waren unter einer Klei- und Muddeschicht von 2 – 3m zahlreiche Baumstämme und Stubben freigelegt worden. Im wesentlichen handelte es sich um Eichen. »

 

192_Begrabener_Wald / unbekannt

Schwarze Brücke - begrabener Wald

Bei Bauvorhaben im Raum Billbrook/Hammerbrook werden auch heute noch nicht selten Reste eines begrabenen Waldes im Untergrund angetroffen (z.B. bei der Schwarzen Brücke). »

 

204_Wurt_in_Finkenwerder  / Ehlers

Wurten in Finkenwerder

Außer den Deichen sieht man entlang der Deichlinien unregelmäßig verteilt einige kleine Hügel, die im Gelände kaum auffallen, wenn man nicht speziell darauf achtet. Das sind die Wurten. »

 

Speicherstadt

247_Speicherstadt_Ziegelbauten_2 / Ehlers

Die für die 1886-1912 erbaute Speicherstadt benutzten Backsteine und Glasurziegel kamen aus Kehdingen. Es gab mehr als 120 Ringöfen linkselbisch, die an 2 Millionen Steine jährlich lieferten. »

 

Chilehaus

248_Chilehaus_breit / Ehlers

Für den Bau des 1924 eingeweihten Chilehauses hat der Architekt Fritz Höger keine Hamburger Ziegel, sondern Bockhorner Klinker (aus Ostfriesland) verwendet. »

 

003_Ammoniten_in_Fußbodenplatten_2 / Ehlers

Ammoniten in Fußbodenplatten

Ammoniten in versteinerter Form sind in Hamburg in Bausteinen zahlreich vertreten, nicht nur im Fußboden der Europa-Passage, sondern auch in Treppen und Fensterbänken zahlreicher Privathäuser. »

 

024_Granit_und_Sandstein / Ehlers

Granit und Sandstein

Der Sockel des Cinemaxx ist mit Granit verkleidet (siehe Bild), der obere Teil dagegen mit Obernkirchener Sandstein. »

 

025_Universitaet_Fluegelbau_Ost / Ehlers

Universität Flügelbau Ost

Das 1802 von Johann August Arens geschaffene Sandstein-Denkmal ist nach mehrfachem Standortwechsel erst 1984 an seinen heutigen Standort gelangt. »

 

036_Bundesbank / Ehlers

Bundesbank

Ein markanter Verblendstein ist für das Dienstgebäude der Bundesbank in der Willy-Brandt-Str. 73 verwendet worden. Dieses Gestein, das unter dem Handelsnamen „Orienta-Granit, rötlich-grau“ geführt wird, kommt aus der Ukraine. »

 

097_Baugrube / Ehlers

Baugrube Sternschanze

Wie der Untergrund Hamburgs aussieht, kann man meist nur bei größeren Bauvorhaben wirklich beobachten. Beim Umbau des Wasserturms im Sternschanzenpark waren Schmelzwassersande der Saale-Eiszeit aufgeschlossen. »

 

155-Klaerwerk / Ehlers

Klärwerk Köhlbrandhöft

Die Einleitung von Schadstoffen in die Elbe ist erheblich zurückgegangen, und das Abwasser Hamburgs wird gründlich gereinigt, bevor es den Fluss erreicht. Die erste Stufe der Reinigung erfolgt in diesen zehn Faultürmen des Klärwerks Köhlbrandhöft. »

 

Alter Elbtunnel

162_Alter_Elbtunnel / Ehlers

Der Bau des ersten Elbtunnels begann 1907. Tunnelbau war damals noch in starkem Maße Handarbeit, und so ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche geologische Erkenntnisse gewonnen wurden. »

 

Düker Dradenau

164_Dueker / Ehlers

Der Tunnel für den Tiefdüker Dradenau wurde 1985/86 im offenen Schildvortrieb durch den Glimmerton unter dem Köhlbrand gebaut. Hier konnte man sehen, wie stark die Gletscher der Eiszeit den Untergrund beansprucht hatten. »