Geotouristische Objekte im Kreis Pinneberg
Prophetensee
Der Prophetensee ist ein morphologisch frischer und gut erhaltener, kleiner Erdfall auf dem Salzstock von Quickborn. Man erreicht ihn über die Süderstraße und von dort auf einem schmalen Fußweg. »
Ziegeleigrube Rotenlehm
Beim Bau der „König-Christian VIII.-Ostseebahn“ von Altona nach Kiel wurde 1844 überraschend ein kräftig rot gefärbter Ton angeschnitten. Es handelte sich um Schichten des Rotliegenden (Perm). »
Tiefbohrung von 1872
Bei Lieth wurde im Jahre 1872 die damals tiefste Bohrung der Welt abgeteuft. Bis in eine Tiefe von 1338 Meter wurden Zechstein-Ablagerungen, überwiegend jedoch Gesteine des Rotliegenden angetroffen. »
Wedeler Roland
Der Wedeler Roland ist um 1588 als Symbol der Handels- und Marktrechte Wedels (Ochsenmarkt) besteht aus 32 Blöcken von Obernkirchener Sandstein. Er gelangte 1950 an seinen heutigen Platz. »
Elbtalrand Holmerberg-Wedel
Die Steilufer der Elbe sind heute meist bewachsen. Wenn ein Steilufer nicht mehr der Abtragung unterliegt, spricht man von einem „fossilen Kliff“. Solch ehemaliges Steilufer der Elbe sieht man zum Beispiel zwischen Holm und Wedel. »
Holmer Sandberge
Die Holmer Sandberge sind durch Ausblasung von Sanden aus den vegetationsarmen Gebieten des Elbtales in spätweichselglazialer bis frühholozäner Zeit entstanden. Sie zeigen eine interessante Abfolge verschiedener Formen. »
Himmelmoor
Ab etwa 1870 begannen mehrere Torffabriken mit der teilmaschinellen Torfgewinnung im Kernbereich des Moores. Ab 1970 werden keine Strafgefangenen mehr zum Torfabbau eingesetzt. Die Produktion konzentriert sich heute völlig auf Torfmull und Düngetorf zur Bodenverbesserung. »








