Geotouristische Objekte im Kreis Pinneberg

 

040_Elsensee / Ehlers

Elsensee

Der Elsensee mit einem Durchmesser von ca. 450 m ist sehr wahrscheinlich ein älterer Erdfall auf dem Salzstock von Quickborn-Schnelsen. Verkarstungsfähige Gesteine des Rotliegenden wurden 200 m nördlich des Sees in 40 m Tiefe erbohrt. »

 

041_Prophetensee / Ehlers

Prophetensee

Der Prophetensee ist ein morphologisch frischer und gut erhaltener, kleiner Erdfall auf dem Salzstock von Quickborn. Man erreicht ihn über die Süderstraße und von dort auf einem schmalen Fußweg. »

 

042_Ziegeleigrube_Rotenlehm / LGV

Ziegeleigrube Rotenlehm

Beim Bau der „König-Christian VIII.-Ostseebahn“ von Altona nach Kiel wurde 1844 überraschend ein kräftig rot gefärbter Ton angeschnitten. Es handelte sich um Schichten des Rotliegenden (Perm). »

 

043_Gedenkstein_fuer_die_Tiefbohrung_von_1872 / Ehlers

Tiefbohrung von 1872

Bei Lieth wurde im Jahre 1872 die damals tiefste Bohrung der Welt abgeteuft. Bis in eine Tiefe von 1338 Meter wurden Zechstein-Ablagerungen, überwiegend jedoch Gesteine des Rotliegenden angetroffen. »

 

006_Arboretum / Ehlers

Arboretum

Verkieseltes Holz ist im Arboretum in Ellerhoop ausgestellt. In dem großzügig angelegten Park kann man auch in mehreren Stationen die Entwicklung der Pflanzengesellschaften seit dem Erdaltertum verfolgen. »

 

027_Roland / Ehlers

Wedeler Roland

Der Wedeler Roland ist um 1588 als Symbol der Handels- und Marktrechte Wedels (Ochsenmarkt) besteht aus 32 Blöcken von Obernkirchener Sandstein. Er gelangte 1950 an seinen heutigen Platz. »

 

041_Lieth_Altpleistozaen / Alf Grube

Lieth

Seit 1925 wurde in der Meinertschen Kalkgrube bei Lieth ein grauer Zechsteinkalk gewerblich abgebaut und zur Bodenverbesserung für kalkarme Böden aufbereitet. 1980 stieß man bei einer Vertiefung der Grube auf den Gipshut des Salzstockes Elmshorn. »

 

128_Krupunder_See / Ehlers

Krupunder

Nach älterer Interpretation ist der Krupunder See durch Ausblasung von Sanden auf saalezeitlicher Grundmoräne entstanden. Gegen eine Deutung als Ausblasungswanne spricht allerdings die sehr große Tiefe des Sees (über 10 m!). »

 

146_Karte / LGV

Elbtalrand Holmerberg-Wedel

Die Steilufer der Elbe sind heute meist bewachsen. Wenn ein Steilufer nicht mehr der Abtragung unterliegt, spricht man von einem „fossilen Kliff“. Solch ehemaliges Steilufer der Elbe sieht man zum Beispiel zwischen Holm und Wedel. »

 

186_Holmer_Sandberge / Ehlers

Holmer Sandberge

Die Holmer Sandberge sind durch Ausblasung von Sanden aus den vegetationsarmen Gebieten des Elbtales in spätweichselglazialer bis frühholozäner Zeit entstanden. Sie zeigen eine interessante Abfolge verschiedener Formen. »

 

193_Himmelmoor / Ehlers

Himmelmoor

Ab etwa 1870 begannen mehrere Torffabriken mit der teilmaschinellen Torfgewinnung im Kernbereich des Moores. Ab 1970 werden keine Strafgefangenen mehr zum Torfabbau eingesetzt. Die Produktion konzentriert sich heute völlig auf Torfmull und Düngetorf zur Bodenverbesserung. »