Geotouristische Objekte im Bezirk Wandsbek
"Käse aus Stein"
Aus Emeljanov-Granit, einem Gestein aus der Ukraine, ist die Plastik vor der Schule am Redder in Sasel, der sogenannte "Käse aus Stein". Die Plastik stammt von Thomas Darboven. »
Der Opferstein in Sasel
Mit seiner Größe von 4,5 x 2,4 x 2,0 (?) m wäre der Opferstein in Sasel heute noch immer der zweitgrößte Hamburger Findling. Leider ist er im 19. Jahrhundert zerstört worden. »
Wohldorfer Wald
Es gibt eine ganze Reihe von Endmoränen in und um Hamburg. Am markantesten sind die Moränenzüge der Weichseleiszeit, zu denen der Wohldorfer Wald gehört. »
Salzgrotte
Salz zum Anfassen kann man bei einem Besuch in der Salzgrotte in der Bramfelder Chaussee 346 erleben. Aus 16 Tonnen Salz aus dem Himalaya und 5,5 Tonnen Salz aus dem Toten Meer ist hier eine künstliche Höhle geschaffen worden. »
Mäander der Bredenbek
Flüsse und Bäche haben unter natürlichen Bedingungen keinen geradlinigen Verlauf, sondern neigen zum Mäandrieren. Dabei wird am Prallhang Material vom Ufer abgetragen, während es am Gleithang wieder abgelagert wird. »
Bodenlehrpfad Wohldorfer Wald
Der Bodenlehrpfad im Wohldorfer Wald erläutert die Böden des Jungmoränengebietes, während der Lehrpfad in den Harburger Bergen die Böden des Altmoränengebietes der Saale-Eiszeit darstellt. »
Mellenberg
Der Mellenberg ist ein annähernd kreisrunder, isoliert stehender Hügel, der sich etwa 12 m über seine Umgebung erhebt. Er wird als weichselzeitliche Endmoräne interpretiert. »
Duvenstedter Brook
Im Bereich des Duvenstedter Brooks lag in der Weichsel-Kaltzeit ein Eisstausee. In dem flachen Seebecken wurden überwiegend Feinsedimente abgelagert. Schließlich entstand ein Überlauf in Richtung des heutigen Alstertales. »
Wandsbeker Eisstausee
In Wandsbek ist es auch während der Saale-Eiszeit zeitweilig zur Bildung von Stauseen gekommen. Der größte dieser Stauseen, der Wandsbeker Eisstausee, ist erst bei der Kartierung von Blatt Wandsbek (2003) entdeckt worden. »
Volksdorfer Teichwiesen
Die Tunneltäler der Weichsel-Eiszeit sind meist nur wenige Zehner von Metern tief. Die Niederung der Volksdorfer Teichwiesen ist etwa 1 km lang und 300 m breit. Sie erstreckt sich in ost-westlicher Richtung. »
Stellmoorer Tunneltal
Das bekannteste Tunneltal des Hamburger Raumes ist das Stellmoorer Tunneltal. Die Ausgestaltung des Tales durch Querrippen und Übertiefungen sind für seine Entstehung kennzeichnend. Charakteristisch ist auch das Auftreten von Wallbergen (Osern). »
Kiebitzmoor
Das Toteisloch des Kiebitzmoores liegt auf einem Geestplateau im Randbereich der Jungmoränenlandschaft (weichseleiszeitlich geprägte Landschaftsformen). Die kleine vermoorte Senke grenzt im Norden an die Tonradskoppel. »
Ohlkuhlenmoor
Das Ohlkuhlenmoor ist ein kleines Toteisloch in einer Sanderfläche. Die vergleichsweise verwaschenen Oberflächenformen sind darauf zurückzuführen, dass es sich um Bildungen der Saale-Eiszeit handelt, die in später stark eingeebnet worden sind. »
Kupferteich
Als die Mellingbek im 14. Jahrhundert für den Betrieb einer Wassermühle aufgestaut wurde, enztstand der 900 m lange Kupferteich - nicht zu verwechseln mit dem Kupferteich an der Wandse oder dem Kupferteich an der Ammersbek. »
Ziegeleitongrube Wandsbek
Eine Reihe von Hamburger Seen ist durch Abgrabungen entstanden. Hierzu gehört der 1935 entstandene Tonteich in Wandsbek-Ost (Strandbad Ostende). Er ist etwa 7,5 m tief. »
Bramfelder See
Der Bramfelder See bestand ursprünglich aus zwei Teichen, die durch einen Bachlauf miteinander verbunden waren. Der Zufluss erfolgte vom Norden, vom Prökelmoor (heute Teil des Ohlsdorfer Friedhofs). »
Sievertsche Tongrube
In Hummelsbüttel haben Gletscher der Eiszeit die Schichten des Untergrunds gestaucht und dabei in Falten und Schuppen ältere Tone bis an die Geländeoberfläche verfrachtet. »
Ziegeleitongrube Farmsen
Ton für Ziegelherstellung wurde früher an vielen Stellen im Hamburger Stadtgebiet abgebaut. Zu den aufgelassenen Gruben gehört die zu einer Seen-Landschaft umgestaltete Grube in Farmsen. »
Rodenbeker Quellental
Der nördliche Abschnitt der Alster ist in der Weichsel-Eiszeit unter dem Eis geformt worden. Zu diesem Bereich gehört auch das Rodenbecker Quellental. Man nimmt an, dass der äußerste Rand damals wenig weiter südlich gelegen hat. »








