Geotouristische Objekte im Bezirk Wandsbek

 

035_Kaese_aus_Stein / Ehlers

"Käse aus Stein"

Aus Emeljanov-Granit, einem Gestein aus der Ukraine, ist die Plastik vor der Schule am Redder in Sasel, der sogenannte "Käse aus Stein". Die Plastik stammt von Thomas Darboven. »

 

045_Opferstein_in_Sasel / Ehlers

Der Opferstein in Sasel

Mit seiner Größe von 4,5 x 2,4 x 2,0 (?) m wäre der Opferstein in Sasel heute noch immer der zweitgrößte Hamburger Findling. Leider ist er im 19. Jahrhundert zerstört worden. »

 

078_Wohldorfer_Wald / Ehlers

Wohldorfer Wald

Es gibt eine ganze Reihe von Endmoränen in und um Hamburg. Am markantesten sind die Moränenzüge der Weichseleiszeit, zu denen der Wohldorfer Wald gehört. »

 

011_Salzgrotte / Ehlers

Salzgrotte

Salz zum Anfassen kann man bei einem Besuch in der Salzgrotte in der Bramfelder Chaussee 346 erleben. Aus 16 Tonnen Salz aus dem Himalaya und 5,5 Tonnen Salz aus dem Toten Meer ist hier eine künstliche Höhle geschaffen worden. »

 

167_Bredenbek / Ehlers

Mäander der Bredenbek

Flüsse und Bäche haben unter natürlichen Bedingungen keinen geradlinigen Verlauf, sondern neigen zum Mäandrieren. Dabei wird am Prallhang Material vom Ufer abgetragen, während es am Gleithang wieder abgelagert wird. »

 

200_Bodenlehrpfad / Ehlers

Bodenlehrpfad Wohldorfer Wald

Der Bodenlehrpfad im Wohldorfer Wald erläutert die Böden des Jungmoränengebietes, während der Lehrpfad in den Harburger Bergen die Böden des Altmoränengebietes der Saale-Eiszeit darstellt. »

 

087_Mellenberg / Ehlers

Mellenberg

Der Mellenberg ist ein annähernd kreisrunder, isoliert stehender Hügel, der sich etwa 12 m über seine Umgebung erhebt. Er wird als weichselzeitliche Endmoräne interpretiert.  »

 

098_Duvenstedter_Brook / Stüven

Duvenstedter Brook

Im Bereich des Duvenstedter Brooks lag in der Weichsel-Kaltzeit ein Eisstausee. In dem flachen Seebecken wurden überwiegend Feinsedimente abgelagert. Schließlich entstand ein Überlauf in Richtung des heutigen Alstertales. »

 

099_Wandsbeker_Eisstausee / Ehlers

Wandsbeker Eisstausee

In Wandsbek ist es auch während der Saale-Eiszeit zeitweilig zur Bildung von Stauseen gekommen. Der größte dieser Stauseen, der Wandsbeker Eisstausee, ist erst bei der Kartierung von Blatt Wandsbek (2003) entdeckt worden. »

 

100_Volksdorfer_Teichwiesen / Ehlers

Volksdorfer Teichwiesen

Die Tunneltäler der Weichsel-Eiszeit sind meist nur wenige Zehner von Metern tief. Die Niederung der Volksdorfer Teichwiesen ist etwa 1 km lang und 300 m breit. Sie erstreckt sich in ost-westlicher Richtung. »

 

101_Stellmoorer_Tunneltal / Ehlers

Stellmoorer Tunneltal

Das bekannteste Tunneltal des Hamburger Raumes ist das Stellmoorer Tunneltal. Die Ausgestaltung des Tales durch Querrippen und Übertiefungen sind für seine Entstehung kennzeichnend. Charakteristisch ist auch das Auftreten von Wallbergen (Osern). »

 

105_Kiebitzmoor_2 / Ehlers

Kiebitzmoor

Das Toteisloch des Kiebitzmoores liegt auf einem Geestplateau im Randbereich der Jungmoränenlandschaft (weichseleiszeitlich geprägte Landschaftsformen). Die kleine vermoorte Senke grenzt im Norden an die Tonradskoppel. »

 

Hüsermoor / Ehlers

Hüsermoor

Das Hüsermoor ist ein kleines Toteisloch in einer Sanderfläche der Saale-Eiszeit. Benachbarte, weniger deutlich ausgeprägte Hohlformen wie das Ohlkuhlenmoor, das Wildemoor oder das Raakmoor sind vermutlich auf ähnliche Weise entstanden. »

 

107_Ohlkuhlenmooor_2 / Ehlers

Ohlkuhlenmoor

Das Ohlkuhlenmoor ist ein kleines Toteisloch in einer Sanderfläche. Die vergleichsweise verwaschenen Oberflächenformen sind darauf zurückzuführen, dass es sich um Bildungen der Saale-Eiszeit handelt, die in später stark eingeebnet worden sind. »

 

108_Wildemoor_2 / Ehlers

Wildemoor

Auch das Wildemoor ist als Toteisloch in einer Sanderfläche der Saale-Eiszeit entstanden. Das Gelände ist in der letzten Eiszeit unter dem Einfluss des Periglazialklimas stark eingeebnet worden. »

 

109_Raakmoor / Ehlers

Raakmoor

Das Raakmoor hat sich in einem Toteisloch in einer Sanderfläche der Saale-Eiszeit gebildet. Nach der Abtorfung früherer Jahrzehnte soll durch Aufstau des Wassers neues Moorwachstum gefördert werden.  »

 

118_Kupferteich / Ehlers

Kupferteich

Als die Mellingbek im 14. Jahrhundert für den Betrieb einer Wassermühle aufgestaut wurde, enztstand der 900 m lange Kupferteich - nicht zu verwechseln mit dem Kupferteich an der Wandse oder dem Kupferteich an der Ammersbek. »

 

123_Ziegeleitongrube_Wandsbek / Ehlers

Ziegeleitongrube Wandsbek

Eine Reihe von Hamburger Seen ist durch Abgrabungen entstanden. Hierzu gehört der 1935 entstandene Tonteich in Wandsbek-Ost (Strandbad Ostende). Er ist etwa 7,5 m tief. »

 

127_Bramfelder_See / Ehlers

Bramfelder See

Der Bramfelder See bestand ursprünglich aus zwei Teichen, die durch einen Bachlauf miteinander verbunden waren. Der Zufluss erfolgte vom Norden, vom Prökelmoor (heute Teil des Ohlsdorfer Friedhofs). »

 

134_Sievertsche_Tongrube / Ehlers

Sievertsche Tongrube

In Hummelsbüttel haben Gletscher der Eiszeit die Schichten des Untergrunds gestaucht und dabei in Falten und Schuppen ältere Tone bis an die Geländeoberfläche verfrachtet. »

 

246_Ziegeleitongrube_Farmsen / Ehlers

Ziegeleitongrube Farmsen

Ton für Ziegelherstellung wurde früher an vielen Stellen im Hamburger Stadtgebiet abgebaut. Zu den aufgelassenen Gruben gehört die zu einer Seen-Landschaft umgestaltete Grube in Farmsen. »

 

Wittmoor

198_Wittmoor / Ehlers

Das Wittmoor liegt in einer Niederung, die ursprünglich von einer Gletscherzunge der Weichsel-Eiszeit ausgeschürft wurde. In der feuchten Senke setzte nach dem Ende der Eiszeit Vermoorung ein. »

 

Rodenbeker Quellental

166_Rodenbeker_Quellental / Ehlers

Der nördliche Abschnitt der Alster ist in der Weichsel-Eiszeit unter dem Eis geformt worden. Zu diesem Bereich gehört auch das Rodenbecker Quellental. Man nimmt an, dass der äußerste Rand damals wenig weiter südlich gelegen hat. »