Der Bahrenfelder See
(Ehlers)
Bemerkungen/Kurzbeschreibung:
Um 1900 wurde in der Ziegeleitongrube in Langenfelde der Gipshut des Salzstockes Othmarschen-Langenfelde aufgeschlossen. Dadurch wurde deutlich, dass einige der geschlossenen Hohlformen zwischen Othmarschen und Langenfelde auf Verkarstung im Untergrund zurückgehen. Der bekannteste dieser Erdfälle ist der Bahrenfelder See, der 1914 noch eine maximale Wassertiefe von 8,54 m aufwies.
(LGV)
| Objekt-Nr.: | 2 |
| Ortsbezeichnung: | Bahrenfeld |
| Bundesland: | Hamburg |
| TK 25-Nr.: | 2425 Hamburg |
| Rechts- u. Hochwert: | R 35 59 517, H 59 37 619 |
| Geländehöhe: | NN + 24 m |
| Geotoptyp: | Erdfall |
Regionalgeologische | Karsterscheinungen über dem Salzstock Othmarschen-Langenfelde |
Stratigraphische Stellung | Perm,Quartär |
Petrographische | entfällt |
| Genese: | durch unterirdische Auslaugung von Salz oder Gips entstandene Senkung, die weitgehend mit limnischen Ablagerungen wieder verfüllt ist. |
| Objektklasse: | Oberflächenform |
| Größe des Objekts: | 5130 m2 |
| Erreichbarkeit: | Das Objekt liegt in einem kleinen Park und ist gut erreichbar. |
| Nutzung: | Park |
Schutzstatus: | Landschaftsschutz |
Literatur:
Ehlers, J. (1995): Geologische Karte von Hamburg 1:25.000, Erläuterungen zu Blatt Nr. 2425 Hamburg. - Hamburg: Geologisches Landesamt. 164 S.
Koch, E. (1918): Der Bahrenfelder See. – Beiheft zum Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten, XXXV, 1917.
Koch, E. (1952): Vom Untergrund des Bezirks Eimsbüttel (Gipsberge und Salzlager unter uns). - In: Festschrift zur Eimsbüttler Woche: 4 S.
Ring, I. (1984): Geheimnisumwobener Bahrenfelder See. - Unser Blatt Flottbek Othmarschen, 36 (3): 6-8, (4): 6, (6): 5.
Wolff, W. (1914): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten Bundesstaaten, Lieferung 192, Blatt Hamburg. - Berlin: Königlich Preußische Geologische Landesanstalt. 58 S.
Bearbeiter: Ehlers

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