German Open 2016 Weiter geht's am Rothenbaum

Star des Turniers im Jahr 2015: Der Spanier Rafael Nadal. Und der Publikumsliebling tat was für sein Antrittsgeld: Im Finale besiegte er den Italiener Fabio Fognini nach hartem Kampf. Fognini gewann in Hamburg auch 2013, Nadal fünf Jahre vorher.

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German Open

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German Open 2016

Die 110. Ausgabe des Tennis-Turniers am Hamburger Rothenbaum heißt erstmal wieder „German Open“ und findet vom 9. bis zum 17. Juli 2016 statt. Der Österreichische Wettanbieter „bet-at-home“ hat nach seinem fünfjährigen Engagement am Rothenbaum den Vertrag mit der „Hamburg sports & entertainment GmbH“ (HSE) nicht verlängert. Damit verliert das Turnier seinen Titelsponsor. Grund für den Ausstieg: „Unser Schwerpunkt ist in den nächsten Jahren das Hauptsponsoring bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin“, sagt Claus Retschitzegger, Head of Communication von bet-at-home.com.
2015 kamen an neun Turniertagen insgesamt 71 500 Zuschauer auf die Anlage am Rothenbaum um die Stars zu bewundern.
„Wir werden den Tennisfans 2016 erneut eine attraktive Mischung aus großen Namen, den deutschen Aushängeschildern und den Stars von morgen präsentieren“, kündigt Turnierdirektor Michael Stich an.
Einer ist auch 2016 auf jeden Fall wieder dabei: Alexander Zverev aus Hamburg. Turnierdirektor Michael Stich sorgte mit einer ungewöhnlichen Aktion für Aufsehen: Er räumte dem Hamburger Talent im Jahr 2014 ein Startrecht bis 2018 ein, will damit den Nachwuchs fördern. 2014 verlor Zverev erst im Halbfinale gegen den Spanier David Ferrer mit 0:6 und 1:6. Der wiederum unterlag im Finale dem ungesetzten Argentinier Leonardo Mayer. Im Folgejahr schied Zverev bereits in der ersten Runde gegen Tommy Robredo aus. Zverev wurde 2015 zum „ATP Star of Tomorrow“ gewählt.Zum Ende des Jahres stand er auf Platz 83 der ATP-Weltrangliste.

Lombarium Classics 2016: Leconte kommt

Inzwischen eine Tradition. Turnierdirektor Michael Stich tritt gegen einen seiner ehemaligen Konkrrenten an. In diesem Jahr spielt er gegen den Franzosen und ehemaligen Weltranglistenfünften Henri Leconte. In 16 Profijahren gewann der Spaßvogel neun Einzel- und zehn Doppeltitel. Mit Yannik Noah (Frankreich) gewann er 1984 das Doppel bei den French Open in Paris. 1988 stand er dort im Einzelfinale, verlor aber gegen den Schweden Mats Wilander. 1991 wurde Leconte mit seiner Mannschaft Davis-Cup-Sieger. In Hamburg spielt der Publikumsliebling achtmal und gewann 1986 gegen den Tschechen Miroslaw „Die Katze“ Mecir in vier Sätzen. Das Spiel Stich gegen Leconte findet am 10. Juli um 18 Uhr am Rothenbaum statt.

Stich spielte bereits gegen Ivan Lendl( 2011) John McEnroe (2012), Mats Wilander (2013), Pat Cash (2014) sowie Goran Ivanisevic 82015.
Karten für die German Open und die Lombardium Classics 2016 gibt es hier

Bet-and-home-open 2015

Zum 109. Mal wurde in Hamburg gespiel (25. Juli bis zum 2. August). Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr der ehemalige Weltranglistenerste Rafael Nadal (29) aus Spanien, damals auf Platz zehn der Weltrangliste. In Hamburg war er an Platz 1 gesetzt. Turnierdirektor Michael Stich hatte zwei Jahre verhandelt, um Nadal verpflichten zu können: „Es gibt weltweit drei Spieler, die das Publikum anziehen. Roger Federer, Novak Djokovic und Nadal. Ich freue mich unheimlich, dass wir den Hamburgern einen solchen Spitzenspieler präsentieren können“, sagte Stich vor dem Turnier.

Nadal schlug gleich am ersten Tag auf: Allerdings im Doppel. Dort spielte er mit Landsmann Jaume Munar. Der erhielt eine Wild Card für das Turnier. Das war eine der Bedingungen von Nadal, um in Hamburg zu spielen. Geholfen hat es nicht. Die beiden verloren in zwei Sätzen. Dafür hat Nadal die Einzelkonkurrenz gewonnen.

Nicht dabei: Tommy Haas (37). Nach seiner Schulterverletzung war er eigentlich wieder fit, er spielte auch in Stuttgart, Halle und Wimbledon. Aber eine Rückkehr auf Sand passte in diesem Jahr nicht in seinen Plan. Michael Stich hofft auf einen Abschied im Jahr 2016.

Verletzungsbedingt abgesagt hatten am 24. Juli der an 1 gesetzte Spanier David Ferrer (Ellenbogen) und der an 3 gesetzte Franzose Gilles Simon (Fußverletzung beim Davis Cup). Für Ferrer und Simon rückten Benoit Paire (Frankreich) und Aljaz Bedene (Slowenien) ins Hauptfeld.

Sonntag, 2. August

Rafael Nadal – Fabio Fognini 7:5, 7:5
Jamie Murray/John Peers – Juan Sebastian Cabal/Robert Farah 2:6, 6:3, 10:8

Sonnabend, 1. August

1. Halbfinale: Fabio Fognini – Lucas Pouille 6:2, 7:6 (7:2)
2. Halbfinale: Rafael Nadal – Andreas Seppi 6:1, 6:2
2. Halbfinale: Jamie Murray/John Peers – Simone Bolelli/Fabio Fognini; ohne Spiel/Magenverstimmung Bolelli

Freitag, 31. Juli

Bolelli krank, Nadal im Halbfinale
1. Viertelfinale: Lucas Pouille – Benoit Paire 6:3, 6:2
2. Viertelfinale: Fabio Fognini – Aljaz Bedene 6:4, 7:5
3. Viertelfinale: Rafael Nadal – Paulo Cuevas 6:3, 6:2
4. Viertelfinale: Andreas Seppi – Simone Bolleli; ohne Spiel/Magenverstimmung Bolelli
1. Halbfinale: Juan Sebastian Cabal/Robert Farah – Alexander Peya/Bruno Soares 3:6, 6:1, 10:6

Ergebnisse von Donnerstag, 30. Juli

Mit Florian Mayer ist der letzte deutsche Einzelspieler ausgeschieden. Nadal steht im Viertelfinale
2. Runde: Pablo Cuevas – Jerzy Janowicz 6:3, 4:6, 6:2
2. Runde: Andreas Seppi – Florian Mayer 4:6, 6:2, 6:3
2. Runde: Rafael Nadal – Jiri Vesely 6:4, 7:6 (7:2)
2. Runde: Simone Bolelli – Jaume Munar 6:1, 6:7 (5:7), 6:4
Viertelfinale: Alexander Peya/Bruno Soare – Martin Klizan/Lukas Rosol 6:3, 6:4
Viertelfinale: Juan Sebastian Cabal/Robert Farah – Pablo Cuevas/David Marrero 6:4, 6:2
Viertelfinale: Jamie Murray/John Peers – Frank Moser/Jan-Lennard Struff 6:3, 6:4
Viertelfinale: Simone Bolleli/Fabio Fognini – Guillermo Garcia-Lopez/Fernando Verdasco (Garcia-Lopez verletzt, nicht angetreten)

Ergebnisse von Mittwoch, 29. Juli

1. Runde: Pablo Cuevas – Diego Schwarzmann 7:6 (7:4), 6:4
2. Runde: Lucas Pouille – Juan Monaco 6:1, 7:5
2. Runde: Fabio Fognini – Albert Ramos-Vinolas 6:2, 3:6, 6:3
2. Runde: Benoit Paire – Tommy Robredo 2:6, 6:3, 7:5
2. Runde: Aljaz Bedene – Roberto Bautista Agut 7:6 (7:2), 7:6 (9:7)
1. Runde: Alexander Peya/Bruno Soare – Jeremy Chardy/Lukasz Kubot 6:3, 7:5
1. Runde: Jamie Murray/John Peers – Florian Mayer/Jiri Vesely 7:6 (7:5), 6:2
1. Runde: Pablo Cuevas/David Marrero – Nicolas Almagro/Diego Schwartzman 7:5, 6:4 
1. Runde: Juan Sebastian Cabal/Robert Farah – Philipp Kohlschreiber/Philipp Petzschner 6:1, 7:6 (7:3)
1. Runde: Martin Klizian/Lukas Rosol – Marin Draganja/Henri Kontinen 6:4, 6:2
1. Runde: Frank Moser/Jan-Lennard Struff – Albert Ramos Vinolas/Andreas Seppi 6:3, 6:4

Ergebnisse von Dienstag, 28. Juli

Philipp Kohlschreiber, Deutschlands Nummer 1, ist ausgeschieden, auch Zverev ist raus. Nadal ist in Runde zwei
1. Runde: Roberto Bautista Agut – Borna Coric 6:3, 6:4
1. Runde: Juan Monaco – Ernests Gulbis 6:3, 6:7 (5:7), 6:3
1. Runde: Andreas Seppi – Martin Klizian 6:2, 6:4
1. Runde: Aljaz Bedene – Daniel Gimeno-Traver 6:4, 6:1
1. Runde: Benoit Paire – Philipp Kohlschreiber 6:3, 3:6, 6:1
1. Runde: Fabio Fognini – Jeremy Chardy 6:3, 6:7 (5:7), 6:4
1. Runde: Jaume Munar – Guillermo Garcia-Lopez 1:2, Aufgabe Garcia-Lopez
1. Runde: Jiri Vesely – Andreas Haider-Maurer 3:6, 6:1, 6:0
1. Runde: Simone Bolleli – Lukas Rosol 7:6 (7:3), 7:6 (8:6)
1. Runde: Rafael Nadal – Fernando Verdasco 3:6, 6:1, 6:1
1. Runde: Tommy Robredo – Alexander Zverev 6:7 (3:7), 6:4, 6:2

Ergebnisse von Montag, 27. Juli

Nadal im Doppel ausgeschieden, Florian Mayer ist weiter
1. Runde: Jerzy Janovicz – Taro Daniel 6:4, 6:3
1. Runde: Florian Mayer – Albert Montanes 4:6, 6:2, 6:2
1. Runde: Lucas Pouille – Inigo Cervantes 7:6 (7:2), 6:4
1. Runde: Albert Ramos-Vinolas – Nicolas Almago 6:4, 7:6 (7:3)
1. Runde: Guillermo Garcia-Lopez/Fernando Verdasco – Dominic Inglot/Robert Lindstedt 4:6, 6:4, 10:8
1. Runde: Simone Bolelli/Fabio Fognini – Jaume Munar/Rafael Nadal 6:4, 6:2

Fakten zum Turnier

Gesamtpreisgeld:     1 285 955 Euro
Preisgeld Sieger:         311 775 Euro
Preisgeld Finalist:       140 560 Euro
Preisgeld Halbfinale:    66 580 Euro
Preisgeld Viertelfinale: 32 130 Euro
Preigeld Achtelfinale:  16 380 Euro
Preisgeld 1. Runde:       9 010 Euro
Teilnehmer Einzel: 48
Teinehmer Doppel: 16
Belag: Sand
Qualifikation: 25. und 26. Juli (vier Qualifikanten kommen ins Hauptfeld)
Weltranglistenpunkte:  Sieger 500, Finalist 300, Halbfinalist 180, Viertelfinalist 90, 3. Runde 45, 2. Runde 20, 1. Runde 0.

Teilnehmer 2015

Rafael Nadal (ESP, ATP-Platz 10)
Tommy Robredo (ESP, 21)
Roberto Bautista Agut (ESP, 23)
Andreas Seppi (ITA, 26)
Pablo Cuevas (ARG, 27)
Juan Monaco (ARG, 30)
Guillermo Garcia-Lopez (ESP, 31)
Fabio Fognini (ITA, 33)
Philipp Kohlschreiber (Augsburg, 34)
Borna Coric (CRO, 37)
Martin Klizan (SLO, 38)
Fernando Verdasco (ESP, 40)
Jeremy Chardy (FRA, 44)
Jiri Vesely (CZE, 45)
Lukas Rosol (CZE, 46)
Jerzy Janowicz (POL, 51)
Andreas Haider-Maurer (AUT, 58)
Simone Boleili (ITA, 60)
Daniel Gimeno-Traver (ESP, 62)
Benoit Paire (FRA, 62)
Diego Schwartzmann (ARG, 65)
Albert Ramos-Vinolas (ESP, 66)
Aljaz Bedene (SLO, 70)
Alexander Zverev (Hamburg, 76, Wild Card)
Ernests Gulbis (LAT, 82)
Nicolas Almagro (ESP, 137)
Florian Mayer (Bayreuth, 274, Wild Card)
Jaume Munar (ESP, 688, Wild Card)
Taro Daniel (JAP, Qualif., 112)
Albert Montanes (ESP, Qualif., 113)
Inigo Cervantes (ESP, Qualif., 124)
Lucas Pouille (FRA, Qualif., 85) 

Die Lombardium Classics 2015

Im Rahmen dieses Schaukampfes trat Michael Stich im Jahr 2015 am 26. Juli gegen den Kroaten Goran Ivanisevic an - und verlor vor 5500 begeisterten Zuschauern in drei Sätzen mit 7:6 (7:2), 3:6 und 9:11.
Als Profi spielte der Kroate zwischen 1989 und 1999 insgesamt neunmal in Hamburg. Nun kehrte er nach 16 Jahren zurück. Im direkten Vergleich auf der ATP-Tour führt Stich mit 5:2. Beide gewannen während ihrer Profikarriere in Wimbledon: Stich im Jahr 1991 gegen Boris Becker, Ivanisevic zehn Jahre später gegen den Australier Patrick Rafter. Noch etwas haben beide gemeinsam: Ihre höchste Platzierung in der ATP-Weltrangliste war Platz zwei, beide starteten ihre Profikarriere im Jahr 1988. Stich gewann 18 Einzelturniere und zehn im Doppel, war 1993 ATP-Weltmeister und wurde gemeinsam mit Boris Becker 1992 Olympiasieger im Doppel in Barcelona. Gesamtpreisgeld: 12 595 128 Dollar. Ivanisevic war 22-mal im Einzel erfolgreich (neunmal im Doppel). Seit 2005 spielt er im Rahmen der ATP Champions Tour. Das ist eine Turnierserie mit ehemaligen Profis. Außerdem trainiert er seit 2014 seinen Landsmann Marin Cilic. Sein Gesamtpreisgeld: 19 878 007 Dollar.
In vorangegangenen Schaukämpfen spielte Stich bereits gegen Pat Cash (2014,4:6, 6:1, 10:8), Mats Wilander (2013), John McEnroe (2012, 4:6, 6:1, 13:15).

Offizielle Website: bet-at-home-open.com


 

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Weiter geht's am Rothenbaum
Star des Turniers im Jahr 2015: Der Spanier Rafael Nadal. Und der Publikumsliebling tat was für sein Antrittsgeld: Im Finale besiegte er den Italiener Fabio Fognini nach hartem Kampf. Fognini gewann in Hamburg auch 2013, Nadal fünf Jahre vorher.
http://www.hamburg.de/german-open/
20160518 11:48:48
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