German Open 2016 Weiter geht's am Rothenbaum

Star des Turniers (9. bis 17. Juli) ist in diesem Jahr ein Deutscher: Der top gesetzte Philipp Kohlschreiber. Alexander Zverev aus Hamburg schied schon in der ersten Runde aus.

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German Open

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German Open 2016

Adresse
Hallerstraße 89, 20149 Hamburg
Telefon
040 85 40 27 97 - 7
E-Mail
info@centercourtlounge.de
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Center Court Lounge im Tennisstadion am Rothenbaum
Laufzeit
9. bis 17. Juli 2016

Die Stars in diesem Jahr

Philipp Kohlschreiber führt in diesem Jahr die Setzliste an. Leider gab es einige Absagen: Österreichs Topspieler Dominic Thiem (ATP 8) ist genauso, wie Kollege Kevin Andersen (ATP 25), gesundheitlich angeschlagen und spielt in Hamburg nicht. Thiem hat eine Stirnhöhlenentzündung.

Wegen des Termins mit dem Davis Cup in der gleichen Wochen gab es insgesamt zehn Absagen von Spielern, die in der Meldeliste waren: die Argentinier Juan Monaco (Hamburg-Sieger von 2012), Guido Pella und Federico Delbonis, die Spanier Roberto Bautista Agut und Pablo Carreno Busta, die Tschechen Jiri Vesely und Lukas Rosol, Fabio Fognini (Hamburg-Sieger von 2014), Lucas Pouille und Malek Jaziri. Zudem sind einige Spieler, die Nachrücker gewesen wären, ebenfalls nicht am Start, darunter Ernests Gulbis und Mikhail Kukushkin.Vorjahressieger Rafael Nadal leidet unter einer Handgelenks-Verletzung und muss pausieren.

Das Finale: Klizan gewinnt

Im Finale spielten der Argentinier Pablo Cuevas der an drei gesetzt war und der Slowake Martin Klizan. Klizan gewann mit 6:1 und 6:4 und trat damit die Nachfolge von Vorjahressiere Rafael Nadal an. Cuevas gab auf dem Weg ins Endpiel keinen Satz ab, in der ersten Runde schlu er Florian Mayer. Ähnlich souverän kam sein Gegner ins Finale. Nur in der ersten Runde verlor er einen Satz gegen den Holländer Igor Sijsling.

Im Doppel gewannen Henri Kontinen (Finnalnd) und John Peers (Australien) mit 7:5 und 6:3 gegen Daniel Nestor (Kanada) und Aisam-UL-Haq Qureshi aus Tunesien.

Zverev früh ausgeschieden

Auch er war wieder dabei: Alexander Zverev aus Hamburg. Allderdings nicht lange. Der an Nummer vier gesetze Hamburger schied bereits in der ersten Runde gegen den ungesetzten Spanier Inigo Cervantes mit 5:7 und 6:7 aus.

Turnierdirektor Michael Stich sorgte mit einer ungewöhnlichen Aktion für Aufsehen: Er räumte dem Hamburger Talent im Jahr 2014 ein Startrecht bis 2018 ein, will damit den Nachwuchs fördern. Eine Wild Card hatte er jedoch nicht mehr nötig. Aktuell steht er auf Platz 28 der ATP-Weltrangliste. 2014 verlor Zverev erst im Halbfinale gegen den Spanier David Ferrer mit 0:6 und 1:6. Im Folgejahr schied Zverev bereits in der ersten Runde gegen Tommy Robredo aus. 2015 wurde er zum „ATP Star of Tomorrow“ gewählt.

Wessels: Erst Überraschung, dann raus

Als einziger Deutscher neben Philipp Kohlschreiber, der schon das Viertelfinale erreicht hat, hat der 17-Jährige Louis Wessels die 2. Runde erreicht. Wessels, mit einer Wild Card ausgestattet gewann gegen den Kanadischen Qualifikanten Steven Diez (ATP-Platz 200) in drei  Sätzen. In der nächsten Runde war jedoch Martin Klizian eine Nummer zu groß. Wessels verlor mit 1:6 und 1:6. Wessels, der bisher nicht in der Weltrangliste vertreten war, hatte in seiner noch jungen Karriere bisher 686 Dollar Preisgeld eingespielt. Durch das Erreichen des Achtelfinales in Hamburg kommen nun 18 760 Euro hinzu.

Wild Cards für Mayer und Möller halfen nicht

Marvin Möller, mit einer Wild Card im Hauptfeld gewesen, ist aktuell die Nummer 24 der Juniorenweltrangliste, hat in der laufenden Saison bereits vier internationale Jugendturniere gewonnen und erreichte bei den Roland Garros Junior Championships das Viertelfinale. Bei den German Open 2016 feierte Marvin Möller nun sein Debüt auf der ATP World Tour. Aber in der ersten Runde war für ihn schon Schluß. Er verlor gegen Grega Zemlja klar. Ähnlich erging es dem anderen Wildcard-Inhaber Florian Mayer. Es war zwar der bereits elfte Start am Hamburger Rothenbaum. Doch auch er schied in der ersten Runde aus. 2010 erreichte er noch das Halbfinale, von 2011 bis 2013 gehörte er jeweils zu den besten Acht. Nach einer fast zweijährigen Verletzungspause war der 32-Jährige im April auf die internationale Tennisbühne zurückgekehrt. Im Juni feierte er im ostwestfälischen Halle mit einem 6:2, 5:7, 6:3 im Finale über Alexander Zverev den zweiten ATP-Titel seiner Karriere.

Spielplan, Sonntag, 17. Juli

Center Court, Finalspiele
Daniel Nestor (CAN)/Aisam-Ul-Haq Qureshi (PAK, 3) – Henri Kontinen (FIN)/John Peers (AUS, 2) 7.5, 6:3
Pablo Cuevas (ARG,3) – Martin Klizan (SVK, 7) 1:6, 4:6

Spielplan, Sonnabend, 16. Juli

Center Court, Halbfinalspiele

13 Uhr: Guillermo Duran (ARG)/Jonathan Erlich (ISR) – Daniel Nestor (CAN)/Aisam-Ul-Haq Qureshi (PAK, 3) 4:6, 1:6
Nicht vor 15 Uhr: Renzo Olivo (ARG) –  Pablo Cuevas (URU, 3) 5:7, 3:6
Gefolgt von: Stephane Robert (FRA) –  Martin Klizan (SVK, 7) 3:6, 4:6

Spielplan, Freitag, 15. Juli

Auch Kohlschreiber ist raus
Einzel, Viertelfinale

Pablo Cuevas (URU, 3) – Paul-Henri Mathieu (FRA) 7:6 (9:7), 6:1
Guillermo Garcia-Lopez (ESP) – Stephane Robert (FRA)6:7, 6.4, 3:6
Philipp Kohlschreiber (GER, 1) – Renzo Olivo (ARG) 6:1, 0:6, 5:7
Martin Klizan (SVK, 7) – Daniel Gimeno-Traver (ESP) 6:4, 6:3
Doppel, Halbfinale
Oliver Marach (AUT)/Fabrice Martin (FRA) – Henri Kontinen (FIN)/John Peers (AUS, 2) 3:6, 4:6

Spielplan, Donnerstag, 14. Juli

Einzel, Achtelfinale
Stephane Robert (FRA) – Inigo Cervantes (ESP) 7:5, 4:6, 6:1
Guillermo Garcia-Lopez (ESP, 8) – Grega Zemlja (SLO)6:2, 6:2
Martin Klizan (SVK, 7) – Louis Wessels (GER, WC) 6:1, 6:1
Daniil Medvedev (RUS, Q) – Daniel Gimeno-Traver (ESP) 5:7, 6:7 (4:7), 6:7 (2.7)
Viertelfinale
Lukasz Kubot (POL)/Alexander Peya (AUT, 1) – Guillermo Duran/Jonathan Erlich (ISR) 2:6, 6:7 (2:7)
Daniel Nestor (CAN)/Aisam Qureshi (PAK, 3) – Colin Fleming (GBR)/Mariusz Fyrstenberg (POL)6:3, 4:6, 10:2
Inigo Cervantes (ESP)/Leonardo Mayer (ARG) – Henri Kontinen (FIN)/John Peers (AUS, 2) 3:6, 2.6
Oliver Marach (AUT)/Fabrice Martin (FRA) – Jeremy Chardy (FRA)/Stephane Robert (FRA) 6:3, 3:6. 10:3

Spielplan, Mittwoch, 13. Juli

Kohlschreiber im Viertelfinale

Einzel, Achtelfinale
Renzo Olivo (ARG) – Maximo Gonzalez (ARG) 6:3, 6:4
Pablo Cuevas (URU, 3) – Thiago Monteiro (BRA, Q) 6:2, 6:3
Philipp Kohlschreiber (GER, 1) – Nicolas Kicker (ARG) 4:6, 6:1, 6:2
Paul-Henri Mathieu (FRA) – Nicolas Almagro (ESP, 6)4:6, 7:6 (7:4), 7:5
Doppel, Achtelfinale
Lukasz Kubot (POL)/Alexander Peya (AUT, 1) – Alexander Zverev (D)/Mischa Zverev (D, WC) 6:0, 6:2
Andre Begemann (D)/Jan-Lennard Struff (D, WC) – Oliver Marach (AUT)/Fabrice Martin (FRA) 7:5, 5:7, 7:10
Carlos Berlocq (ARG)/Pablo Cuevas (URU) – Henri Kontinen (FIN)/John Peers (AUS, 2) 6:7 (2:7), 4:6
Daniel Nestor (CAN)/Aisam-Ul-Haq Qureshi (PAK, 2) – Daniel Masur (D)/Cedrik-Marcel Stebe (D, LL) 6:2, 6:1

Spielplan, Dienstag, 12. Juli

Kohlschreiber ist eine Runde weiter, Zverev raus

Einzel, 1. Runde
Daniel Gimeno-Traver (ESP) – Benoit Paire (FRA, 2) 7:6, 3:6, 6:4
Philipp Kohlschreiber (GER, 1) – Carlos Berlocq (ARG) 6:3, 6:7 (5:7), 6:3
Inigo Cervantes (ESP) – Alexander Zverev (GER, 4) 7:5, 7:6 (7:2)
Jan-Lennard Struff (GER) – Daniil Medvedev (RUS, Q) 4:6, 7:5, 4:6
Leonardo Mayer (ARG) – Stephane Robert (FRA) 6:7 (3:7), 4:6
Guillermo Garcia-Lopez (ESP, 8) – Kenny De Schepper (FRA) 5:7, 6:2, 7:6 (8:6)
Steven Diez (CAN, Q.) – Louis Wessels (GER, WC) 7:5, 2:6, 1:6
Martin Klizan (SVK, 7) – Igor Sijsling (NED) 6:4, 1:6, 6:3
Mikhail Youzhny (RUS) – Renzo Olivo (ARG) 6:7 (5:7), 6:2, 1:6

Doppel, 1. Runde
Colin Fleming (GBR)/Mariusz Fyrstenberg (POL) – Nicolas Almagro (ESP)/Maximo Gonzalez (ARG) 6:7 (5:7), 6:3, 10:8
Jeremy Chardy (FRA)/Stephane Robert (FRA) – Mate Pavic (CRO)/ Michael Venus (NZL) 6:4, 6:3
Paul-Henry Mathieu (FRA)/Benoit Paire (FRA) – Guillermo Duran (ARG)/Jonatha Erlich (ISR) 7:6 (7:4), 0:6, 5:10

Spielplan, Montag, 11. Juli

Mayer und Möller schon raus

Einzel, 1. Runde
Paul-Henri Mathieu (FRA) – Gerald Melzer (AUT) 6:4, 7:6 (7:5)
Pablo Cuevas (URU, 3) – Florian Mayer (D, WC) 6:4, 6:3
Marvin Möller (D, WC) – Grega Zemlja (SLO) 1:6, 2:6
Nicola Kicker (ARG) – Thomas Fabbiano (ITA) 6:3, 5:7, 6:1
Jan Satral (CZE, Q) – Nicolas Almagro (ESP, 6) 3:6, 6:3, 2:6
Maximo Gonzales (ARG) – Jeremy Vardy (FRA, 5) 6:2, 2:6, 7:6 (7:4)
Thiago Monteiro (BRA, Q) – Mischa Zverev (D) 7:6 (7:5), 6:4

Doppel, erste Runde
Kenny de Schepper (FRA, Q)/Axel Michon (FRA) – Inigo Cervantes (ESP)/Leonardo Mayer (ARG) 6:7 (4:7), 6:7 (5:7)

Die Meldungen fürs Einzel

Philipp Kohlschreiber (D, 22)
Benoit Paire (FRA, 23)
Pablo Cuevas (URU, 24)
Alexander Zverev (GER, 28)
Jeremy Chardy (FRA, 34)
Nicolas Almagro (ESP, 47)
Martin Klizan (SVK, 48)
Guillermo Garcia-Lopez (ESP, 58)
Paul-Henri Mathieu (FRA, 59)
Inigo Cervantes (ESP, 75)
Mikkhail Youzhny (RUS, 78)
Stephane Robert (FRA, 79)
Florian Mayer (D, 80)
Jan-Lennart Struff (D, 86)
Leonardo Mayer (ARG, 90)
Carlos Berlocq (ARG, 95)
Gerald Melzer (AUT, 106)
Thomas Fabbiano (ITA, 113)
Igor Sijsling (NED, 118)
Thiago Monteiro (BRA, 123, Q)
Nicolas Kicker (ARG, 136)
Kenny de Schepper (FRA, 139)
Maximo Gonzalez (ARG, 142)
Mischa Zverev (D, 152)
Renzo Olivo (ARG, 153)
Grega Zemlja (SLO, 155)
Steven Diez (CAN, 200, Q)
Jan Satral (CZE, 206, Q)
Daniil Medvedev (RUS, 215, Q)
Louis Wessels (D, keine Platzierung)
Marvin Möller (ATP-Tour-Debüt)

German Open 2016

Die 110. Ausgabe des Tennis-Turniers am Hamburger Rothenbaum heißt vorerst wieder „German Open“ und findet vom 9. bis zum 17. Juli 2016 statt. Der Österreichische Wettanbieter „bet-at-home“ hat nach seinem fünfjährigen Engagement am Rothenbaum den Vertrag mit der „Hamburg sports & entertainment GmbH“ (HSE) nicht verlängert. Damit verliert das Turnier seinen Titelsponsor. Grund für den Ausstieg: „Unser Schwerpunkt ist in den nächsten Jahren das Hauptsponsoring bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin“, sagt Claus Retschitzegger, Head of Communication von bet-at-home.com.
2015 kamen an neun Turniertagen insgesamt 71 500 Zuschauer auf die Anlage am Rothenbaum um die Stars zu bewundern.

Fakten zum Turnier

Gesamtpreisgeld:     1 388 830 Euro
Preisgeld Sieger:         316 000 Euro
Preisgeld Finalist:       148 400 Euro
Preisgeld Halbfinale:    73 690 Euro
Preisgeld Viertelfinale: 36 845 Euro
Preigeld Achtelfinale:  18 760 Euro
Preisgeld 1. Runde:        9 825 Euro
Teilnehmer Einzel: 32
Teinehmer Doppel: 16
Belag: Sand
Qualifikation: 9. und 10. Juli (vier Qualifikanten kommen ins Hauptfeld)
Weltranglistenpunkte:  Sieger 500, Finalist 300, Halbfinalist 180, Viertelfinalist 90, 3. Runde 45, 2. Runde 20, 1. Runde 0.

Lombarium Classics 2016: Stich gewinnt gegen Leconte

Inzwischen eine Tradition. Turnierdirektor Michael Stich tritt gegen einen seiner ehemaligen Konkurrenten an. Am 10. Juli spielte er gegen den Franzosen und ehemaligen Weltranglistenfünften Henri Leconte und gewann mit 6:4 und 6:4. In 16 Profijahren gewann Spaßvogel Leconte neun Einzel- und zehn Doppeltitel. Mit Yannik Noah (Frankreich) gewann er 1984 das Doppel bei den French Open in Paris. 1988 stand er dort im Einzelfinale, verlor aber gegen den Schweden Mats Wilander. 1991 wurde Leconte mit seiner Mannschaft Davis-Cup-Sieger. In Hamburg spielte der Publikumsliebling achtmal und gewann 1986 gegen den Tschechen Miroslaw „Die Katze“ Mecir in vier Sätzen. Das Spiel Stich gegen Leconte findet am 10. Juli um 18 Uhr am Rothenbaum statt.
Stich spielte bereits gegen Ivan Lendl( 2011) John McEnroe (2012), Mats Wilander (2013), Pat Cash (2014) sowie Goran Ivanisevic (2015.)

Karten für die German Open 2016 gibt es hier

Offizielle Website: bet-at-home-open.com


 

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Weiter geht's am Rothenbaum
Star des Turniers (9. bis 17. Juli) ist in diesem Jahr ein Deutscher: Der top gesetzte Philipp Kohlschreiber. Alexander Zverev aus Hamburg schied schon in der ersten Runde aus.
http://www.hamburg.de/german-open/
20160717 16:33:15
http://www.hamburg.de/image/4557170/1x1/150/150/4880abbf43b55b5d09c2c0faaebb3d61/QP/rafael-nadal-2.jpg