Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Vorsorge Gesundheitsschutz für Ehrenamtliche


Infektionskrankheiten Flüchtlinge Hamburg

Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe gibt es ein individuelles gesundheitliches Risiko, das eingegrenzt werden sollte – gleichzeitig empfiehlt es sich, dabei ein gewisses Augenmaß zu bewahren: Im Alltag ist man im Kontakt mit anderen Menschen ständig Erregern ausgesetzt, macht sich aber in der Regel darüber nur wenig Gedanken. Bereits eine konsequente Händehygiene kann helfen, bestimmte Ansteckungen zu vermeiden.

vergrößern Arzt impfen Kind (Bild: Model-Foto: Colourbox.de) Vor der Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist eine Überprüfung des eigenen Impfstatus und gegebenenfalls die Nachholung fehlender Impfungen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) durch den Hausarzt beziehungsweise die Hausärztin dringend zu empfehlen. Auch wer nur mit Erwachsenen zu tun hat, sollte unbedingt seinen Impfstatus überprüfen und Impflücken schließen lassen. Grundsätzlich gilt: Ein vollständiger Impfschutz ist auch ohne Kontakt zu Flüchtlingen ratsam. So schützt man sich und andere.

Neben den sogenannten Standardimpfungen gibt es Indikationsimpfungen, die für den Einzelnen seiner individuellen gesundheitlichen Situation entsprechend sinnvoll sein können. Ehrenamtliche sollten sich hierzu bei ihrem Hausarzt beziehungsweise ihrer Hausärztin erkundigen. Bei den Standardimpfungen haben alle gesetzlich Versicherten einen Anspruch auf die Leistung, bei den Indikationsimpfungen sollten sich Ehrenamtliche vorab bei ihrer Krankenkasse erkundigen.

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