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Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Bericht zur Gesundheit älterer Menschen in Hamburg I

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) hat einen ersten Bericht zur Gesundheit älterer Menschen in Hamburg vorgelegt. Er stützt sich unter anderem auf eine repräsentative Befragung von mehr als 1000 Hamburgerinnen und Hamburgern zwischen 60 und 90 Jahren. Diese Daten werden durch weitere Daten etwa aus der Krankenhaus- und Pflegestatistik sowie durch Daten aus bundesweiten repräsentativen Erhebungen ergänzt.

Titelbild Bericht Gesundheit älterer Menschen in Hamburg

(Die Gesundheit älterer Menschen in Hamburg I)

Mehr als Dreiviertel der älteren Menschen in Hamburg stufen ihre Lebensqualität und Gesundheit als gut ein. Zudem geben ebenso viele ältere Menschen an, viel für die eigene Gesundheit zu tun und sich bei Problemen auf andere Personen verlassen zu können.

Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die sich unter anderem aus einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Hamburgerinnen und Hamburgern zwischen 60 und 90 Jahren ermitteln lassen. Diese ersten Ergebnisse wurden in einem Bericht der für die Gesundheit zuständigen Behörde veröffentlicht.

„Rund ein Viertel der Menschen in Hamburg ist über 60 Jahre alt. Das Bild vom Alter wird dabei häufig durch zwei Klischees geprägt: Das es auf der einen Seite die fitten Seniorinnen und Senioren gibt, die den Tag mit unterschiedlichen Aktivitäten füllen. Und auf der anderen diejenigen, deren Aktionsradius sich durch gesundheitliche Einschränkungen zunehmend verringert“, so  der ehemalige Gesundheitssenator Dietrich Wersich.

„Diese Bilder decken aber nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit ab, denn die Menschen über 60 sind keine homogene Gruppe. In keinem Lebensabschnitt gibt es so viele Unterschiede hinsichtlich der gesundheitlichen Situation wie im höheren Lebensalter. Das Hauptanliegen des Berichtes ist es daher, zu einem differenzierten Bild der Gesundheit älterer Hamburgerinnen und Hamburger beizutragen und Ansatzpunkte aufzuzeigen, um die Gesundheit älterer Menschen, z. B. durch eine spezifische Sturzprävention, zu verbessern.“

Einige Ergebnisse im Überblick:

  • 78 Prozent bewerten ihre Lebensqualität mit sehr gut oder gut;
  • 63 Prozent schätzen ihre Gesundheit als sehr gut oder gut ein;
  • 78 Prozent kennen mehr als drei Personen, auf die sie sich bei Problemen verlassen können;
  • 73 Prozent meinen, dass sie viel oder sehr viel für die eigene Gesundheit tun können.

Ältere Hamburger Bürgerinnen und Bürger sind zudem größtenteils sozial integriert, engagiert und führen ein aktives Leben. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Frauen leben aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung häufiger allein und sind, wegen ihres durchschnittlich höheren Lebensalters, je älter sie werden in ihrer Mobilität zunehmend eingeschränkt. Viele Frauen erreichen somit ein Alter, in dem das Risiko von Demenz und Hilfe- bzw. Pflegebedürftigkeit ansteigt.

Deutliche Geschlechterunterschiede gibt es auch beim Auftreten verschiedener Krankheiten. So sind Männer beispielweise von Herz-Kreislauferkrankungen in höherem Maße betroffen. Bei Frauen zwischen 60 und 74 Jahren stehen hingegen Brustkrebs und Krankheiten des Bewegungsapparates im Vordergrund. Frauen verhalten sich zudem gesundheitsbewusster als Männer. So achten sie nach eigener Auskunft häufiger auf eine gesunde Ernährung (71 Prozent versus 56 Prozent) und bewegen sich mehr (65 Prozent versus 57 Prozent).

Fazit

Insgesamt, so zeigt der Bericht, sind Männer und Frauen im höheren Lebensalter mit ihrem Gesundheitsverhalten zufrieden. 70 Prozent der Menschen zwischen 60 und 75 Jahren finden das eigene Gesundheitsverhalten völlig oder zumindest im Großen und Ganzen in Ordnung, bei den über 75jährigen sind es sogar 76 Prozent. Kritischer zeigen sich ältere zugewanderte Menschen, sie sind nur zu 58 Prozent mit ihrem Gesundheitsverhalten zufrieden.

Gesundheits(Informations)verhalten älterer Migrantinnen und Migranten

Das Hans-Bredow-Institut hat eine Expertise im Auftrag der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt. Im Mittelpunkt der vorliegenden Expertise steht das Gesundheitsverhalten von älteren Menschen mit türkischem und mit russischem Migrationshintergrund. Erkenntnisse aus dieser Expertise wurden auch im Altenbericht mit aufgenommen.

Bezugsmöglichkeit:
Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung.

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Kontaktmöglichkeit
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Ines Zimmermann Fachabteilung Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung Billstraße 80 a 20539 Hamburg
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040 42837-2246 040 4273-10091 ines.zimmermann@bgv.hamburg.de
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Gabriele Wessel-Neb Fachabteilung Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung Billstraße 80 a 20539 Hamburg
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