Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Gesundheitsbericht Zahngesundheit Hamburger Schulkinder

Der Bericht „Zahngesundheit Hamburger Schulkinder“ beschreibt und bewertet die Zahngesundheit der Milchgebisse der Kinder in den ersten Klassen und der bleibenden Gebissen 12-jähriger Kinder in den sechsten Klassen.

Zahngesundheitsbericht 2017: Zahngesundheit der Milchgebisse der Kinder in den ersten Klassen und der bleibenden Gebissen 12-jähriger Kinder in den sechsten Klassen

vergrößern Zahngesundheit (Bild: colourbox.de) Datengrundlage sind die Daten der schulzahnärztlichen Dokumentation der letzten zehn Jahre. Im Untersuchungsjahr 2015/2016 wurden nahezu 15.000 Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen und über 4.000 12-Jährige Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen durch die zahnärztlichen Dienste der Bezirksämter zahnärztlich untersucht.

Als wichtigstes Ergebnis ist festzuhalten: Die Zahngesundheit der Hamburger Schulkinder hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Immer mehr Kinder haben so genannte naturgesunde Gebisse, das heißt Zähne ohne Karies und ohne Füllungen. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg ihr Anteil bei den Erstklässlern von 46 auf 56 Prozent. Diese positive Entwicklung zeigt sich in allen Sozialschichten. Dennoch: Jedes vierte Kind in den ersten Klassen hat bereits kariöse, behandlungsbedürftige Milchzähne. Bei den 12-Jährigen in den sechsten Klassen müssen schon bei sechs Prozent der untersuchten Kinder bleibende Zähne behandelt werden.

Die Daten zeigen auch: Es gibt eine deutliche soziale Schieflage: Schlechtere sozioökonomische Rahmenbedingungen sind mit höherem Kariesrisiko und einer schlechteren Zahngesundheit verknüpft.

Einer frühkindlichen Kariesentwicklung kann durch eine zahngesunde Ernährung und entsprechende Präventionsmaßnahmen wirksam vorgebeugt werden. Insbesondere in den Familien mit sogenannten Kariesrisikokindern ist über Mundhygiene aufzuklären; sich entwickelnde und bestehende Karies muss möglichst frühzeitig erkannt werden, damit geeignete zahnmedizinische Maßnahmen eingeleitet werden können.

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Stand: Juni 2017
Umfang: 36 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung. Er kann bestellt werden über unseren Broschürenservice - Kontaktdaten siehe oben rechts.

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