Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Tipps und Informationen Was tun bei Sommerhitze?

Hitze kann für den menschlichen Organismus sehr belastend sein

Was tun bei Sommerhitze?

vergrößern aufgespannter bunter Sonnenschirm vor blauem Himmel (Bild: colourbox.de) Während gesunde Erwachsene auch bei längeren Hitzeperioden durch normale Lebensführung sowie ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme Beeinträchtigungen vermeiden können, bestehen insbesondere für ältere und kranke Menschen gesundheitliche Gefahren.

Meist reicht es jedoch aus, einige einfache Regeln zu beachten und sich in seinem Verhalten auf die Hitze einzustellen, um Beeinträchtigungen und Gesundheitsgefahren zu minimieren beziehungsweise zu verhindern.

Tipps und Informationen

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat in einem Merkblatt  Tipps und Informationen zusammengestellt, wie man mit einfachen und wirksamen Mitteln dafür sorgen kann, dass Sommerhitze nicht zu einer zu großen Belastung wird.

Die Hinweise richten sich auch an Personen, die sich zu Hause um einen kranken oder pflegebedürftigen Menschen kümmern, und an Eltern von kleinen Kindern.

Die Merkblätter in den Sprachen Deutsch, Englisch, Farsi, Polnisch, Russisch und Türkisch sowie in Leichter Sprache stehen weiter unten im Downloadbereich für Sie zur Verfügung.

Schutz vor UV-Strahlung 

Tagesaktuelle Informationen, ob in Hamburg große Hitze zu erwarten ist, werden vom Deutschen Wetterdienst ausgegeben.

Auch gesundheitliche Risiken durch UV-Strahlung, wie zum Beispiel ein Sonnenbrand, sind recht einfach zu minimieren.

  • Setzen Sie sich nicht ungeschützt der Hitze aus. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie es möglichst vermeiden, sich längere Zeit ungeschützt im Freien aufzuhalten.
  • Nutzen Sie Sonnenschutzmittel. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie stark welches Produkt vor UV-Strahlen schützt. Empfehlenswert ist eine wasserfeste Sonnencreme, die dem Hauttyp entspricht. Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen.
  • Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf Sonnenstrahlen und braucht deshalb besonders guten Schutz. Setzen Sie Kinder nicht lange der Sonne aus und schützen Sie sie durch Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Säuglinge und Kleinkinder sollten der direkten Sonne möglichst gar nicht ausgesetzt werden.
  • Ein sehr guter Schutz vor Sonnenstrahlen ist angepasste Kleidung. Lange Ärmel und Hosenbeine, Sonnenhüte und Sonnenbrillen verhindern effektiv, dass gefährliche UV-Strahlen die Haut erreichen. Helle Farben sind besonders von Vorteil.

Wer wissen möchte, wie gefährlich die Sonne gerade ist, kann den UV-Index zu Rate ziehen. Das UV-Informationssystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD) berechnet aus aktuellen Vorhersagen für die Dicke der Ozonschicht und aktuellen Wettervorhersagen die erwartete UV-Strahlung und bewertet das Risiko. Auf den Internetseiten des DWD finden Sie tagesaktuelle UV-Informationen zur erwarteten Gesundheitsgefährdung durch UV-Strahlung in Deutschland.

Die entscheidende Rolle für die Entstehung von Hautkrebs spielt die UV-Strahlung der Sonne und der Solarien. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere wichtige Informationen zu diesem Thema:

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