Hamburg gegen Darmkrebs
Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
etwa eintausend Hamburgerinnen und Hamburger erkranken jährlich an Darmkrebs. Etwa die Hälfte aller an Darmkrebs Erkrankten stirbt jedes Jahr an dieser Erkrankung. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, steigt ab dem 50. bis 55. Lebensjahr deutlich an. Bei familiärer Veranlagung kann sich Darmkrebs aber schon sehr viel früher entwickeln.
Darmkrebs ist nicht nur häufig, sondern auch besonders heimtückisch. Denn: Darmkrebs verursacht im Frühstadium kaum Beschwerden. Treten erste Krankheitszeichen auf, ist der Krebs meist weiter fortgeschritten und eine Heilung viel seltener möglich. Das macht ihn so gefährlich.
Aber Darmkrebs ist kein unabwendbares Schicksal. Früh entdeckt kann Darmkrebs geheilt werden. Viel wichtiger noch: durch eine rechtzeitige Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung) kann das Entstehen von Darmkrebs verhindert werden.
In 90 Prozent der Fälle entwickelt sich der Krebs aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Meist vergehen bis zu zehn Jahre, bis aus einem Darmpolypen ein bösartiger Darmkrebs entstehen kann. Diese Darmpolypen können ohne großes Risiko während einer Darmspiegelung entfernt werden.
Die rechtzeitige Entfernung des Polypen senkt das persönliche Risiko an Darmkrebs zu erkranken erheblich. Das ist der Grund, warum die Teilnahme der Versicherten an einer Vorsorgekoloskopie so sinnvoll ist. Die Darmspiegelung ist ab dem 55. Lebensjahr kostenlos.
Hamburg gegen Darmkrebs
(FHH, BSG)
Wir wollen, dass Sie gut informiert sind und das umfangreiche Vorsorgeangebot in Hamburg nutzen können. Bleiben Sie gesund!
Ihre Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Weitere Informationen
- Ihr Beitrag gegen Darmkrebs: Darmkrebsvorsorge und die Möglichkeiten zur Reduzierung des Darmkrebs-Risikos
- Informationsveranstaltungen zum Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge
- Pressemeldung zum Start der Aktion "Hamburg gegen Darmkrebs"
- Deutschland gegen Darmkrebs Stiftung LebensBlicke
(FHH, BSG)

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