Gewalt gegen Schwule und Lesben
Ansprechpartner bei der Polizei Hamburg
Straftaten solcher Art werden von Tätern begangen, die einen Hass gegen Homosexuelle verspüren. Täter gehen sogar davon aus, dass das Opfer sich nicht wehrt und auch keine Anzeige bei der Polizei erstatten wird.
Das Dunkelfeld ist in diesem Deliktsbereich sehr hoch, da die Anzeigebereitschaft der Opfer sehr gering ist. Es wird geschätzt, dass bis zu 90 % der Straftaten bei der Polizei nicht angezeigt werden.
Eine Offenbarung der Homosexualität gegenüber der Polizei findet oftmals wegen bestehender heterosexueller Beziehungen, beruflicher oder gesellschaftlicher Positionen oder aus religiösen Gründen nicht statt.
Die Polizei hat im Bereich der Gewalt gegen Schwule und Lesben -als Teil der Hasskriminalität- die Aufgabe, die Aufklärung von Straftaten sicherzustellen und dadurch ihren Beitrag zu einer langfristigen gesellschaftlichen Verhaltens- und Bewusstseinsveränderung zu leisten.
Seit 1996 verfügt die Polizei Hamburg über nebenamtliche „Ansprechpartner für Gewalt gegen Schwule und Lesben“.
Diese Beamtinnen und Beamten aus den Bereichen Schutz- und Kriminalpolizei sind aufgrund einer langen Berufspraxis und einer intensiven Beschäftigung mit diesem Thema, z.B. durch Teilnahme an Seminaren und Tagungen, in der Lage, auf geschilderte Sachverhalte entsprechend zu reagieren.
Folgende Ansprechpartner stehen Opfern und Zeugen für Informationen und zur Anzeigenerstattung zur Verfügung.
Opfer und Zeugen können sich darüber hinaus selbstverständlich auch an jede Polizeidienststelle wenden oder die Onlinewache der Polizei Hamburg nutzen, und somit helfen, Straftaten aufzuklären oder zu verhindern.
Schweigen hilft nur den Tätern.
Der an allen Polizeikommissariaten erhältliche Flyer zum Thema „Gewalt gegen Schwule und Lesben“ steht hier zum Download bereit.
Mister Wong
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