Das Goldene Buch

 

Im Bürgermeisteramtszimmer wird das Goldene Buch der Stadt aufbewahrt. Die Eintragung in das Buch ist ein symbolischer Akt, in dem sich Ehre und Anerkennung ausdrücken. / Pressestelle des Senats

Das Goldene Buch

Blättern kann man im Goldenen Buch der Freien und Hansestadt Hamburgs nicht. Denn das Buch, gestiftet von der Bürgermeisterfamilie Petersen zur Einweihung des Rathauses 1897, besteht aus einer vergoldeten Kassette, die von zwei Schließen zusammengehalten wird. Auf den darin lose enthaltenen Büttenpapier unterzeichnen die besonders geehrten Gäste Hamburgs. Bis heute ist die Eintragung in das Goldene Buch ein symbolischer Akt, in dem sich Ehre und Anerkennung ausdrücken.

Eintragungen in das Goldene Buch

 

Die Liste derer, die sich im Goldenen Buch der Stadt verewigen konnten, ist so lang wie prominent besetzt: Den Anfang machte Fürst Otto von Bismarck am 22. Oktober 1897. Weitere hohe Amtsträger und Persönlichkeiten taten es ihm seither gleich. Wer alles zu Hamburgs Ehrengästen gehört, erfahren Sie in der nachfolgenden Übersicht.

 

Einträge von 1897 bis 1999

1899 setzten Militärämter wie Generalmajor Graf von Waldersee ihre Unterschrift in das Goldene Buch. Auch Kaiser Wilhelm II., Queen Elizabeth II., Schaupspieler Dustin Hoffmann und Ex-Kanzler Helmut Kohl gehören mit zu Hamburgs Ehrengästen. »

 

Einträge von 2000 bis heute

Ex-Finanzminister Hans Eichel war einer der Ersten, die sich im Jahr 2000 in das Goldene Buch eintrugen. Ihm folgten unter anderem der Politiker Wladimir Putin, Kronprinz Haakon, Sportlerin Stefanie Graf und Kanzlerin Angela Merkel. »

Goldenes Buch in Bildern

 

Bildergalerie Goldenes Buch

Bürgermeister Olaf Scholz, EU-Kommissar Oettinger (mitte) und seine Lebensgefährtin Friederike Beyer / Senatskanzlei

Die Galerie zeigt einige berühmte Persönlichkeiten, die sich in den vergangenen Jahren in das Goldene Buch der Freien und Hansestadt Hamburg eingetragen haben. »

 

Quiz Goldenes Buch

Die Papiere im Goldenen Buch bestehen aus Elfenbeinkarton und bilden ein Sammelsurium an Unterschriften der heutigen und damaligen Prominenz. / Pressestelle des Senats/Stefanie Gotthardt

Die handschriftlichen Einträge im Goldenen Buch lesen sich wie das Who-is-Who der Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Stellt sich nur die Frage: Wer hat was geschrieben? »