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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Grünes Netz Hamburg

Auf grünen Wegen durch die Stadt

 Ziel der Hamburger Landschaftsplanung ist die Verknüpfung von Parkanlagen, Spiel- und Sportflächen, Kleingartenanlagen und Friedhöfen durch breite Grünzüge oder schmalere Grünverbindungen zu einem grünen Netz. So soll es möglich sein, sich ungestört vom Straßenverkehr auf Fuß- und Radwegen im Grünen innerhalb der Stadt und bis in die freie Landschaft am Rande der Stadt zu bewegen. Gleichzeitig ist das grüne Netz wichtiger Teil des Biotopverbundsystems.

Grünes Netz Hamburg - Logo
 Grünes Netz Hamburg - Logo

(bsu)

 

Landschaftsachsen verbinden die Stadt mit dem Umland

Die Landschaftsachsen sind weiträumig zusammenhängende Grün- und Freiflächen, die sich zwischen den Siedlungsräumen vom Umland bis in den Stadtkern erstrecken. Ihre Lage ist vor allem bestimmt durch die noch erhaltenen naturräumlichen Strukturen Hamburgs:

  • Die Gewässerläufe mit begleitenden Grünzügen, z.B. Elbufer-Achse, Alster-Achse, Osterbek-Achse, Wandse-Achse
  • Die Feldmarken mit Acker- und Grünlandnutzung und die Wälder, z.B. Sülldofer Achse, Eimsbüttler Achse, Harburger Geestachse
  • Die Marschengebiete mit Gemüse- und Blumenkulturen in der Östlichen Elbtal-Achse, das Obstanbaugebiet in der Westlichen Elbtal-Achse

Am Stadtrand bestehen die Landschaftsachsen aus großflächigen landwirtschaftlichen Gebieten, Wäldern und Naturschutzgebieten, die als städtische Naherholungsgebiete von großer Bedeutung sind. Dazu gehören z.B. die Vier- und Marschlande, die Harburger Berge mit der Fischbeker Heide, der Duvenstedter Brook mit dem Wohldorfer Wald. Sie laden ein zum Wandern, zu Radausflügen, zum Reiten, Picknick machen, Natur genießen.

Es schließen sich Grünzüge an, die aus Parkanlagen, Kleingärten, Friedhöfen und Sportflächen bestehen. Je weiter sich die Landschaftsachsen in die dicht bebaute Stadt hineinziehen, desto schmaler und lückenhafter werden sie. Wichtiges Planungsziel ist daher, die noch vorhandenen Lücken in den Landschaftsachsen zu schließen.

Die beiden Grünen Ringe verbinden die Landschaftsachsen

Der 2. Grüne Ring liegt etwa 8 - 10 km vom Rathaus entfernt und verbindet die Landschaftsachsen. Im Norden und Süden verläuft der 2. Grüne Ring am Rande der dicht besiedelten Stadt über große Parks und Grünflächen, breitere Grünzüge und schmalere Grünverbindungen. Der 2. Grüne Ring beginnt am Jenischpark und verläuft über den Altonaer Volkspark, das Niendorfer Gehege, Friedhof Ohlsdorf, Trabrennbahn Farmsen, Öjendorfer Park, Boberger Niederung, Wasserpark Dove-Elbe, Neuländer See, Harburger Stadtpark, Meyers Park bis zum Rüschpark. Die Verknüpfung der großen Grünflächen zu einem durchgehenden Grünen Ring bedarf in einigen Bereichen noch der Ergänzung.

Für Radtouren auf dem 2. Grünen Ring ist eine detaillierte Wegbeschreibung im Internet zu finden, die sich natürlich auch für Wanderungen eignet. Bis zum Sommer 2007 wird es eine Beschilderung der Route geben.

Auf einer Länge von rund 100 km sind alle Landschaftstypen der Stadt erlebbar: Parkanlagen, Kleingartenparks, Waldgebiete, landwirtschaftliche Kulturlandschaften der Geest und der Marsch mit Gemüse-, Blumen- und Obstanbau, Äcker und Grünländereien, Naturschutzgebiete, Flüsse und Seen. Je nach Ausgangspunkt, Interesse und verfügbarer Zeit lassen sich ganz unterschiedliche Touren gestalten, z. B. mit Aufenthalten zum Picknick, zum Baden, zum Spielen oder zum Besuch von Sehenswürdigkeiten.

Der 1. Grüne Ring verläuft am Rande der Innenstadt auf dem ehemaligen Wallring in etwa 1 km Entfernung um das Rathaus. Der Elbpark, die Wallanlagen, Planten un Blomen und die Grünflächen bis zu den Lombardsbrücken bilden den westlichen, schon grünen Teil des Ringes. Begrünte Straßen und Plätze von der "Kunstinsel" über die Deichtorhallen und die Hafencity bis zu den Landungsbrücken sollen den Ring zukünftig nach Osten ergänzen.

Erholungsschwerpunkte im Grünen Netz

Das sind Stadtteilparks und Bezirksparks, die aufgrund ihrer Größe und Ausstattung vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten für alle Bevölkerungsgruppen bieten.

Stadtteilparks, wie der Hammer Park oder der Sternschanzenpark sollen den Menschen im Stadtteil für die stundenweise und Halbtagserholung dienen und in fußläufiger Entfernung von der Wohnung liegen. Bezirksparks, wie der Stadtpark oder der Öjendorfer Park , sind darüber hinaus für ein größeres Stadtgebiet mit Erholungsangeboten auch für den längeren Aufenthalt am Wochenende gedacht. Ein großer Teil dieser sehr beliebten Parks liegt in Landschaftsachsen oder im 2. Grünen Ring , so dass sie aus vielen Bereichen der Stadt zumindest teilweise über Grünzüge oder Grünverbindungen zu erreichen sind.

Karten und Grafiken 

GrünesNetzHamburg - Freiraumverbundsystem

Zum Thematischer Entwicklungsplan 2. Grüner Ring - Freiraumverbundsystem:

Publikationen

  • Faltplan GrünesNetzHamburg (1:60000), 2. aktualisierte Auflage, November 2002
  • Thematischer Entwicklungsplan 2. Grüner Ring-Freiraumverbundsystem Hamburg (10 Karten) mit Erläuterungsbericht, 2001
  • Landschaftsprogramm einschließlich Artenschutzprogramm (6 Blätter, 1:20000) mit Erläuterungsprogramm, 1997
  • Artenschutzprogramm als Teil des Landschaftsprogramms (6 Blätter, 1:20000), 1997
  • Faltplan Landschaftsprogramm einschließlich Artenschutzprogramm (1:60000), Juli 1998
  • Faltplan Artenschutzprogramm als Teil des Landschaftsprogramms (1:60000), November 1998
  • Versorgungsanalyse für wohnungsnahe, siedlungsnahe und übergeordnete Freiräume mit Karte Prioritäten für die wohnungsnahe Freiraumversorgung, August 1997

Ansprechpartner

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Cordula Rasuli
Tel: 040 - 42840 - 8054
Fax: 040 - 42840 - 8345
E-Mail: Cordula.Rasuli@bsu.hamburg.de