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Gut Moor – Dieses Kleinidyll zum Leben wird nur durch den Autobahnverkehr gestört

Gut Moor zählt zu den kleinsten Stadtteilen der Hansestadt Hamburg. Nur wenige, häufig reetgedeckte Fachwerkhäuser und einige alte Höfe prägen das Bild des ehemaligen Dorfes.

 

Bilder: Gut Moor
Moor- und Wiesenlandschaft (Bild: Andres Lehmann)

Mit einer Größe von 1,97 Quadratkilometern und knapp unter 200 Bewohnern zählt Gut Moor zu den kleinsten Stadtteilen der Hansestadt und ist vielen Hamburgern eher unbekannt. Der Stadtteil zählt zum Bezirk Harburg und liegt am Rand des Urstromtals der Elbe direkt am Übergang zur Geest. Im Norden grenzt Gut Moor an Hamburg-Neuland, im Süden an Rönneburg und im Westen an Harburg. Die Neuländer Wettern und die Grüner-Damm-Wettern bilden die Südgrenze des Stadtteils. Sein Name geht auf die Schenkung des freien Gutes im Moor des Harburger Herzogs Wilhelm an seinen Kanzler J. von Drebber im Jahr 1630 zurück.

Die Hauptstraße ist der Großmoordamm, welcher nur einseitig mit Häusern bebaut ist, da auf der anderen Straßenseite der Entwässerungsgraben verläuft. Prägend für das Bild des kleinen Stadtteils ist außerdem die Bundesautobahn 1. Diese durchzieht den Ort auf einer Länge von 615 Metern und erinnert damit daran, dass es sich bei Gut Moor längst nicht mehr um ein Dorf, sondern den Teil einer Metropole handelt.

 

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