Hafen-ABC Lexikon Hafenwissen

Ist Backbord links oder rechts? Was ist ein TEU? Und sprechen Sie eigentlich Keddelkloppersprook? In unserem Hafen ABC finden Sie alphabetisch geordnet viele Begriffe und Informationen rund um die Schifffahrt und den Hamburger Hafen.

Hafen Lexikon

HafenCity RiverbusA (Alfa)


abflauennachlassende Windstärke
ablandiger Windvom Land her wehender Wind im Gegensatz zu auflandigem Wind
abmusterneinen Seemann amtlich entlassen
achternhinten
Affenfaustkugelförmiger Knoten zum Beschweren einer Wurfleine
AGFAußergewöhnlich Großes Fahrzeug – gängige Abkürzung für Schiffe mit einer Länge über 330 Metern und/oder einer Breite über 45 Metern –
2015 legten davon 1.031 in Hamburg an. Es stehen für solche Schiffe maximal 40 Liegeplätze zur Verfügung.
Ahoi!Seemansgruß
AmphibienfahrzeugFahrzeug, das sich an Land und im Wasser fortbewegen kann –
kann man in Hamburg erleben mit dem HafenCity RiverBus
anheuernVertragsabschluss für die Arbeit als Seemann
AnlegerLandungssteg zum Festmachen der Schiffe
Bei Gezeitengewässern wie an den Landungsbrücken handelt es sich meist um Schwimmanleger, die sich auf am Grund verankerten Pontons befinden und sich so den wechselnden Wasserständen anpassen können;
Hamburg verfügt derzeit über 58 Landeanlagen.
Asienwichtigstes Zielgebiet für Containerschiffe vom Hamburger Hafen aus –
2017 mit fast vier Millionen TEU
AufbautenBauteile oberhalb des Hauptdecks des Schiffes
auf Kiel legenBeginn des Baus eines Schiffes
aufklaren1. aufräumen
2. Besserung des Wetters
AugeSchlinge in einem Seil
ausklamüsernetwas herausfinden
außenbordsalles außerhalb des Schiffes
Aye!Bestätigung eines Befehls oder Zurufs

Hermann Hansen BarkassenbetriebB (Bravo)

BachSeemannsbezeichnung für jedes Gewässer, egal wie groß
Backbordlinke Schiffseite von hinten nach vorn gesehen
Badegastfreundlich abwertend für einen Gast an Bord, der nur zum Vergnügen mitfährt
baffverblüfft sein
Ballasttotes Gewicht zur Regulierung der Stabilität
BarkSegelschiff mit 3 bis 5 Masten
Barkekleines Boot ohne Mast
Barkassegroßes Motorboot für Personenverkehr im Hafen – 
Die typische Hamburger Hafenbarkasse ist ein offenes Motorschiff mit einem kleinen Deckshaus nur im vordersten Bereich des Rumpfes (typisch etwa dem ersten Viertel der Länge). Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt üblicherweise mehr als 4:1. Hamburger Hafenbarkassen wurden in Längen von knapp über 10 Metern bis etwa 20 Metern gebaut.
Bartpflanzlicher Bewuchs am Schiff unterhalb der Wasserlinie
beidrehenVerlangsamen oder Anhalten
betütern1. umsorgen
2. sich einen Schwips antrinken
Bilge

unterer ungenutzter Raum im Schiff, nach unten von Kiel und Boden begrenzt;
sich hier sammelndes Wasser wird mit der Bilgepumpe entfernt
Binnenhafen...ist ein Hafen, der im Inneren einer Landmasse an einer Binnenwasserstraße oder einem Binnensee liegt –
Der Hafen Hamburg ist Deutschlands zweitgrößter Binnenhafen nach Duisburg-Ruhrort.
Blohm+VossSeit 1877 werden in dieser Werft im Hamburger Hafen Schiffe gebaut, umgebaut und repariert; Hauptsitz ist in Hamburg-Steinwerder am südlichen Ufer der Norderelbe. Bekannte Schiffe, die hier entstanden, sind zum Beispiel 1911 die Viermastbark „Passat" der Reederei Laeisz, die heute noch als Museumsschiff in Travemünde zu sehen ist;  2009 die Mega-Yacht „Eclipse" für den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch.
Bö/Böekurzer Windstoß
Bojeverankerter Schwimmkörper im Wasser meist zu Navigationszwecken
Brechereine Welle, deren Kamm bricht
Breitseitemit allen Bordkanonen einer Schiffsseite eine Salve schießen;
umgangssprachlich für eine große Welle von der Seite
BrigSchiffsgefängnis
BrückeDas Ge­biet des Ham­bur­ger Ha­fens er­streckt sich ent­lang der Elbe auch über die Elb­ka­nä­le und di­ver­se Elb­in­seln.
Ohne Brü­cken kommt man hier nicht wei­ter: Ins­ge­samt 133 Brü­cken ver­bin­den die Elb­in­seln mit­ein­an­der. Einige davon sind beweglich und öffnen sich, damit größere Schiffe die Elbe ungehindert passieren können.
Es werden Klappbrücken (wie am Reiherstieg, am Lotsekanal, im Holzhafen), Hubbrücken (Rethe) und Rollbrücken (Crantz) unterschieden.
BRTBruttoRegisterTonne – veraltetes Raummaß für die Größe von Handelsschiffen 
BRZBruttoRaumZahl - bezeichnet heute die Größe eines Schiffes und ist auch Basis für die Berechnung der Hafennutzungsgebühren;
ein Schiff mit 10.000 Kubikmetern Volumen (Inhalt aller geschlossenen Räume vom Kiel bis zum Schornstein) hat demnach zum Beispiel eine BRZ von 2.800
Bugvorderster Teil des Schiffes
Bugspriet1. eine lange Stange die über den Bug eines Segelschiffes hinausragt
2. umgangssprachlich für Nase
Bulker, 
Bulk Carrier
Massengutfrachter für Schüttgut wie Kohle, Getreide, Erz  –
2017 wurden am Hamburger Hafen 44,7 Millionen Tonnen Massengüter umgeschlagen.
BunkerTreibstofflager oder Wassertank

Containerschiff Indian Ocean C (Charlie)

CanvasSegeltuch
Charternein Schiff mieten
ChinaHaupthandelspartner des Hamburger Hafens im seeseitigen Containerverkehr
Condock CarrierContainer and dock carrier ist ein besonderer Schiffstyp, der durch das Fluten von Tanks so weit abgesenkt wird, dass er schwimmfähige Ladung durch direktes Einschwimmen durch die geöffnete Heckklappe aufnehmen kann 
ContainerDer Standardcontainer ist 20 Fuß lang (Twenty Foot Equivalent Unit – TEU) und hat rippenverstärkte Seitenwände, was die Stabilität erhöht.
Die Lebensdauer eines Containers liegt bei etwa 12 Jahren. 
38 Millionen Standardcontainer (TEU) sind weltweit im Umlauf.
Ihr Umschlag liegt weltweit bei 620 Millionen jährlich, davon 9 Millionen in Hamburg;
2017 wurden im Hamburger Hafen 90,3 Millionen Tonnen Waren via Container bewegt, das entspricht 8,82 Millionen TEU.
Gebrauchte Container kann man übrigens auch kaufen.
ContainerhafenAm 31. Mai 1968 machte erstmals ein Containerschiff im Hafen am Burchardkai fest. 2015 waren es 4.269 Containerschiffe, die den Hamburger Hafen anliefen.
ContainerschiffSchiff, das für den Transport von Containern konzipiert ist. Es wird zwischen Containerschiffen und Großcontainerschiffen unterschieden. Letztere haben eine Kapazität ab 10.000 TEU bis über 20.000 TEU.
2015 kamen insgesamt 4.269 Containerschiffe in Hamburg an.
2017 wurden im Hamburger Hafen 635 Großcontainerschiffe umgeschlagen, davon 102 mit einer Ladekapazität ab 18.000 TEU; 
ConRo-SchiffSchiffstyp, der gleichzeitig Container und RoRo (Roll on Roll off)-Ladung transportieren kann. Der Name setzt sich aus Container und RoRo zusammen.
Containerterminals...gehören zum gewohnten Hafenpanorama in Hamburg, bestehend aus den Anlegeplätzen der Containerschiffe und großen Flächen, vollgestellt mit Containern, die mit Containerbrücken, Portalkränen und Van Carriern, den hochbeinigen Contrainertransportern, bewegt werden.
Cruise Centersiehe Kreuzfahrtterminal

Dock Elbe 17 D (Delta)

Daddeldu1. Symbolfigur oder scherzhaft für ein Seemann, auch Kuttel Daddeldu (nach einer Erzählung von Joachim Ringelnatz);
2. heute noch ein gebräuchlicher Ausdruck (an Bord) für Feierabend
DavitKran an der Reling größerer Schiffe, mit dem (Rettungs-)Boote geheißt werden
Deadweight-Tonnage (DWT)Maß für die Tragfähigkeit eines Handelsschiffes, definiert die mögliche Nutzlast des Schiffes
Deckoberster horizontaler Abschluss des Schiffrumpfes
DMYVDeutscher MotorYachtVerband
Dockverschließbares, leer pumpbares Hafenbecken, um ein Schiff trocken zu legen
DoppelenderSchiff mit Propeller vorn und hinten (zum Beispiel eine Fähre)
DümpelnSchiff wiegt sich sacht bei Windstille oder wenn es vor Anker liegt
DünungWellengang

Ewer JoannaE (Echo)

EbbeNiedrigwasserstand – das mittlere Niedrigwasser in Sankt Pauli liegt bei 1,62 Meter unter Normal Null (NN)
EignerBesitzer des Schiffes
Eimerabwertend für ein Schiff, der Wassereimer heißt Pütz
einmottenein Schiff stilllegen
einschiffenan Bord eines Schiffes gehen
enternauf ein Schiff klettern
EwerKüstensegelboot mit flachem Boden
EwerführerBinnenschiffer, der auch Hafenschuten fährt

FeuerschiffF (Foxtrott)

Fadenenglisches Maß zur Messung der Wassertiefe 1 Faden (fn) entspricht 1,852 Meter
FahrrinneFahrwasser, durch Seezeichen abgesteckte und in Seekarten eingetragene Wasserstraße;
Dabei wird eine bestimmte Breite und Tiefe in den Seekarten garantiert.
Durch die Gezeitenströmung lagern sich in der Elbe Sedimente ab, die die Fahrrinne zusetzen, diese müssen entfernt werden. Das geschieht durch Räumschiffe beziehungsweise Schlepper mit Baggern.
Fahrzeugtransportschiff
Fahrzeugtransporter
Allein 2017 wurden über den Hafen Hamburg 26.000 Tonnen Fahrzeuge importiert und 357.000 Tonnen exportiert.
FallreepStrickleiter oder Treppe, zum An- und Von-Bord-Gehen
FähreWasserfahrzeug zum regelmäßigen Transport von Personen, Fahrzeugen über ein Gewässer.
Auch im Hamburger Hafen bestehen mehrere Fährverbindungen, die die beiden Elbseiten und die Elbinsel verbinden.
Feederschiff
Feederer
Kleine Containerschiffe, Küstenmotorschiffe für den Zubringerdienst 
im Hamburger Hafen wurden 2017 etwa 3,2 Millionen TEU Container auf Feederer und Großschiffe zum Weitertransport verladen
FenderPuffer, Schutzpolster zum Abfangen der Stöße beim Anlegen (Polsterkissen aus Tauwerk, Kork, Kunstoffbälle und auch Gummireifen)
FEUFourty Foot Equivalent Unit – 40-Fuß-Container, dies entspricht 2 TEU, also einem doppelten Standardcontainer.
Die Maße eines FEU sind somit 12,192 Meter x 2,438 Meter x 2,591 Meter (LxBxH).
Das Leergewicht eines FEU beträgt 4 Tonnen. Er kann bis zu 26,5 Tonnen Nutzlast aufnehmen.
Feuerschifffrüher ein mit Leuchtfeuer ausgerüstetes, bemanntes Schiff in festliegender Position vor Flussmündungen;  
Im Museumshaven Övelgönne ist neben vielen anderen auch noch ein Feuerschiff, die „Elbe 3", zu besichtigen.
FlauteWindstille
FleetEntwässungsgraben oder kleiner Kanal in der Stadt –
Nicht zuletzt der Fleete wegen wird Hamburg oft als „Venedig des Nordens" bezeichnet. Ein Spaziergang entlang dieser vielen Verbindungswege zwischen Alster, Binnenalster und Hafen lohnt sich.
FlutAnsteigen des Wasserspiegels;
In Hamburg an der Messstelle St. Pauli liegt das mittlere Tidehochwasser bei 2,13 Meter über Normal Null.
FLIP-Schiffkann durch Füllen von Tanks aus der horizontalen in die senkrechte Lage gebracht werden
FlüstertüteMegaphon
FrachtLadung des Schiffes
Freigutzollfreie Ware an Bord
Freihafen
Zollfreihafen
Hafengebiet, das zollrechtlich so behandelt wird, als läge es außerhalb der Staatsgrenzen. Seeseitig einkommende Ware können ohne Zollkontrolle und unverzollt entladen und weiterverarbeitet oder umgeladen werden.
Der Freihafen in Hamburg wurde 2013 aufgehoben. Somit ist der gesamte Hamburger Hafen ein „Seezollhafen".
Friesennerzscherzhaft für die meist gelbe wasserdichte Öljacke, Regen- oder Windjacke aus Rayon/PVC mit Kapuze
FunkbakeFunkfeuer, unbemannte Funksendestelle für die Funknavigation

galionsfigurenG (Golf)

Galionsfigureine aus Holz geschnitzte Figur am Bug des Schiffes, Sie stellte häufig ein Frau oder Göttin, eine Heldengestalt oder ein Wesen aus der Tier- oder Fabelwelt dar und hat eine Beziehung zum Namen es Schiffes –
Im Altonaer Museum gibt es einen sehenswerten Galionsfigurensaal.
Gangwayder Landgangsteg des Schiffes
Gast Plural Gasten, für eine bestimmte Aufgabe vorgesehener Matrose (Signalgast)
GFKAbkürzung für glasfaserverstärkte Kunststoffe; wird zum Bootsbau verwendet
GigSportruderboot, leichtes schnelles Ruderboot, Beiboot
Gezeitenregelmäßiger Wechsel von Ebbe und Flut
GlasenUhrzeitanzeige im Takt mit den Wachen (Dienstzeiten) an Bord – 1 Glas entspricht 1/2 Stunde 

Willkomm HöftH (Hotel)

HADAGHADAG Seetouristik und Fährdienst AG ist der Betreiber der Fährlinien im Hamburger Hafen und besteht seit 1888
Hafender Hamburger Hafen ist ein Tidehafen. Er umfasst derzeit eine Fläche von 7,145 Hektar, davon 4,226 Hektar Landfläche. Davon werden derzeit 6,347 Hektar genutzt, 840 Hektar sind Erweiterungsreserve.
HafenCityist der neueste Stadtteil Hamburg direkt neben der Speicherstadt rund um das neue Wahrzeichen der Stadt, die Elbphilharmonie.
HafenlotseLotse, der die Seeschiffe sicher in den bzw. aus dem Hafen lotst
Hafenlümmelin Hamburg: Dicke Bockwurst oder Currywurst mit Pommes (rot/weiß)
HafengeburtstagJährliches Großereignis in Hamburg rund um den 10. Mai an dem der Eröffnung des Hafens 1189 gedacht wird. Über 300 Schiffe kommen jährlich zum Hafengeburtstag nach Hamburg und nehmen an den Schiffsparaden teil.
HafentelegrammWetterbericht
Haffähnlich einem Bodden ein flaches Gewässer, von See getrennt durch Inseln oder einen schmalen Dünenstreifen (Nehrung)
Halligkleine Watt-Insel vor der schleswig-holsteinischen Westküste, nicht eingedeicht,
Bekannt und gern besucht sind zum Beispiel die Halligen Langeneß und Hooge
HAPAGDie Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG, auch Hamburg-Amerika-Linie oder kurz Hapag) war eine weltbekannte, deutsche Reederei, die am 27. Mai 1847 in Hamburg gegründet wurde. Nach 123 Jahren fusionierte die HAPAG am 1. September 1970 mit dem Bremer Norddeutschen Lloyd zur Hapag-Lloyd AG. 2015 verfügte die Reederei über 175 Containerschiffe mit einer Kapazität von 946.000 TEU, dazu kommen etliche Kreuzfahrtschiffe, Frachtschiffe und 2 Ausbildungsschiffe.
Heckhinteres Ende des Schiffes (achtern)
HecktrawlerEin Schleppnetz-Fischereifahrzeug, das sein Netz nicht über die Seite, sondern über eine im Heck eingebaute schräge Aufschleppe aufnimmt. Der Fang kann dadurch größer sein und er kann schnell auf einmal geborgen werden
He lüchtin Hamburg gebräuchliche Bezeichnung für Fremdenführer, insbesondere auch Barkassenführer, die den Touristen neben Tatsachen auch gern mal Seemansgarn auftischen.
Hiev up!Kommando, um eine Last hochzuziehen
HimmelskomikerSeemannspastor
Höftvorspringende Ecke im Hafen oder an der Küste ;
Der Name „Wilkomm-Höft", der Schiffsbegrüßungsanlage an der Elbe bei Wedel, leitet sich daher ab. Jeder der rund 50 Containerfrachter, die täglich in den Hamburger Hafen einfahren, werden hier begrüßt. Ein Vergnügen für Seeleute und Gäste.
HovercraftLuftkissenschiff
HPADie Hamburg Port Authority (HPA, englisch für „Hamburger Hafenbehörde“) betreibt das Hafenmanagement der Freien und Hansestadt Hamburg und ist für alle behördlichen Belange des Hamburger Hafens zuständig.
HHMDer Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) ist ein privatrechtlicher Verein, der im Jahr 2001 aus der Hafen Hamburg Verkaufsförderung und Werbung (HHVW) hervorgegangen ist. Seine Hauptaufgabe ist das Standortmarketing des Hafens.
HHLADie Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist das größte Hafenlogistik-Unternehmen der Stadt.

52588070hI (India)

IMOInternational Maritime Organisation, Unterabteilung der UNO mit Sitz in London; legt internationale Regeln für Seenotfall, Ausbildungsrichtlinien und andere wichtige Regeln der Seeschifffahrt fest; weltweites Schiffsregister für Schiffe aus 173 Staaten.
Die Schiffe, die in Hamburg anlegen, können über ihre IMO-Nummer identifiziert werden.
intermodaler Verkehrkombinierter Verkehr;
Im Güterverkehr wird ein und dieselbe Transport- oder Ladeeinheit auf ihrem Weg zum Empfänger mit mindestens zwei verschiedenen Verkehrsträgern befördert, beispielsweise Schiff und LKW
Isobareauf der Wetterkarte Linien gleichen Luftdrucks
Isobatheauf Seekarten Linien gleicher Wassertiefe, bezogen auf Kartennull

Jungfernfahrt U4J (Juliet)

JolleEin Boot ohne Kiel. Die Jolle hat ihre Stabilität nur durch ihre Form und das Gewicht der Besatzung, während ein Kielschiff (Yacht) seine Stabilität durch den Ballast erhält. Bei der Marine das kleinste Beiboot
Jolly Rogerenglische Bezeichnung für die schwarze Piratenflagge
JungspundGrünschnabel;  jemand, der – aus Sicht älterer Generationen – noch sehr jung ist, keine Ahnung von der Welt hat und viele Flausen im Kopf
Jungfernfahrtdie erste Seereise eines Schiffes

das Hamburg Cruise CenterK (Kilo)

kabbeligunruhige See durch Seegang aus zwei verschiedenen Richtungen
Kabellängenautisches Längenmaß; entspricht einem Zehntel der Seemeile also 185,20 Meter
Kahnflachgehendes Binnenwasserfahrzeug, kleines Ruderboot, scherzhaft: schlechtes Schiff
Kaiein durch Mauern befestigter Uferdamm zum Löschen und Laden von Schiffsladungen; 
In Hamburg stehen 43 Kilometer Kaimauer für Seeschiffe zur Verfügung;
Die älteste Kaimaier in Hamburg ist der Sandtorkai in der HafenCity.
KajüteWohn- und Schlafraum auf Booten und Schiffen
KatamaranDoppelrumpfboot – Ab Hamburg besteht die Möglichkeit einer Fahrt mit einem Katamaran beispielsweise für einen Ausflug nach Helgoland
Kedelkloppersprookplattdeutsch, die Kesselklopfersprache ist eine deutsche Sondersprache und Spielsprache, die Mitte des 19. Jahrhunderts entstand und von den Hafenarbeitern des Hamburger Hafens und im Hamburger Kiez allgemein gesprochen wurde. Die Kedelkloppersprook basiert auf dem Plattdeutschen, wobei die anlautenden Konsonanten einer an deren Ende gesetzt und ein »i« angehängt wurde.
Kiek ut!niederdeutsch (pass auf!)  Ausruf zur Vorsicht, wenn zum Beispiel Ladung bewegt wird
KielIst so etwas wie die Wirbelsäule des Schiffes. Er ist das unterste und erste Bauteil eines Schiffes. Deshalb heißt es auch Kiellegung, wenn der Bau eines neuen Schiffes begonnen wird
KielwasserIst die Spur, die ein Boot/Schiff beim Fahren durch das Wasser zieht
Kentern1. das seitliche Umschlagen von Schiffen oder Booten, umkippen, untergehen;
2. das Wechseln von Strömungsrichtungen beim Gezeitenstrom
KlabautermannKobold, der im Schiff klopft und rumort und entweder durch sein Erscheinen dem Schiff den Untergang anzeigt oder der im Schiff auf Ordnung sieht und durch sein Verschwinden Unheil anzeigt.
Knoten(Einheit kn) Schiffsgeschwindigkeit in Seemeile pro Stunde
KojeBett
KombüseSchiffsküche
koppheister gehenWenn etwas koppheister geht, dann ist es kaputt, unbrauchbar, zerstört oder einfach weg
KreuzfahrtUrlaubsreise mit einem Passagierschiff;
ab Hamburg werden große und kleine Kreuzfahrten angeboten;
Hauptanbieter in Hamburg sind dabei AIDA Cruises und MSC Cruises.
KreuzfahrtschiffPassagierschiff, das je nach Größe und Ausstattung einer schwimmenden Stadt gleicht;
2018 machen laut Cruise Gate Hamburg 220 Kreuzfahrtschiffe in Hamburg halt, die insgesamt circa 880.000 Passagiere befördern.
KreuzfahrtterminalDie Betriebsgesellschaft Cruise Gate Hamburg ist verantwortlich für den Betrieb und die Vergabe der Liegeplätze an den drei Kreuzfahrtterminals (Altona, Steinwerder und HafenCity) in Hamburg.
KühlschiffMeist ein Containerschiff zum Transport verderblicher Waren, dessen Ladung über eine schiffsfeste Ladungskühlungsanlage gekühlt wird.
Die zugehörigen Container heißen Conair-Container oder auch Porthole-Container. Es gibt auch Container mit integrierter Kälteanlage, die nicht notwendig mit einem Kühlschiff transportiert werden müssen.  (Integralcontainer, Integral-Reefer)
Kuttereinmastiges Segelschiff mit einem Großsegel und zwei Vorsegeln

Störtebeker-DenkmalL (Lima)

LandratteBezeichnung der Seeleute für Nichtseemann
längsseitsaußenbords parallel zum Kiel; Entlang der Schiffsseite
LASHLighter aboard Ship, oder Barge Carrier, ein Schiff, welches schwimmfähige Großcontainer transportiert
Leevom Wind abgewandte Seite
Liegeplatzder Hamburger Hafen hat derzeit 280 Liegeplätze für Schiffe zur Verfügung
LikedeelerGleichteiler Bund, Vitalienbrüder: gegen Ende des 14. Jahrhunderts Bund an der Ost- und Nordseeküste unter Führung des Piraten Klaus Störtebeker
LCWLSchiffslänge gemessen an der Wasserlinie
LLAbkürzung für die Reederei Lübeck Linie
löschenSchiff entladen
LogGeschwindigkeitsmesser am Schiff
Logbuch (auch Journal)Schiffstagebuch
Lotdas Lot dient zur Tiefenmessung
Lotsenautischer Beirat, den ein Schiff bei schwierigen Passagen, Einfahrten, Kanälen erhält
LaDLänge an Deck, vom vordersten bis zum hintersten festen Punkt 
LüALänge über Alles; die gesamte Länge des Schiffes vom vordersten bis zum hintersten festen Punkt
Luk(e)Decksöffnung auf einem Schiff
Luvdem Wind zugewandte Seite
LWLLadeWasserLinie ist diejenige Schwimmlinie, die dem Konstruktions-Gewicht bzw., der entsprechenden Verdrängung entspricht und die Maximalbeladung anzeigt.

SandtorhafenM (Mike)

ManifestPassagierliste
Massengutschiffim Gegensatz zu Containerschiffe, sind dies Schiffe für Schüttgut, Flüssiggüter (Tanker) und ähnliches.
Das Be- und Entladen erfolgt über Sauger oder Greifer.
Im Hamburger Hafen wurden 2015 etwa 45,5 Millionen Tonnen Massengut von 2.756 Schiffen umgeschlagen.
MaydaySeenotruf  abgeleitet aus dem franz. m'aidez (Helft mir);
im Morsecode auch SOS (save our souls)
Modal SplitBegriff im Container-Hinterlandverkehr, der aussagt, wofür und auf welches Transportmittel die Container von den Schiffen aus verladen werden.
Für 2017 weist der Hafen Hamburg beispielsweise von den 8,8 Millionen TEU 3,2 Millionen im Umschlag zum Transhipment und 5,6 Millionen für den Hinterlandverkehr aus. Beim Hinterlandverkehr handelt es sich um LKW, Bahn und Binnenschifffahrt, wobei LKW 56,3 Prozent und die Bahn 41,5 Prozent der Container weitertransportierten.  
Molevom Ufer aus ins Wasser gebauter Damm zum Schutz von Hafeneinfahrten
Muckauch Mug; Tasse
Muckefuckdünner, schlechter Kaffee
MuseumshafenMuseumshafen Övelgönne e.V. :
In einem separaten Hafenbereich kann man historische Wasserfahrzeuge besichtigen und auch Fahrten damit buchen, zum Beispiel das Feuerschiff „Elbe 3" oder die Polizeidampfbarkasse „Otto Lauffer".
Die Schiffe werden ausschließlich von ehrenamtlichen Crews gefahren, ihr Betrieb dient rein ideellen Zwecken.
Alle Einnahmen aus dem Schiffsbetrieb werden für den Erhalt und Betrieb der Schiffe verwendet.
Sandtorhafen:
Dies ist der Traditionsschiffhafen der Stiftung „Hamburg Maritim" am Sandtorkai und am Kaiserkai in der HafenCity.
Neben der stiftungseigenen Flotte machen hier regelmäßig andere historische Schiffe fest. 
Außerdem kann man hier historische Hafenanlagen und restaurierte Stückgutkräne sehen.
50er Schuppen:

Die 50er Schuppen im ehemaligen Freihafen in Hamburg sind ein einzigartiger Ort: Hier verbinden sich Tradition und Moderne, Kultur und Handel, Event und Handwerk zu einer authentischen Einheit mit vielfältigen Möglichkeiten.

Die Kaischuppen Nr. 50, 51 und 52 sind der letzte erhaltene Umschlagsort aus der Kaiserzeit im Hamburger Hafen. Drei denkmalgeschützte Schuppen mitsamt ihrer Verwaltungsgebäude werden für Hafenumschlag, das Hafenmuseum Hamburg und Großveranstaltungen aktiv genutzt.

Musterrolleder Anstellungsvertrag der Seeleute, der stets an Bord des Schiffes sein muss
Mütze voll Windumgangssprachlich für etwas Wind

N (November)

nachlaufende SeeWellengang in Fahrtrichtung des Schiffes; auch mitlaufende See
NadirFußpunkt, dem Zenit entgegengesetzt
NiedergangTreppe von Deck zu Deck
Nordlicht1. in nördlichen Zonen auftretendes Polarlicht
2. umgangssprachlich für Norddeutsche
Nordwester1. Nordwestwind
2. Ölzeug bestehend aus Ölhose, Öljacke und Südwester (Mütze)
NRTveraltet Nettoregistertonne, Raummaß der geldverdienenden Räume eine Schiffes; also Laderaum und Passagierkabinen, 1 NRT = 2,8316 Kubikmeter
NSAbkürzung für Nuclear-Ship = Atomschiff
NTNettotonnage – Abzug bestimmter Räume wie früher aber eine leichtere und präzisere Berechnung (neue Schiffsvermessung)  Statt NT und GT in einigen Ländern RZ = Registerzahl
NüsterplünnTaschentuch

FS PluvierO (Oscar)

OBO-carrier ore bulk oil carrier: Mehrzweckschiff, das wechselweise Massen-Schüttgut (z.B. Getreide, Kohle, Erze usw.) oder Öl transportieren kann
Offshore-TechnikSammelbezeichnung für Geräte, Schwimmkörper, Plattformen, Spezialschiffe, Erkundungs- und Ortungstechnik, die für die Nutzung der Bodenschätze vor der Küste und Tiefsee erforderlich sind
OscarName eines schwimmfähigen Dummys, der zur Übung von Mann-über-Bord-Manövern dient.
Im Flaggenalphabet hat die Flagge O die Bedeutung „Mann über Bord“.

Poller und SchienenP (Papa)

PalstekEin seemännischer Knoten, der ein Auge bildet. Er wird benutzt, wenn ein Festmacher über einen Pfahl gelegt werden soll.
PantryAnrichteraum an Bord von Schiffen, dient zur Aufbewahrung  und zum Anrichten von Speisen
Persenningstarkes Segeltuch als Schutz und Abdeckung von Gerätschaften, Luken, Oberlichtern und Ladung
PierBezeichnung  für einen senkrecht zur Fahrrinne stehenden Hafendamm, dient als Anlege-, Güterumschlagplatz für Schiffe; auch Landungsbrücke
Pinasse1. (früher) dreimastiges Segelschiff (Pinaß);
2. Beiboot auf  Kriegsschiffen, größeren Schiffen; Hafenboot, Barkasse
PolderKoog, dem Meer abgewonnenes eingedeichtes Land
PollerMetallpfeiler mit verdicktem Kopf, Vorrichtung auf Schiffen und Kaimauern, zum Festmachen der Trossen


Q (Quebec)

querabseitlich, im rechten Winkel (8 Strich) zur Fahrtrichtung
Quiddje
pl. Quittjes; missingsch für jeden Ortsfremden an der Küste, vor allem wenn er einen anderen Dialekt spricht („Zugezogener")


RoRoSchiffR (Romeo)

ReedeAnkerplatz außerhalb des Hafens
Reeperbahn1. Arbeitsort des Seilers an dem per Hand die Seile gedreht wurden,
 heute erfolgt die Herstellung maschinell mittels Seilschlagmaschine 
2. berühmte Straße in Hamburg St. Pauli, ehemalige Seilerei
Reepschlägertraditioneller Handwerksberuf bei der Seilherstellung
RelingSchiffsgeländer als Begrenzung freiliegender Decks
RoRo-SchiffRoll-on-Roll-off -Schiff,
Frachtschiff mit Heck-, Bug- und/oder Seitenpforten, deren Verschlüsse als Rampe ausgebildet sind, über die die rollenden Ladungseinheiten (LKW, Container, Trailer und Stückgut auf Großpaletten) an und von Bord gelangen.
Autofähren sind dafür ein Beispiel.
RumpfSchiffskörper ohne Aufbauten
RZRegisterzahl, siehe auch BRZ

SchaufelradschiffS (Sierra)

Schaufelraddampfer...wurden hauptsächlich im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gebaut, als die Dampfschifffahrt Stand der Technik im Schiffbau war. Die langsam laufenden Dampfmaschinen waren sehr gut zum Antrieb der bis zu mehreren Metern im Durchmesser großen Schaufelräder geeignet.
Die MS Mississippi Queen, mit der im Hamburger Hafen Rundfahrten und Charterfahrten angeboten werden, ist ein Beispiel für diese Schiffstypen 
Schiffstaufefeierlicher Akt vor dem Stapellauf von Schiffen
Schlepperkleines Schiff mit Einrichtung zum Bugsieren oder Schleppen größerer Schiffe in den Hafen an den Liegeplatz, im Hafen Hamburg oft zu sehen. Es ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel, wenn so ein kleines Boot ein riesiges Containerschiff „an der Leine" hat.
Im Hafen Hamburg sind um die 100 Schlepper im Einsatz.
Akttraktion jedes Jahr auf dem Hafengeburtstag ist das Schlepperballett.
SchleuseBauwerk, das es Schiffen ermöglicht, Niveaunterschiede zwischen zwei Abschnitten einer Wasserstraße zu überwinden;
4 Schleusen gibt es im Hamburger Hafengebiet
Schlickrutschereigentlich ein über den Schlamm gleitender Schlitten (Kreier), im übertragenen Sinn Bezeichnung für Plattbodenschiffe in Wattengewässern, je nach Größe der Schiffe abwertend bis beleidigend gemeint
Schlingernseitliches Schaukeln des Schiffes
SchottWand im Schiffsrumpf zur Erhöhung der Festigkeit des
Schiffes, Längs- und Querschott
schwere Seestarker Wind und große Wellen
Schwimmdockein hohlwandiger Schwimmkörper; Boden- und Seitentanks werden geflutet, das Schiff schwimmt ein, das Dock wird leergepumpt und hebt sich unter das Schiff
Seelenverkäufernicht mehr voll seetüchtiges Schiff, das abwrackreif ist
Seemeile(sm) Längeneinheit, 1852 Meter, Bogenlänge einer Winkelminute auf einem Grosskreis
Seepockenzu den Rankenfüßlern gehörende Meereskrebse, die sich als Bewuchs am Bootsrümpfe  festsetzen, wenn das Unterwasserschiff nicht durch Antifouling geschützt ist.
ShantySeemannslied
SkipperSchiffsführer einer Yacht
SOSinternationales Notrufzeichen (save our souls)
Sperrwerke...sind im Wasserbau Querbauwerke in einem Tidefluss, also einem Fluss, dessen Wasserstand aufgrund der Gezeiten stark schwankt. Diese Querbauwerke haben Öffnungen, die bei Bedarf geschlossen werden können, um das dahinter liegende Binnenland vor Überflutungen zu schützen.
Zum Gebiet des Hamburger Hafens gehört das Sperrwerk Estemündung.
Springfluthöher auflaufendes Gezeitenwasser als Folge von Voll- oder Neumond, Gegensatz ist die Nippflut
Stapellauferstmaliges zu-Wasser-Lassen eines neuen Schiffes
StegAnlegestelle für ein Schiff
Steuerbordrechte Seite des Schiffes (in Fahrtrichtung)
Stevenvorderstes und hinterstes Teil des Schiffrumpfes (Vordersteven und Achtersteven)
Stückgutschiff1,4 Millionen Tonnen Stückgut wurden allein 2017 im Hafen Hamburg umgeschlagen. Dazu gehören zum Beispiel Holz, Papier, Metall, Fahrzeuge und tropische Früchte.
SturmflutEine Sturmflut ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden erhöhter Tidenstrom.
Im Februar 1962 kam es durch den Orkan „Vincinette" zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste. Außergewöhnlich schwer betroffen war das Gebiet der Unterelbe mit Hamburg, wo vor allem der Stadtteil Wilhelmsburg schwere Schäden durch Deichbrüche erlitt.

52588070hT (Tango)

Tankschiff /BinnentankschiffTransportschiff für Flüssiggut wie Erdöl, Pflanzenöl, Treibstoffe 2017 wurden im Hamburger Hafen 13,7 Millionen Tonnen Flüssiggut umgeschlagen.
Teeklipperbesonders schnelle Fracht-Segelschiffe, deren Blütezeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts lag.
TEUTwenty-foot Equivalent Unit (Abkürzung TEU, deutsch Standardcontainer) ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern verschiedener Größen und zur Beschreibung der Ladekapazität von Schiffen und des Umschlags von Terminals beim Containertransport.
Die Standardcontainer sind 6,058 Meter lang, haben eine Breite von 2,438 Metern und sind 2,591 Meter hoch.
Das Leergewicht beträgt 2,33 Tonnen. Der Container kann bis zu 21,7 Tonnen Nutzlast aufnehmen.
TidehafenDer Hafen Hamburg ist ein Tidehafen, das heißt die Wassertiefe ist stark gezeitenabhängig.
Das wiederum ergibt besondere Regelungen für den möglichen Tiefgang der Schiffe, die den Hafen anlaufen beziehungsweise den Zeitpunkt, wann das Anlaufen möglich ist.
TidenhubDie Differenz der Wassertiefe zwischen Ebbe und Flut; der mittlere Tidenhub in Hamburg lag 2017 bei 3,83 Metern.
Tiefgangdie Eintauchtiefe des Schiffes, also der Abstand von der Wasseroberfläche bis zur Unterkante des Kiels.
Tideunabhängig können Schiffe mit einem Tiefgang von maximal 12,80 Meter in den Hamburger Hafen ein- oder auslaufen. Nutzen sie die Flutwelle für die Fahrt von der Nordsee bis nach Hamburg, sind Tiefgänge von bis zu 15,10 Meter möglich. In entgegengesetzter Richtung können sie unter Berücksichtigung der Tide mit Tiefgängen von bis zu 13,80 Metern fahren.
TörnSeereise
Tonnein der Seefahrt: schwimmendes Seezeichen, das durch Verankerung die Position hält
TragflächenbootTragflügelboot = Motorboot mit Tragflächen (Tragflügel), die ab einer bestimmten Geschwindigkeit den Bootskörper aus dem Wasser heben
TrailerAutoanhänger zum Transport leichter Sportboote; Anhänger zum Transport von Booten, Containern usw.
Transshipment(auch Transhipment) bezeichnet den Umschlag von Seeverkehrsgütern von großen Deepsea-Schiffen auf kleinere Shortsea-Schiffe. Die Güter erreichen und verlassen den Transshipment-Hafen (Hub) somit über den Seeweg.
trimmenSegel in die optimale Stellung bringen

U (Uniform)

Untiefeflache Wasserstelle, Fels unter Wasser


V (Victor)

Verdrängungvon einem Schiff verdrängte Wassermenge. Das Volumen dieser Wassermenge ist gleich dem Schiffsgewicht.
verholenEin Boot an einen anderen Liegeplatz im Nahbereich fahren oder schleppen oder einfach mit Muskelkraft ziehen
vertäuendas Festmachen eines Schiffes durch Leinen an Land, an Poller usw.


Sietas WerftW (Whiskey)

WantenTaue zur seitlichen Abstützung der Masten, siehe stehendes Gut
Wasserlinieist die Linie, die sich aus dem Schnitt der Wasseroberfläche mit der Bordwand eines schwimmenden Schiffes ergibt
WattFlächen in der Gezeitenzone der Küsten, die bei Niedrigwasser trocken fallen
WerftSchiffswerft, Betrieb für den Neubau, die Reparatur und auch das Abwracken von Schiffen;
Hamburg ist der größte Werftenstandort in Deutschland. Auch die „Queen Mary 2" ist gelegentlich im Trockendock „Elbe 17“ von Blohm + Voss  zu Gast.
Die Hamburger Werften beschäftigen sich mit dem Neubau und der Reparatur von Yachten, Hafenfahrzeugen und Binnenschiffen bis hin zu großen See- und Kreuzfahrtschiffen.
Auch Umbauten und Überholungsarbeiten werden hier durchgeführt. Aufgrund der umfangreichen Werftkapazitäten und der hohen Anlaufzahlen sind auch die großen Maschinenhersteller mit Service-Center in der Hansestadt vertreten.
Winschnur in eine Richtung drehbare Trommel, um die eine Leine gelegt werden kann. Im Innern der Trommel befindet sich ein Getriebe, mit dem die Trommel gedreht werden kann. Der Antrieb erfolgt durch einen Motor oder eine auf der Oberseite der Trommel eingesetzte Handkurbel.

X (Xray)

X-Mast
über Kreuz gestellte Masten an dem das Segel gefahren wird
Xmitter(Funk-)Sender
XY-RecorderKoordinatenschreiber

Yacht auf der HansebootY (Yankee)

Yachtauch Jacht, schnelles, für Sport- und Erholungszwecke verwendetes größeres Boot mit Kajüte oder kleineres Schiff, wobei größere Jachten auch zu Kreuzfahrten dienen (Antrieb durch Motor oder Segel) 
Yachtieabfälliger Ausdruck für einen unerfahrenen und überheblichen Yachteigner
York-Antwerpener RegelnIm Fall einer großen Havarie bestimmen die York-Antwerpener Regeln die Schadensverteilung
YoungsterSeekadett, frisch von der Militärakademie (siehe Grünschnabel)


Z (Zulu)

ZenitKardinalpunkt im wahren Horizontsystem, der an der Himmelskugel senkrecht über dem Beobachter (Scheitelpunkt) liegt. Gegenpunkt ist der Nadir
Zeug1. Gesamtheit der Segel, über die ein Schiff verfügt.
2. Bekleidungsstücke eines Seemannes


Lexikon Hafenwissen
Ist Backbord links oder rechts? Was ist ein TEU? Und sprechen Sie eigentlich Keddelkloppersprook? In unserem Hafen ABC finden Sie alphabetisch geordnet viele Begriffe und Informationen rund um die Schifffahrt und den Hamburger Hafen.
https://www.hamburg.de/image/11006216/1x1/150/150/36f3adb93d00936a71e7e14e8aeeda13/vV/hafen-abc-titelbild-bild.jpg
20180508 15:20:00