SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Tropen-Aquarium Hagenbeck Das Tropen-Erlebnis in Hamburg

Haie, Krokodile und freilaufende Lemuren: In Hagenbecks Tropen-Aquarium tauchen Besucher in die Unterwasserwelt ein und entdecken die Artenvielfalt der tropischen und subtropischen Lebensräume.

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Tropen-Aquarium Hagenbeck

Tropen-Aquarium

Adresse
Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg
Telefon
040 5300 330
Öffnungszeiten
täglich 9 bis 18 Uhr |
1. Juli bis 31. August 2018: 9 bis 19 Uhr |
Silvester und Heiligabend: 9 bis 13 Uhr
Eintritt
Erwachsene: 14 Euro
Kinder (4 bis 16 Jahre): 10 Euro
Öffentliche Verkehrsmittel
U2-Haltestelle Hagenbecks Tierpark
Buslinie 22, 39, 181, 281 Haltestelle Hagenbecks Tierpark

Reptilien, Amphibien & Co

An keinem anderen Ort leben so viele verschiedene Tierarten wie in den Tropen-und Subtropengebieten Asiens, Afrikas oder Südamerikas. Im Tropen-Aquarium begeben sich Hobby-Forscher auf eine spannende Reise nach Madagaskar, Neuguinea oder auch Brasilien und lernen die Vielfalt dieser Lebensräume kennen. Das Tropen-Aquarium beherbergt neben Lemuren, Krokodilen und vielen Amphibien- und Reptilienarten außerdem Meeresbewohner wie Fische, Rochen und Haie. 

Eröffnet hat das Tropen-Aquarium, das an eine verfallene asiatische Klosterruine erinnert, zum 100-jährigen Jubiläum des Tierparks Hagenbeck im Jahr 2007. In den Wasserbecken tummeln sich rund 250 verschiedene Arten von See- und Süßwasserfischen. Interaktive Forscherstationen und Wissenstafeln vermitteln Besuchern viele spannende Infos über die tierischen Bewohner. Das Tropen-Aquarium ist daher auch ein Projekt für den aktiven Tierschutz, das zum Erhalt von Lebensräumen beitragen und über die biologische Vielfalt informieren soll. 

Affenstarke Begrüßung

Zu Beginn des Rundgangs trifft man auf die putzigen Kattas, eine Lemuren-Art, die ausschließlich auf Madagaskar lebt. Die kleinen Affen mit dem auffällig geringelten Schwanz springen und klettern frei umher. Dabei benutzen sie auch gern mal vorsichtig die Schulter eines Besuchers, um sich auf den nächsten Sprung vorzubereiten. Für Hobby-Forscher ist dieses barrierefreie Erlebnis völlig ungefährlich, solange die Affen nicht festgehalten oder angefasst werden. 

Und auch sonst begegnet man auf dem 700 Meter langen Rundgang durch die Welt der Tropen vielen Tieren, die sich frei bewegen: Bunte Papageien aus Neuguinea, Geckos und Agamen fliegen und laufen umher. Aus sicherer Entfernung blickt man auf große Nilkrokodile hinunter. Pflanzen- und Baumarten aus den Ursprungsgebieten, ein großer Wasserfall und die feucht-warme Luft tragen zu den naturnahen Lebensbedingungen für die Tiere bei. 

Eine Welt unter Wasser 

Im Großen Hai-Atoll tauchen die Besucher gleich mit ab: Hinter einer großen Panoramascheibe schweben verschiedene Rochen- und Haiarten, bunte Fische und andere Meeresbewohner vorbei. Interaktive Monitore und elektronische Terminals informieren über die Lebensweise und die Ursprungsgebiete der Tiere und Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

Regelmäßige Inventur

Was erst einmal kaufmännisch klingt, ist im Zoo eine besondere Angelenheit: Jährlich werden vor allem die jungen Bewohner des Tropen-Aquariums gezählt, vermessen und gewogen. Die Tierpfleger messen bei der Inventur zum Beispiel das Gewicht des Katta-Nachwuchses, werten das Wachstum verschiedener Echsen-Arten aus und schauen, ob es beispielsweise Nachwuchs bei den Haien geben könnte. 

Das Tropen-Aquarium engagiert sich damit auch für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und freut sich daher regelmäßig über Nachwuchs, insbesondere, wenn die Tiere durch die Zerstörung ihrer Lebensräume oder durch den Menschen selbst vom Aussterben bedroht sind. 


Hagenbeck in Bildern