hella hamburg halbmarathon Streckenrekord gebrochen

Der hella halbmarathon hamburg wurd in diesem Jahr ein Lauf der Rekorde. Der Teilnehmerrekord vom vergangenen Jahr wurde überboten, zudem waren Läufer und Läuferinnen aus 80 Nationen am Start – ebenfalls ein Novum. Darüberhinaus gab es einen Streckenrekord bei den Frauen. Der Halbmarathon fand am Sonntag, 25. Juni 2017 statt.

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Hamburg Halbmarathon

hella hamburg halbmarathon

Der hella hamburg halbmarathon war eine Veranstaltung der Rekorde. Zum 14. Mal in Folge wurde der Teilnehmerrekord gebrochen und lag mit 11.117 Teilnehmern so hoch wie nie. Davon kamen 8.730 Läufer ins Ziel. Mit dieser Teilnehmerzahl ist der Hamburger Halbmarathon der drittgrößte Deutschlands (der größte ist in Berlin).

Dazu gab es einen neuen Streckenrekord bei den Frauen. Die Kenianerin Flomena Chepchirchir lief die 21,0975 Kilometer in 1:10:21 Stunden und verbesserte damit den Rekord, den ihre Landsfrau Agnes Mutune erst vor zwei Jahren aufgestellt hatte. Zweite wurde die Äthopierin Askale, die in 1:10:31 Stunden ebenfalls unter dem alten Streckenrekord lief. Auf Rang drei lief die Kenianerin Marion Limo (1:12:15 Stunden). Schnellste Deutsche war die Hamburgerin Svenja Meyer auf Rang sieben (1:17:55 Stunden).

Bei den Männern war das Podium fest in kenianischer Hand: Als Erster über die Ziellinie lief Albert Kangogo in 1:01:07 Stunden. Er darf sich über die Siegprämie von 1.000 Euro freuen. Mit seiner Zeit verpasste er den Streckenrekord nur um 15 Sekunden. Knapp dahinter folgte Edwin Kiptoo (1:01:25 Stunden), Dritter wurde Kalipus Lomwai (1:03:02 Stunden). Auch auf Rang vier lag mit Vincent Kipruto (1:03:13 Stunden) ein Kenianer. Schnellster Deutsche war als 16. Stefan Hendtke vom SC Potsdam, der nach 1:07:21 Stunden ins Ziel lief.

Veränderter Streckenverlauf

Bei den gelaufenen Zeiten zeigte, sich, dass sich der leicht veränderte Streckenverlauf ausgezahlt hatte. Der Start des Halbmarathons befand sich weiterhin auf der Reeperbahn. Doch wurde bis zum vergangenen Jahr eine Schleife über die Helgoländer Allee gelaufen und schließlich ein zweites Mal über die sündige Meile. Dies entfiel in diesem Jahr. Dafür wurde die Strecke in Richtung Altona verlängert. So gab es weniger Steigungen, mehr flache Strecke und damit ging der Plan des Veranstalters auf, schnellere Zeiten zu ermöglichen.

Bis auf diese Änderung blieb der Streckenverlauf jedoch unverändert. Nachdem der Lauf auf der Reeperbahn gestartet wurde, geht es für die Teilnehmer über Königsstraße, Holländische Reihe und Bernadottestraße bis Höhe Liebermannstraße. Auf dieser geht es südlich zur Elbchaussee. Schließlich führt die Strecke am Elbufer entlang, vorbei an dern Landungsbrücken und der Elbphilharmonie bis in die HafenCity und weiter zum Deichtorplatz. Dort knickt die Strecke in Richtung Alster ab. Vorher geht es am Hauptbahnhof vorbei.

Es folgt der schönste Teil der Strecke entlang der Außenalster. Es folgt noch ein kleiner Abstecher über die Sierichstraße nach Norden bis Höhe Maria-Louisen-Straße. Über die Agnesstraße geht es zurück zur Alster und über Fernsicht, Krugkoppelbrücke und Harvestehuder Weg auf die Rothenbaumchausse. Das Ziel liegt dann in südlicher Richtung am Tennisstadion am Rothenbaum auf Höhe der Hallerstraße.

Platzierungen in der Übersicht

Männer:

  1. Albert Kangogo (Kenia) 1:01:07 std
  2. Edwin Kiptoo (Kenia) 1:01:25 std
  3. Kalipus Lomwai (Kenia) 1:03:02 std
  4. Vincent Kipruto (Kenia) 1:03:13 std
  5. Abraham Kiplimo (Uganda) 1:04:13 std
  6. Mengistie Demeke Tadesse (Äthopien) 1:04:27 std
  7. Merhawi Kesete (Eritrea) 1:04:32 std
  8. Mark Kipchumba (Kenia) 1:05:13 std
  9. Emmanuel Kiprono (Kenia) 1:05:17 std
  10. Tekle Berhane Tsegay (Eritrea) 1:05:20 std
  11. Stefan Hendtke (Deutschland, SC Potsdam) 1:07:21 std
  12. Jan-Simon Hamann (Deutschland, hamburg running) 1:09:31 std

Frauen:

  1. Flomena Chepchirchir (Kenia) 1:10:21 std
  2. Askale Alemayehu Adula (Äthopien) 1:10:31 std
  3. Marion Limo (Kenia) 1:12:15 std
  4. Cynthia Kosgei (Kenia), 1:12:31 std
  5. Charlotte Purdue (Großbritannien), 1:12:39 std
  6. Amente Medhanti Gonfa (Äthopien) 1:17:14 std
  7. Svenja Meyer (Deutschland, hamburg running) 1:17:55 std
  8. Stephanie Platt (Deutschland, KRAFT Runners) 1:20:53 std
  9. Laura Chacon-Biebach (Deutschland, Spiridon Frankfurt) 1:21:18 std
  10. Mary Wanjiku (Kenia) 1:21:37 std

Alle Ergebnisse unter: hella hamburg halbmarathon

Streckenrekorde

Laufen Halbmarathon
Männer: 1:00:52 Std, Merhawe Kesete (Eritrea, 2015)
Frauen: 1:10:21 Std, Flomena Chepchirchir (Kenia, 2017)
Skaten Halbmarathon
Männer: 32:47,37 Min, Ferry Spruyt (Belgien, 2008)
Frauen: 35:21,44 Min, Angeline Thomas (Australien, 2006)

Karte

Weitere Informationen: hella hamburg halbmarathon

Streckenrekord gebrochen
Der hella halbmarathon hamburg wurd in diesem Jahr ein Lauf der Rekorde. Der Teilnehmerrekord vom vergangenen Jahr wurde überboten, zudem waren Läufer und Läuferinnen aus 80 Nationen am Start – ebenfalls ein Novum. Darüberhinaus gab es einen Streckenrekord bei den Frauen. Der Halbmarathon fand am Sonntag, 25. Juni 2017 statt.
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