Ich sag "Hummel, Hummel" - Du sagst "Mors, Mors" - die Geschichte eines Wasserträgers
von Jann-Thorge Thöming/Nina Klein
In Anlehnung an die Geschichte des wohl berühmtesten Wasserträgers, Johann Wilhelm Bentz (1787-1854), ist dieser Ausspruch eine Tradition geworden.Es gibt verschiedene Möglichkeiten, woher der Spitzname "Hans Hummel" stammen könnte.
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Eine weitere Überlieferung besagt, dass der Schabernack sich auf den Eifer des Wasserträgers bei seiner Arbeit bezieht. Im Eiltempo befindlich und mit schweren Eimern beladen wirkte Herr Benzel auf die Spötter wohl wie eine Hummel.
Die wahrscheinlichste Version lässt vermuten, dass die Kinder den schwerbeladenen Wasserträger mit "Hummel, Hummel" neckten. Auf die kindische Stichelei "Hummel Hummel" konnte der schwerbeladene Arbeiter dann nur noch lauthals mit "Mors Mors" , dem plattdeutschen Wort für "Hintern", antworten.
Zum Andenken an Hans Hummel wurde der "Hummelbrunnen" errichtet, welcher am Rademacherweg zu finden ist.
Außerdem griff ein Kunstprojekt der Rudolf-Steiner-Schule dieses Thema auf und plazierte an zahlreichen Stellen in Hamburg bunt angemalte Hummel-Statuen.
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