Aufbruch in die Moderne
Für die Entwicklung Hamburgs zu einer modernen Großstadt seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts waren zwei Katastrophen im 19. Jahrhundert von großer Bedeutung.
Am Anfang der Ausstellung steht das einschneidende Ereignis des Großen Brandes von 1842, der ein Drittel der Hamburger Altstadt zerstörte. Die Inszenierung erinnert an die Katastrophe und zeigt zugleich die Chancen, die der Wiederaufbau damals eröffnete.
Die Cholera-Epidemie von 1892, bei der annähernd 10000 Menschen ums Leben kamen, gab schließlich den Anstoß zum Aufbau eines modernen Kanalisations- und Trinkwassersystems.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Hamburg zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Auswanderer nach Übersee.
Die Passagierschiffe verschiedener Hamburger Reedereien brachten zwischen 1820 und 1914 Millionen von Menschen nach Nordamerika. Erläutert werden nicht nur die religiösen, politischen und wirtschaftlichen Gründe der Massenemigration, sondern es werden auch anhand von Filmbeiträgen,
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Dabei beschränkt sich die Ausstellung nicht nur auf die Darstellung der Emigration im 19. Jahrhundert in die USA. Auch die Auswandererbewegung in andere Kontinente, die Zwangsemigration unter dem wachsenden Antisemitismus sowie die Emigration nach 1945 werden thematisiert.Mit der Migration waren auch Veränderungen in Handel, Politik und Konsumverhalten verbunden. Darstellungen der überseeischen Fahrtgebiete Hamburger Reedereien, der Ostasien-, Afrika- und Südamerikafahrt sowie der Kolonialpolitik bilden weitere Aspekte der Ausstellung. So wurde Hamburg im Warenumschlag die führende Handelsstadt auf dem europäischen Kontinent und die zweitgrößte Hafenstadt Europas.
Weitere Veranstaltungen des hamburgmuseum finden Sie hier.
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