Bezirk Hamburg-Nord

Zu Fuß tut gut Fußverkehrsstrategien für die Stadtteile Alsterdorf und Hoheluft-Ost

Zu Fuß Gehen ist beliebt und gewinnt auch im Bezirk Hamburg-Nord zunehmend an Bedeutung. Das Bezirksamt hat daher ein Fachbüro gebeten, Gehwegqualitäten in zwei Stadtteilen zu ermitteln und Vorschläge zur Förderung des Fußverkehrs planerisch zu erarbeiten. Die Berichte liegen nun vor.

Fußverkehrsstrategien für die Stadtteile Alsterdorf und Hoheluft-Ost

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hatte im Februar 2017 die Erstellung zweier exemplarischer Fußverkehrsstrategien für die Stadtteile Alsterdorf und Hoheluft-Ost beschlossen. Das Unternehmen team red erhielt durch das Bezirksamt Hamburg-Nord den Auftrag, diese auszuarbeiten.

Am Beispiel der beiden unterschiedlich strukturierten Stadtteile wurden die Gehwegqualitäten und andere stadträumliche Bedingungen für Fußgänger untersucht. Zentraler Ansatz des Büros team red war die Kombination von allgemeinen Standards nach dem gegenwärtigen Stand der Technik, z.B. zu barrierefreien Verkehrsanlagen, mit der Alltagserfahrung und Expertise der Einwohner im Stadtteil. In öffentlichen Diskussionsveranstaltungen und bei Stadtteilrundgängen kamen Teilnehmer verschiedener Generationen zusammen.

Als Ergebnis dieses partizipativen Prozesses entstand jeweils eine Fußverkehrsstrategie für Alsterdorf und für Hoheluft-Ost. Diese Berichte enthalten eine Vielzahl konkreter Maßnahmen durch die einladende, positive Voraussetzungen für die Verbesserung der Mobilität zu Fuß erreicht werden können. Hierbei geht es in erster Linie um das sichere Überqueren der Fahrbahnen, z.B. in den Geschäftsstraßen zu den Läden auf der anderen Straßenseite sowie um ausreichende, tatsächlich nutzbare Gehwegbreiten ohne bauliche Mängel, wie Stolperfallen, und ohne Behinderung durch Falschparker oder Radverkehr auf den Gehwegen. Typische Maßnahmen wurden in Skizzen musterhafter Straßenumgestaltung dargestellt, welche bei vergleichbaren räumlichen Gegebenheiten möglichweise auch in anderen Hamburger Stadtteilen genutzt werden können.

Die Berichte des Fachbüros wurden zuerst in den Regionalausschüssen für die beiden Stadtteile, dem Regionalausschuss für Fuhlsbüttel, Langenhorn und Alsterdorf sowie dem Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude-Hoheluft-Ost, und danach im Fachausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung Hamburg-Nord diskutiert. Sie werden nicht als Gesamt-Programm zur Umsetzung beschlossen, sondern dienen als Grundlage für schrittweise aufzugreifende Einzelmaßnahmen, über die in Abhängigkeit von verkehrstechnischen Machbarkeitsprüfungen jeweils entschieden werden wird.

 

 

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