Bezirk Hamburg-Nord

Verkehrsplanung Fahrradstraße Leinpfad

Der Bezirk Hamburg-Nord fördert alle Formen stadtverträglicher Mobilität. Aus diesem Grund wird das Radfahren durch verschiedene Baumaßnahmen des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes gefördert.

Bezirksamt Hamburg-Nord – Planen, Bauen & Wohnen – Radverkehr – FHH

Auch auf Bezirksebene haben wir anhand des Radverkehrskonzeptes Hamburg-Nord zum Radverkehrskonzept Hamburg-Nord dazu mögliche Verbesserungen untersuchen lassen und setzen diese schrittweise um.

Der Leinpfad ist als Teil der Veloroute 4 (City – Harvestehude – Winterhude – Alsterdorf – Fuhlsbüttel – Langenhorn) eine der wichtigsten Radrouten im Bezirk mit einer entsprechend großen Bedeutung.

Was haben wir im Leinpfad vor?

Der ca. 1.600 m lange Leinpfad verläuft zwischen Hudtwalckerstraße und Fernsicht und soll auf gesamter Länge zur Fahrradstraße werden. Der Leinpfad ist ein wichtiger Bestandteil der Veloroute 4 und weist bereits jetzt ein hohes Radverkehrsaufkommen auf.

Mit der Ausweisung als Fahrradstraße soll diesem Umstand und vor allem der zu erwartenden, zukünftigen Erhöhung des Radverkehrsaufkommens Rechnung getragen werden.

vergrößern Fahrradstraße Leinpfad (Bild: BA Nord) Ziele des Umbaus sind vor allem die Förderung des Radverkehrs und das Minimieren von Konflikten zwischen dem Rad- und Fußgängerverkehr sowie dem Rad- und Kfz-Verkehr.

Um den Beginn der Fahrradstraße deutlich erkennbar zu machen, wird an allen Straßen, die in den Leinpfad einmünden, eine Aufpflasterung hergestellt. Die Erhöhung der Pflasterfläche wird maximal 6 cm betragen. Dadurch ist zudem ein barrierefreies Queren für mobilitätseingeschränkte Menschen gewährleistet. Die Rampen werden ebenfalls gepflastert, um dem Radverkehr ein möglichst komfortables Überfahren zu ermöglichen.

Die Fahrradstraße selbst wird an der Maria-Louisen-Straße unterbrochen. Im Kreuzungsbereich wird jedoch eine weitere, für den Kfz-Verkehr überfahrbare Mittelinsel geschaffen, die dem Radverkehr eine Aufstellmöglichkeit zwischen der bestehenden und der neuen Insel und somit das etappenweise Queren der Maria-Louisen-Straße ermöglichen soll.

Zwischen der Lichtsignalanlage in der Hudtwalckerstraße, unmittelbar östlich der Einmündung, und dem Leinpfad wird der bestehende Radweg auf ca. 15 m als Zweirichtungsradweg in einer Breite von 2,50 m hergestellt, um eine Anbindung des Leinpfads für den stadteinwärts fahrenden Radverkehr zu schaffen.

Eine wesentliche Voraussetzung für das Einrichten der Fahrradstraße ist die Neuordnung des ruhenden Verkehrs, d.h. der Parkplätze.

vergrößern Fahrradstraße Leinpfad (Bild: BA Nord) Zwischen Hudtwalckerstraße und Goernestraße / Klärchenstraße bleibt das vorhandene Parken auf der Häuserseite (Ostseite) bestehen. Auf der Alsterseite (Westseite) wird das Parken zukünftig nur noch in markierten Abschnitten erlaubt sein. Es werden mehrere Bereiche mit einer Länge von jeweils maximal ca. 36,50 m (sechs Parkstände) angeordnet. Im unmittelbaren Bereich der Parkstände erfolgt eine Verbreiterung der Fahrbahn um ca. 0,50 m zu Lasten des alsterseitigen Grünstreifens. Zwischen den Abschnitten der Längsparkstände wird es Ausweichstellen geben, die mit absolutem Haltverbot beschildert werden.

Im Abschnitt zwischen Goernestraße / Klärchenstraße und Maria-Louisen-Straße bleibt das Parken auf der Häuserseite unverändert. Auf der Alsterseite wird es zukünftig, bedingt durch den Rückbau des vorhandenen Radweges, einen Längsparkstreifen neben der Fahrbahn geben.

Zwischen Maria-Louisen-Straße und Fernsicht wird zukünftig auf der Alsterseite derselbe bauliche Zustand hergestellt, wie auch zwischen Goernestraße / Klärchenstraße und Maria-Louisen-Straße. Auf der Häuserseite wird absolutes Haltverbot eingerichtet, um die erforderliche Fahrbahnbreite für die Fahrradstraße zu erreichen. Die derzeitige Einbahnstraßenregelung zwischen Maria-Louisen-Straße und Mövenstraße bleibt bestehen.

Der Leinpfad wird als Fahrradstraße mit dem Zusatzschild „Anlieger frei“ beschildert, d.h. neben dem Radverkehr können Anlieger und ihre Besucher die Straße natürlich weiterhin nutzen.

Auf der gesamten Länge des Leinpfads wird der alsterseitige Gehweg erneuert und mit Betonplatten neu hergestellt. Die Gehwege auf der Häuserseite werden abschnittsweise saniert.

Aufgrund des derzeitigen Fahrbahnzustandes wird die Maßnahme genutzt, um in zwei Abschnitten des Leinpfads und im Kreuzungsbereich Leinpfad / Maria-Louisen-Straße die Fahrbahndecke zu erneuern.

Die aktuellen Pläne zur Planung sind unter DOWNLOADS am Ende dieser Seite zu finden.

Wie wird gebaut?

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am 17.10.2016 beginnen und bis zum 22.04.2017 abgeschlossen sein.

Mit den Arbeiten wird im Bereich der Einmündung Hudtwalckerstraße / Leinpfad begonnen.

Der Kreuzungsbereich Maria-Louisen-Straße / Leinpfad soll zum Ende der Baumaßnahme hergestellt werden.

vergrößern Fahrradstraße Leinpfad (Bild: BA Nord) Für die Arbeiten im Leinpfad selbst ist eine „Wanderbaustelle“ vorgesehen, d.h. während der o.g. Bauzeit erfolgen die Arbeiten immer abschnittsweise. Der Leinpfad wird somit nicht auf gesamter Länge von Oktober 2016 bis April 2017 zur Baustelle.

Die Aufpflasterungen im Bereich Hudtwalckerstraße, Maria-Louisen-Straße und Fernsicht werden jeweils halbseitig hergestellt. Dafür ist es notwendig, den Leinpfad für die Dauer dieser Arbeiten als Einbahnstraße einzurichten. Die jeweilige Fahrtrichtung hängt vom Ort der Arbeiten ab.

Für die Aufpflasterungen im Bereich Goernestraße, Klärchenstraße und Mövenstraße müssen die jeweiligen Straßen für die Dauer der Arbeiten im Baustellenbereich leider vollgesperrt werden, d.h. das Ein- und Ausfahren in den bzw. aus dem Leinpfad wird in diesem Zeitraum an der jeweiligen Stelle nicht möglich sein.

Für die Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke ist eine kurzfristige Vollsperrung des Leinpfads für die Dauer der Arbeiten erforderlich. Die Deckensanierung im Bereich Maria-Louisen-Straße soll unter Verkehr mithilfe einer Baustellenampel erfolgen.

Für den Rad- und Fußgängerverkehr sollen während der gesamten Bauzeit grundsätzlich alle Fahr- bzw. Gehbeziehungen möglich sein.

Alle betroffenen Anlieger werden im Vorfeld, wie üblich, rechtzeitig über Art und Dauer von möglichen Einschränkungen informiert.

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