Die Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg-Nord
Zeitzeugen berichten über ihre Erfahrungen als Verfolgte im Nationalsozialismus.
Seit zwölf Jahren wird in Anlehnung an die Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog in Deutschland mit der "Woche des Gedenkens" an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet das Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee.
Seit 1996 engagiert sich der Bezirk Hamburg-Nord mit einer eigenen Veranstaltungsreihe. Kultureinrichtungen, Stadtteilvereine, Initiativen und Schulen erarbeiten, unterstützt von Bezirkspolitik und Verwaltung, ein vielffältiges Veranstaltungsprogramm. In Ausstellungen, Vorträgen und bei Stadtteilrundgängen wird an das Schicksal der Verfolgten erinnert. Wichtiger Bestandteil der Veranstaltungsreihe ist der Besuch von Zeitzeugen, die ihre Erfahrungen als Überlebende des Holocaust schildern.
In diesem Jahr besuchte Itzhak Reichenbaum aus Haifa den Bezirk Hamburg-Nord. Im Saal der Bezirksversammlung sowie vor Schülern in der Gesamtschule Heidberg und im Gymnasium Alstertal berichtete er von seinen Erlebnissen in mehreren Konzentrationslagern und dem Schicksal seiner Familie.
Seine Rede über "Kindheitserinnerungen einer besonderen Art" kann hier nachgelesen werden.
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