Hamburger Berg
Hamburger Berg
Wem es in der Großen Freiheit zu touristisch zugeht, auf dem Hans-Albers-Platz zu turbulent und wem die Reeperbahn zu lang und zu überlaufen scheint, der steuert den Hamburger Berg an.
Zwischen Brathähnchen und Jetons, sprich Kentucky Fried Chicken und dem Casino Reeperbahn, biegt der Kiezgänger ein in den Hamburger Berg.
In der Seitenstraße der Hamburger Reeperbahn, unweit der Großen Freiheit und gegenüber des Hans-Albers-Platzes, finden sich angesagte Szenekneipen, urige Kiezschuppen und selbst an Wochentagen von Studenten frequentierte Bars.
Studentenfete
Mehrzweckhäuser und eingeschossige Zweckbauten in einstigen Baulücken prägen das Bild des Straßenzugs, in dem an Wochenenden die Post so richtig abgeht.
Szenige Kneipen wie Rosis Bar mit 60er Jahre Attitüde, die in rot gehaltene Barbarabar, das rockige Headcrash oder das freakige Roschinsky's reihen sich aneinander. Im Nachtlager und Ex-Sparr wird bis in die Morgenstunden getanzt.
Gipfelstürmer
Viele Partyjünger kehren auch im Blauen Peter ein – doch ganz am Ende des vermeintlichen Berges kann mitnichten Höhenluft geschnuppert werden.
Denn schon im 17. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hügel des damaligen Vorortes "Hamburger Berg" im Zuge der Errichtung der Neubefestigung planiert. Ein Festungswall entstand.
Der Weg zurück zum Ausgang des Hamburger Bergs, also zurück zu Brathähnchen und Jetons, dürfte dem Kiezgänger daher nicht allzu schwer fallen.
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Autor: Andres Lehmann











